Archiv für die Kategorie 'Thomas Allein-World Wide'

Du sollst nicht stehlen (Update)

In aller Kürze: Heute, zwischen acht und halb neun, wurde an der Pearl das Seitenfenster, Fahrerseite, eingeschlagen und das Navi geklaut.

Wenn ich als guter Christenmensch nicht dem Gebot der Nächstenliebe und der Vergebung verpflichtet wäre, würde ich jetzt vermutlich so was schreiben:

Möge der elende Dieb ersäuft, geköpft, gevierteilt, gehenkt und verbrannt werden. Möge er ferner zur Hölle fahren, wo er an einem glühenden Speer über ein Feuer gehängt und langsam gegrillt werde, während er sich die komplette Heino-Diskografie in Endlosschleife anhören muss.

Wie gesagt. Wenn ich kein guter Christenmensch wäre.

So bleibt mir nur übrig, den weisen Deus X. Machina aus “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” zu zitieren, der daeinst so trefflich formulierte: Städte sind das letzte.

Update: Der Fall nimmt grad ganz neue Dimensionen an. Wenn es nicht irgendwo liegt, wo ich gar nicht mit rechne, haben die Arschlöcher auch noch mein – man halte sich fest – HALSTUCH GEKLAUT!!! Vom Innenspiegel! Samt Klötzchen! Argh!
Wenigstens weiß ich jetzt, wie die Dinger immer bei eBay landen.
Also, wo ist dieser Affe? Ich will auf irgendwas schießen!

Woran man merkt, dass man innerlich Kind geblieben ist.

Man macht einen Schrank auf und denkt, man habe aus versehen sein Weihnachtsgeschenk gefunden. Dann freut man sich, weil es was wirklich tolles ist. Und dann ist man enttäuscht, weil man erfährt, dass es das Geschenk für Mutterns Patenkind zur Taufe ist…

Ich will auch ein Käpt’n Blaubär-Kinderbesteck, verdammt!

Thomas Allein auf dem Amt

Heute war ich im hässlichsten Gebäude der Stadt Saarlouis: Dem Finanzamt.

Alles was ich dort erlebt habe erklärt uns heute Reinhard Mey.

Vote Yes

Irland hat heute den Vertrag von Lissabon ratifiziert. Ich bin ja nun schon eine weile zurück und war echt gespannt auf des Ergebnis. Der Wahl- beziehungsweise Abstimmungskampf dort wurde ziemlich emotional und ausgiebig geführt. Da hing echt an jeder Ecke ein Plakat mit Vote Yes oder Vote No. Ein paar Beispiele:

vot yes

Mal sehen was jetzt Polen und Tschechien machen.

Catch it! – Bin it! – Kill it!

Weil es wirklich nicht viel neues vom diesjährigen Irlandaufenthalt zu erzählen gibt hier einfach mal ein paar Tips zur Schweinegrippevorbeuge.

Kill it!

Fassen wir zusammen: Beim Niesen die Hand vor den Mund, verrotzte Taschentücher in in den Müll und ab und an mal die Dreckspfoten unter Wasser halten. Mir hat sowas die Oma beigebracht, aber per Plakataktion geht es natürlich auch. In die selbe Richtung geht das hier:

Kill it!

Das letzte zeugt zumindest von ein bisschen Humor, meiner Ansicht nach eh das einzige, was gegen Schweinegrippe hilft.

Live aus dem Bus

Der Adler ist gelandet! Nachdem ich am Flughafen völlig überraschend meine Kommilitonin Andrea getroffen habe, deren Freund heute ebenfalss zum Auslandsaufenthalt aufgebrochen ist, ging es gewohnt flott nach Dublin. Am Flughafen hab ich mit Thomas (Ja, Andreas Freund heißt auch so und ja, allerweltsnamen sind blöd) noch den Begrüßungscocktail genommen und jetzt sitze ich im Bus nach Galway. WTF? Jetzt sitz er im Bus? Ja! Hier im Bus gibt es kostenloses W-LAN! Wilkommen im 21. Jahrhundert. Da könnte sich die SWT mal ei Stück abschneiden.

Was war los?

Wie bitte? Nur ein Eintrag seit dem 2.5.?! Wurde dieser Blog in ein Raum-Zeitliches Vakuum gesogen, und hat dadurch ein komplettes Semester übersprungen? Nein. Die erklärung ist wesentlich banaler:

Ich war in geheimer Mission für ihre Majestät unterwegs.
Nein? Hmm…

So ein alter Kerl mit Bart hat mir einen Ring angedreht, den musste ich in einen Vulkan werfen gehen!
Auch nicht? Lass mal überlegen…

Na gut, na gut. Sehen wir der Sache ins Auge: Ich hatte nicht besonders viel Bock zu bloggen. Jede Menge Unistress und Pfadfinderaktionen taten ihr übriges und da hab ich es eben gelassen. Genug zu berichten hätte es auf jeden Fall gegeben. Hier nur ein kurzer Abriss des Sommers.

Musikalisch:
Wacken ist vorbei, mal wieder. Schade eigentlich. Dieses Jahr war ich einen Tag früher da, in der altbewährten Besetzung. Vom Lineup her dachte ich eigentlich, dieses Jahr wäre weniger für mich dabei, als im letzten. Dem war dann aber ganz und garnicht so. Ich habe viele geniale Konzerte gesehen, die einzeln zu erwähnen jetzt wohl nicht mehr so viel Sinn ergäbe. Auf jeden Fall ist die Karte für nächstes Jahr schon bestellt.

