Mein letztes Konzert für dieses Jahr fand gestern Abend in der Eisenbahnhalle in Losheim statt. Subway to Sally waren mit ihrer Bastard Tour (wir berichteten) im Saarland angekommen und haben eine gewohnt geniale Show geboten, mit allem was STS ausmacht.
Wenn ich richtig mitgezählt hab schmetterten die Brandenburger dem Publikum der schon im voraus ausverkauften Halle insgesamt 9 der 13 Lieder vom aktuellen Album um die Ohren, darunter alle meine Favoriten (”Auf Kiel”, “Unentdecktes Land”, “Tanz auf dem Vulkan”…). Aber auch die Klassiker kamen nicht zu kurz und so durfte ich mit “Veitstanz” vom Herzblut Album einen Song miterleben, den ich schon immer mal Live hören wollte. Sehr geil.
Bei “Sieben” zeigte sich dann, dass der Kerl zwei Reihen vor mir wohl an Dyskalkulie litt. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären warum er die Sieben nicht wie jeder andere so sondern so darstellte.
Zwischendurch machte Eric Fish ein paar mal Werbung für den Bundesvision Song Contest, an dem Subway 2008 für Brandenburg teilnehmen wird. Ob ich es allerdings fertig bringen werde dabei gegen das Saarland zu stimmen weiß ich noch nicht. Das mache ich mal von der Performance des saarländischen Teilnehmers abhängig. Zu wünschen wäre Subway der Erfolg auf jeden Fall, denn es handelt sich um eine der vielen medial unterrepräsentierten Bands in diesem Lande.
Jedenfalls war es mal wieder ein schöner Abend, mit dem einzigen Nachteil, dass ich wieder Werbeflyer für zwei weitere Veranstaltungen mitgebracht habe. Beide würde ich gerne besuchen, beide liegen in meiner Zwischenprüfungszeit. Hält mich das auf? Wir werden sehen…
Tag-Archiv für 'subway to sally'
Seit geraumer Zeit bin ich nun schon besitzer zweier “neuer” Alben. Bastard von Subway to Sally ist schon am 9. Oktober 2007, Dark Passion Plays von Nightwish sogar schon am 28. September 2007 erschienen. Beide Alben sind es meiner Ansicht nach wert, hier einmal lobend erwähnt zu werden.
Bastard:
Nach dem ersten hören fand ich das Album schlecht. Nach dem zweiten immernoch. Nach dem dritten dann OK, nach dem vierten gut und mitlerweile gefällt es mir besser als der Vorgänger Nord Nord Ost.
Ich glaube meine erste Abneigung kam vor allem daher, dass die Boxen schlecht waren und man dem Text nur mit einer gewissen Anstrengung folgen konnte. Besonders lieder zum mitsingen haben mir auf den ersten Blick gefehlt, was mir gerade bei dieser Art von Musik ziemlich wichtig ist.
Da scheine ich allerdings Tomaten auf den Ohren gehabt zu haben, denn bei einigen der Songs muss ich mitlerweile richtig aufpasse nicht mitzusingen, wenn der schnuubPod sie mir in unpassenden Situationen ausspuckt. Meine Lieblingssongs von dem Album sind “Auf Kiel” und “Unentdecktes Land”, beides eher ruhige Titel, aber auch “Die Trommel” und “Tanz auf dem Vulkan” haben es mir angetan. Zumindest die beiden ersten haben einen Platz in meinen STS-All-Time Favourits.
Alles in allem also ein gelungenes Album, das mir Vorfreude auf das Konzert am 21.12. in Losheim macht.
Dark Passion Play:
Auf dieses Album war ich äusserst gespannt, da die Finnen erstmals mit neuer Sängerin im Studio waren. Demnach fällt auch direkt auf, dass etwas “anders” ist als gewohnt. Ob besser oder schlechter kann ich nicht sagen, jedenfalls gefällt die Scheibe von Anfang an und irgendwann habe ich mich sogar an den Mammuttitel “The Poet and the Pendulum” (13:54 min!) gewöhnt. Tolle Melodien und gute Texte über das ganze Album hinweg. Wenn ich mir hier zwei Titel aussuchen müsste wären es “Amaranth” und “Meadows of Heaven”. Fazit: Das Album ist ein Grund mehr, warum ich Nightwish gerne einmal live sehen würde.

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