Tag-Archiv für 'Irland'

Don’t leave home without…

-Good walking shoes
-Raincoat
-UK/Ireland electrical adapter

Das ist ein Auszug aus der von Lonely Planet empfohlenen Packliste für Irland. Hab ich alles. Ausserdem genug Klamotten, alles was man für Übernachtungen im Freien braucht sowie einen iPod voll Hörbücher für lange Überland-Busfahrten und Irish Folk als wandersoundtrack.

Trotzdem hab ich das Gefühl irgendwas vergessen zu haben. Vorschläge?

Countdown

Heute in einer Woche geht es los und die Vorfreude steigt. Mein Zimmer in Ballinrobe habe ich seit kurzem sicher und am Dienstag erwarte ich die Nachricht, dass auch der Job an der Schule klar geht.
Interessanter werden diesmal aber die beiden ersten Wochen, in denen ich im Süden der Insel unterwegs bin. Der Plan ist, dass ich alle möglichen Fortbewegungsarten nutze: auf dem Land, zu Wasser und in der Luft!

Konkret sieht das so aus.

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Ich werde am 15. August, am späteren Vormittag, in Dublin landen und den Tag in der Stadt verbringen. Abdends habe ich mir einen Besuch in der berühmten Temple Bar vorgenommen. Übernachten werde ich im Four Courts Hostel, der einzigen im Vorhinein gebuchten Einrichtung meiner Tour.

Am nächsten Tag geht es dann per Überlandbus und/oder Daumentaxi in die zweitgrößte Stadt der Republik, nach Cork. Da treffe ich mich mit meiner Kommilitonin Andrea, die dort gerade ein Au Pair Semester macht. In der Nähe gibt es einen Campingplatz, den ich als potentielles Nachtlager anvisiere. Von Sonntag Morgen bis Montag Abend möchte ich dann zu Fuß unterwegs sein, immer Richtung Westen bis ich die Bantry Bay erreiche. Damit erfülle ich mir endlich einen lang gehegten Traum, der noch aus meiner Sippenzeit stammt. Bantry Bay ist nämlich der letzte Ort, der mir fehlt, um an allen Eckpunkten der in “Star of the County Down” besungenen Route gewesen zu sein. From Bantry Bay up to Derry Quay and from Galway to Dublin town!

Am Dienstag geht es dann wieder, auf die eine oder andere Weise, motorisiert weiter nach Norden bis Killarney. Dort hole ich nämlich Claudi ab, die mich für eine knappe Woche begleiten wird. Killarney und der zugehörige Nationalpark sind Touristengebiete in Reinform. Das macht die Ecke zwar nicht unbedingt attraktiver, dafür ist sie mit Campingplätzen reich gesegnet. Hier wollen wir vielleicht mal auf den Ring of Kerry schnuppern und die landschaftlich besonders schöne Dingle Halbinsel unsicher machen.

Am 24. August wollen wir in Tralee ankommen, von wo aus Claudi wieder zum Flughafen fährt und ich meine Reise richtung Norden fortsetze. Etappenziele sind auf jeden Fall schonmal Limerick (ich will in Limerick einen Limerick dichten!) und die Cliffs of Moher.

Ab hier stimmt die Google Karte nicht mehr so ganz. Eigentlich möchte ich nämlich nicht, wie dort dargestellt, auf dem Landweg weiter nach Galway, sonder von Doolin aus einer Fähre auf die Aran Inseln nehmen, dort einen Tag verbringen und dann mit der letzten Fähre im Hafen von Galway anlegen. Jeh nachdem wie lange die Tour dauert werde ich mich dort noch für eine oder zwei Nächte in ein Hostel einquartieren und schließlich zum vorerst letzten Etappenziel nach Ballinrobe aufbrechen.
Dort werde ich dann wieder mal zwei Wochen die örtlichen Schüler mit der unterscheidung zwischen der/die/das quälen und villeicht auch endlich mal eine Gruppenstunde des ortsansässigen Pfadfinderstammes besuchen.

Am 15. September geht abends mein Flieger Richtung Heimat, ich habe also das ganze Wochenende Zeit um irgendwie wieder nach Dublin zu gelangen. Das sind die einzigen richtig unverplanten Tage, aber da findet sich auch noch was.

