Archiv für die Kategorie 'Pfadfinder'

Grafiken, Gesang und gute Ideen

Normalerweise bedeutet ein SST Wochenende vor allem viel Spaß, viel Arbeit und viele nette Leute. (Die letzten paar male auch immer viel Ärger, aber das nur am Rande.) Das gab es auch diesmal alles, aber noch so einiges mehr.

Erstens haben wir diesmal nicht nur geplant und organisiert, sondern auch noch ein kleines Benefizkonzert zu Gunsten der Senegalhilfe gegeben.

Dabei kamen 270,70 € zusammen, die ich demnächst übergeben werde.

Zweitens habe ich gleich mehrere neue Werke, mit denen ich mich beim Wettbewerb um die verwirrendste Grafik der Welt bewerben könnte.

Drittens habe ich mir am Wochenende komplett die Stimme versaut und kann jetzt nurnoch röcheln. Das ist blöd, aber beim Erkältungsbad hatte ich gestern gleich zwei gute Ideen, eine, die ich  mittel- und eine, die ich langfristig umsetzen werde. Eine betrifft einen großteil der Meutenführer im LV, die andere nur ein oder zwei davon. Eine ist geheim, die andere werd ich demnächst publizieren.

Was war los?

Wie bitte? Nur ein Eintrag seit dem 2.5.?! Wurde dieser Blog in ein Raum-Zeitliches Vakuum gesogen, und hat dadurch ein komplettes Semester übersprungen? Nein. Die erklärung ist wesentlich banaler:

Ich war in geheimer Mission für ihre Majestät unterwegs.
Nein? Hmm…

So ein alter Kerl mit Bart hat mir einen Ring angedreht, den musste ich in einen Vulkan werfen gehen!
Auch nicht? Lass mal überlegen…

Na gut, na gut. Sehen wir der Sache ins Auge: Ich hatte nicht besonders viel Bock zu bloggen. Jede Menge Unistress und Pfadfinderaktionen taten ihr übriges und da hab ich es eben gelassen. Genug zu berichten hätte es auf jeden Fall gegeben. Hier nur ein kurzer Abriss des Sommers.

Musikalisch:
Wacken ist vorbei, mal wieder. Schade eigentlich. Dieses Jahr war ich einen Tag früher da, in der altbewährten Besetzung. Vom Lineup her dachte ich eigentlich, dieses Jahr wäre weniger für mich dabei, als im letzten. Dem war dann aber ganz und garnicht so. Ich habe viele geniale Konzerte gesehen, die einzeln zu erwähnen jetzt wohl nicht mehr so viel Sinn ergäbe. Auf jeden Fall ist die Karte für nächstes Jahr schon bestellt.

Pfadfinderisch:
Ich weiß, ich neige dazu mit Superlativen um mich zu werfen, wenn es um Landeswölflingsaktionen gibt. Aber das diesjährige LaWöLa braucht sich echt nicht hinter seinen Vorgängern zu verstecken. Atlantis war mein zehntes LaWöLa in Folge und ich hatte wirklich außerordentlich viel Spaß. Die Kinder, denke ich, auch.

Dann war auch noch Bundeslager. Zu Bundeslagern hab ich ja eigentlich ein zwiespältiges Verhältnis. Ich finde die Stimmung dort immer toll, die riesige Zeltstadt faszinierend und ich freue mich immer, viele alte Bekannte dort wieder zu sehen. Was mir bei der Geschichte bisher immer gefehlt hat, war eine schöne und interessante Aufgabe. Die habe ich in diesem Jahr in der Gelben jurte gefunden. Das kann ich mir für 2013 wieder vorstellen. Danach fahr ich da vermutlich eh im Wohnmobil hin.

Universitär:
Da war so einiges los, diesen Sommer. So ganz nebenbei habe ich mein letztes Praktikum hinter mich gebracht. Das Fachpraktikum war eine, wenn nicht die beste Veranstaltung meines ganzen Studiums. In dem semesterbegleitenden Praktikum hatte ich, mit sechs weiteren Praktikantinnen, erst einige theoretische Sitzungen im Trierer Studienseminar für das Lehramt an Gymnasium. In diesen wenigen Wochen habe ich, ungelogen, mehr über Unterrichtsplanung gelernt als im kompletten BW Studium. Das wurde dann auch gleich umgesetzt. Gemeinsam haben wir eine kleine Reihe zu Dürrenmatts Besuch der Alten Dame in einer zehnten Klasse am AMG in Trier gehalten. Von meiner Stunde waren sowohl die Schüler als auch der Praktikumsbetreuer sehr begeistert, auch deshalb, weil es mal eine etwas andere Stunde war, mit Theaterpraktischer Herangehensweise an den Text.