Pfadfinderisch:
Ich weiß, ich neige dazu mit Superlativen um mich zu werfen, wenn es um Landeswölflingsaktionen gibt. Aber das diesjährige LaWöLa braucht sich echt nicht hinter seinen Vorgängern zu verstecken. Atlantis war mein zehntes LaWöLa in Folge und ich hatte wirklich außerordentlich viel Spaß. Die Kinder, denke ich, auch.

Dann war auch noch Bundeslager. Zu Bundeslagern hab ich ja eigentlich ein zwiespältiges Verhältnis. Ich finde die Stimmung dort immer toll, die riesige Zeltstadt faszinierend und ich freue mich immer, viele alte Bekannte dort wieder zu sehen. Was mir bei der Geschichte bisher immer gefehlt hat, war eine schöne und interessante Aufgabe. Die habe ich in diesem Jahr in der Gelben jurte gefunden. Das kann ich mir für 2013 wieder vorstellen. Danach fahr ich da vermutlich eh im Wohnmobil hin.

Universitär:
Da war so einiges los, diesen Sommer. So ganz nebenbei habe ich mein letztes Praktikum hinter mich gebracht. Das Fachpraktikum war eine, wenn nicht die beste Veranstaltung meines ganzen Studiums. In dem semesterbegleitenden Praktikum hatte ich, mit sechs weiteren Praktikantinnen, erst einige theoretische Sitzungen im Trierer Studienseminar für das Lehramt an Gymnasium. In diesen wenigen Wochen habe ich, ungelogen, mehr über Unterrichtsplanung gelernt als im kompletten BW Studium. Das wurde dann auch gleich umgesetzt. Gemeinsam haben wir eine kleine Reihe zu Dürrenmatts Besuch der Alten Dame in einer zehnten Klasse am AMG in Trier gehalten. Von meiner Stunde waren sowohl die Schüler als auch der Praktikumsbetreuer sehr begeistert, auch deshalb, weil es mal eine etwas andere Stunde war, mit Theaterpraktischer Herangehensweise an den Text.

So ganz nebenbei habe ich in diesem Semester auch noch alle übrigen Kurse belegt, die mir noch gefehlt haben. So habe ich auch die letzten vier Wochen beinahe durchgängig am Schreibtisch verbracht, um meine letzten drei Hausarbeiten zu schreiben. Die sind am Freitag im Briefkasten gelandet.

Wie geht es also weiter mit meinem Studium? In der zweiten Novemberwoche habe ich Abschlussprüfung in den Bildungswissenschaften, was noch ein ganz schöner Kraftakt wird.
Danach geht es dann munter weiter mit Examensarbeit und allen möglichen Abschlussprüfungen.

Erstmal aber, geht es jetzt noch mal einen Monat nach Irland. Ob ich diesmal so viel berichten kann weiß ich noch nicht, ab und zu wird man aber sicher von mir hören.

Ich bin 34

Mit einer erschreckenden, wenn auch nicht ganz neuen Erkenntnis melde ich mich aus der Blogpause zurück: Ich bin alt. 34 Jahre, um genau zu sein. Zumindest, wenn man der Firma Infratest glaubt.

Aber von vorne. Noch eine gute Stunde haben meine saarländischen Mitbürger Zeit, einen neuen Landtag zu wählen. Ich habe mein Kreuzchen schon gemacht, und als ich aus der Wahlkabine kam, durfte ich gleich noch mal. Vor dem Wahllokal wurden nämlich statistische Daten gesammelt. Ich hab also einen zweiten Wahlzettel ausgefüllt, auf dem neben meiner Bevorzugten Partei auch noch mein Geschlecht und mein Alter abgefragt wurden. Dass es beim Geschlecht nicht die Auswahlmöglichkeit “überaus männlich” gab, hätte ich ja noch verschmerzen können. Aber dann das:

Ich bin 34 Jahre alt...

Ich bin nicht einfach nur 25 Jahre alt, nein, ich bin 25-34 Jahre alt! Na danke!
Ich mach mir dann jetzt ne Wärmflasche und nen Kamillentee, leg mir die Wolldecke über die Knie und guck von meinem Ohrensessel aus im Fernsehen, wer neuer Ministerpräsident wird.

Ohne Worte

Eselsgrippe

Uni Woche Nummer Eins

Für mich ist heute schon Wochenende, zumindest was den Unialltag angeht. Die erste Woche war für mich, im Gegensatz zu manch anderem, recht erfolgreich. Ich habe in allen Kursen einen Platz bekommen und auch meine Referatsthemen sind größtenteils Interessant und die Termine gut über das Semester verteilt. Bei einem Kurs bin ich noch unsicher, ob ich ihn überhaupt brauche, das klärt sich nächste Woche. Dann könnte aus meiner bisherigen Drei- sogar eine Zweitagewoche werden. Fände ich nicht schlecht, denn dann könnte ich schonmal was wegarbeiten, was sonst nach dem Semester auf mich warten würde.
Kaum zu glauben, aber nach diesem Semester werde ich scheinfrei sein.






Zeo