Zwanzig vor Neun-Frohes Neues!

Ein frohes neues Jahr, all euch Nasenbären. Nun ist sie also geschafft, eine Zeit im Jahr, da ich immer mehr reflektiere als mir lieb ist und die für mich oft nicht zu den besten Zählt. Dieses Jahr hat sich meine Endjahresdepri glücklicherweise sehr in Grenzen gehalten, so das ich einen lustigen Abend in Altforweiler verbringen durfte. Nachdem die Herren Schneyra und Mechaniker schon am 30. bei mir eingefallen waren ging es gestern ins Hause Schneider zum Pizza backen und auch exzessiven (ja, mir ist bewusst, dass ich dieses Wort zu oft verwende) konsumieren.
Anschließend sind wir dann durch diverse Partykellers in Altforweiler getingelt und haben das neue Jahr begrüßt. Natürlich durfte auch das obligatorische Zurückschwenken nicht fehlen, wenn wir auch alle mit den Fleischfetzen mächtig zu kämpfen hatten… wir werden alle nicht jünger. Insgesamt war es eines der besseren Silvester in diesem Jahrtausend.

Nun zu der Frage, die sich sicher einige Leute stellen. Was nimmt sich Käpt’n Thomas Schnubel für das neue Jahr vor? Das ist schwer zu beantworten. Eigentlich alles und nichts. Dennoch habe ich drei Bereiche in denen in diesem Jahr etwas passieren soll:

  • Auf universitärem Sektor nehme ich mir mal vor meine beiden Zwischenprüfungen zu bestehen, und dabei nicht derart die Nerven zu verlieren, wie ich es bei mehreren meiner Mitstudenten erlebt habe.
  • Pfadfinderisch nehme ich mir vor mir nicht mehr so viel Stress zu machen und machen zu lassen. Ich leiste dort viel Arbeit, eigentlich mehr als mir gut tut. Deshalb habe ich auch hohe Erwartungen an die Menschen, die mit mir zusammenarbeiten. Diese werden meist auch erfüllt. Wenn dies mal nicht der Fall ist will ich in Zukunft ein bisschen lockerer reagieren.
  • Persönlich nehme ich mir vor meine Laune nicht mehr so stark vom Verhalten anderer Menschen abhängig zu machen. Die letzten paar Jahre waren für mich persönlich nicht die besten. Ich denke zu einem Großteil lag dies daran, dass mir die Fähigkeit zu einer gewissen “Scheißegalhaltung” fehlt. Das will ich trainieren.
  • Ich denke dies sind drei gute und sinnvolle Vorsätze. Mal sehen wie das klappt. Ich bin schon auf das Fazit am 1.1.2009 gespannt.

    Worauf freue ich mich 2008? Da gibt es einiges. Hier nur die wichtigsten Termine:

  • Auch in diesem Jahr ist wieder KfM. Der gibt mir oft die benötigte Motivation für den Rest des Jahres.
  • Neben einigen kleineren Konzerten, die schon fest eingeplant sind werde ich in diesem Jahr endlich das Wacken Open Air besuchen. Wie jeder Moslem mal nach Mecka muss, muss jeder Metaler einfach mal in Wacken gewesen sein.
  • Im Sommer geht es wieder nach Irland. Diesmal für zwei Monate. Von der grünen Insel werde ich wohl nie genug bekommen.
  • Quasi direkt vom Flughafen aus werde ich dann aufs BMFT fahren. Mittlerweile habe ich schon 5 Anmeldungen. Mit mir haben wir also schon fast einen Kleinbus voll.
  • Der krönende Abschluss der Konzertsaison 2008 wird für mich in München beim Jubiläumskonzert meiner Lieblingsband Schandmaul stattfinden. Noch 317 Tage, 6 Stunden, 51 Minuten und 34 Sekunden!
  • Der einzige Wehmutstropfen in diesem ansonsten von Höhepunkten geprägten Jahr ist, dass die Bundesfahrt nach Finnland für mich leider aus Zeitgründen nicht in Frage kommt. Skandinavien bleibt aber weiterhin Führer auf meiner Liste der noch zu bereisenden Landstriche.






    Zeo