So ganz nebenbei habe ich in diesem Semester auch noch alle übrigen Kurse belegt, die mir noch gefehlt haben. So habe ich auch die letzten vier Wochen beinahe durchgängig am Schreibtisch verbracht, um meine letzten drei Hausarbeiten zu schreiben. Die sind am Freitag im Briefkasten gelandet.

Wie geht es also weiter mit meinem Studium? In der zweiten Novemberwoche habe ich Abschlussprüfung in den Bildungswissenschaften, was noch ein ganz schöner Kraftakt wird.
Danach geht es dann munter weiter mit Examensarbeit und allen möglichen Abschlussprüfungen.

Erstmal aber, geht es jetzt noch mal einen Monat nach Irland. Ob ich diesmal so viel berichten kann weiß ich noch nicht, ab und zu wird man aber sicher von mir hören.

KfM 2009 – Auf nach Lummerland!

KfM Team 2009

Mit einiger Verspätung der Bericht des diesjährigen KfM. 2009 führte uns die Osterwoche an keinen geringeren Ort als Lummerland, wo König Alfons der viertel vor zwölfte mit uns sein Thronjubiläum feiern wollte. Dass wir dabei so ganz nebenbei das größte Problem der Insel lösten, nämlich Postschiffe, die ständig gegen das Land krachen, ist natürlich Ehrensache.

Ich denke, viele unserer Teilis haben richtig Potential für ein gelbe Karriere. Ich hoffe sie bleiben am Ball, würde mich freuen viele von ihnen ab jetzt im Stufenarbeitskreis zu sehen.

Jetzt könnte ich noch schreiben, dass wir ein super Team hatten, die Kursinhalte kompetent vermittelt wurden und die Stimmung fantastisch war. Aber das ist eigentlich immer so. Deshalb beschränke ich mich auf Besonderheiten.

Dieser KfM war eine Materialschlacht. Neben dem Bauwagen am Löwnezahn LaWöLa war die Lokomotive Emma wohl das am kompliziertesten zu bastelnde, was die Wölflingsstufe in meiner Amtszeit zu bieten hatte. Bei den Kindern kam die Lok auch super an, hat sich also gelohnt. Das heftigste war aber der Transport. Um alles hin und zurück zu kriegen musste ich zwei mal zwischen Ramstein und Wallerfangen hin und her fahren, was gerade nach einen schlaflosen Kurs ziemlich anstrengend war.
Besonders cool waren in diesem Jahr auch die Teamer Kostüme (s.o.). Die Teamershow am Abschlussabend fand ich diesmal ausgesprochen gut. Wir haben mal auf Hip-Hop gemacht und eine Pfadfinderversion von “MfG” von den fantastischen 4 präsentiert.
Ach ja, und wieder mal wurde ein lange gehegter Traum von mir erfüllt. Wir hatten diesmal eine Eisenbahn, die auf dem Tisch hin und her fuhr und essen transportieren konnte! Jetzt kann ich in Ruhe sterben.

Leider bin ich noch nicht ganz damit durch, den Kurs zu verarbeiten, merkt man vielleicht auch ein bisschen an diesem unzusammenhängenden Eintrag. Vielleicht schreib ich irgendwann mal noch etwas mehr. Aber nur vielleicht, denn wer wirklich wissen will wie so ein KfM ist und wirkt, der muss einfach dabei sein.

Ich bin dann mal Gelb

Morgen fängt der KfM 2009 an. Ich treffe mich schon heute mit einem Großteil des Teams in Ramstein um schonmal zu dekorieren und einzurichten und die letzten Kleinigkeiten vorzubereiten.

Mein begehbares Archiv ist leergeräumt und in zwei Autos verladen und diesmal hab ich sogar dran gedacht, mir was zum anziehen einzupacken. Das Sommerwetter, dass ich extra bestellt habe, ist auch schon da.
Ich prognostiziere eine fantastische gelbe Woche. Wir werden berichten.

Nicht kleckern, klotzen.

Wäre eigentlich auch ein schöner Werbeslogan für den Gilwellkurs. Viel mehr entwickelte sich dieser Ausspruch aber am Wochenende zum inoffiziellen Motto der Gelben Jurte auf dem Bundeslager 2009.

Am Wochenende, in Dortmund, haben wir das die Sache auf einen guten Weg gebracht, glaube ich. So viel sei verraten: Es wird gebacken! Ich kann einen Besuch schonmal jedem Gelben wärmstens empfehlen. Zur Quantität: Ich habe heute 5 Seiten Protokoll getippt, die morgen noch Korrektur gelesen werden. Genaueres zur Qualität gibt es demnächst an anderer Stelle.

Heimspiel

Am Wochenende war ich seit längerem mal wieder auf Fahrt. Diesmal war nicht der wilde Balkan, die britischen Inseln oder die Steine Nordlands das Ziel. Stattdessen machte ich mich mit einigen Rovern vom Stamm Falke auf den Weg an einen nicht minder abgelegenen Ort: Den Saargau.

Nach dem Wochenende bin ich um einige lustige Anekdoten (vor allem Schuhe, Abspannseil, die passende Fahrtenunterbekleidung und Drahtwürste betreffend) reicher, um einige Stunden schlaf ärmer und habe die Erkenntnis gewonnen, dass ich mal wieder viel öfter auf Fahrt gehen sollte. So lange das noch geht. Der Rücken und so.

Das ganze war jedenfalls ein schönes Kontrastprogramm zur LV am letzten Wochenende , über die ja schon einige Nachbarblogs berichtet haben.

Jaja, ich komm ja schon.

Woran erkennt man, dass der Thomas momentan viel Freizeit hat? Richtig, er bastelt Desktop-Hintergründe.

Bat-Wolf

Diesen hier nenne ich “Jaja, ich komm ja schon.” Das Ding leuchtet aber auch ständig. Wer ihn haben will kann die Datei per Mail bei mir bekommen.

Nachgefragt

Ab und zu kontaktieren mich auf dem einen oder anderen Wege Meutenführer, die bei irgend etwas Hilfe brauchen.
Obwohl ich oft betone, dass ich für telefonischen Support immer zur Verfügung stehe und, so weit es mein Terminkalender zulässt, auch gerne mal vor Ort anpacken komme, passiert das meistens nur, wenn es wirklich größere Probleme gibt.
Umso erfreulicher war es, als heute mal das Telefon bimmelte und man einfach nur wissen wollte, wie lange man bemalte Tassen im Ofen brennen muss. DAFÜR bin ich LB Wölflinge geworden! :-)

Unter dem Pflaster

Ein sehr emotionales Stafü/Stufü treffen war das, vergangenes Wochenende, mit vielen Tiefen, aber ebenso schönen Höhen. Über die Inhalte möchte ich gar nicht viel erzählen. Die meisten Personen, die es interessieren könnte, waren ja live dabei, den anderen erzähle ich es bei Gelegenheit persönlich. Trotzdem möchte ich einige Schlüsse festhalten, die ich daraus gezogen habe.

1. Der Stufenarbeitskreis der Wölflingsstufe wird von einigen Personen nicht ernst genommen. Daran habe ich mich über die Jahre gewöhnt und es ist mir so lange gleichgültig, wie die Stufe darunter nicht zu leiden hat. An diesem Wochenende war dies leider der Fall.

2. Andere Personen, die Mehrheit wie ich glaube, nimmt den Stufenarbeitskreis Wölflinge nicht nur ernst sondern erkennt auch dessen großartige Leistungen an. Das freut mich.

3. In Krisensituationen zeigt sich erst, wie gut ein Team wirklich ist. Besser, als dies am Wochenende der Fall war, kann man es sich als Teamleiter eigentlich nicht wünschen.

Ich glaube, die Wölflingsstufe ist aus diesem Wochenende noch stärker heraus gegangen, als sie herein kam. Ich jedenfalls bin im Moment so stolz wie selten, eigentlich nie zuvor, auf meinen Arbeitskreis.

Diese Geschichte beginnt mit einem Bums

Chris, Andi, Genge

Wenn das neue Jahr gerade begonnen hat, das Esszimmer bei Schnubels aussieht wie der die Kommandozentrale für eine Raumfahrtmission und sich die gelbe Elite des Landesverbandes versammelt um leere Kursraster mit Leben zu füllen, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass KfM Vortreffen ist. Und wenn da nicht alle Teamer kommen können ist dass noch lange kein Grund, dass nicht doch alle da sind.

Mit den real anwesenden Teamern habe ich in den letzten beiden Tagen nicht nur einen tollen Kurs geplant, der schon jetzt verspricht einer der Materialintensivsten aller Zeiten zu werden, sondern auch jede Menge Spaß gehabt. Der KfM kann kommen, ich glaube danach wird es wieder ein paar noch zu verwirklichende Kindheitsträume weniger geben. Wer sich auskennt kann übrigens anhand der Überschrift das Kursmotte erraten.






Zeo