Autoren-Archiv für Thomas

Grafiken, Gesang und gute Ideen

Normalerweise bedeutet ein SST Wochenende vor allem viel Spaß, viel Arbeit und viele nette Leute. (Die letzten paar male auch immer viel Ärger, aber das nur am Rande.) Das gab es auch diesmal alles, aber noch so einiges mehr.

Erstens haben wir diesmal nicht nur geplant und organisiert, sondern auch noch ein kleines Benefizkonzert zu Gunsten der Senegalhilfe gegeben.

Dabei kamen 270,70 € zusammen, die ich demnächst übergeben werde.

Zweitens habe ich gleich mehrere neue Werke, mit denen ich mich beim Wettbewerb um die verwirrendste Grafik der Welt bewerben könnte.

Drittens habe ich mir am Wochenende komplett die Stimme versaut und kann jetzt nurnoch röcheln. Das ist blöd, aber beim Erkältungsbad hatte ich gestern gleich zwei gute Ideen, eine, die ich  mittel- und eine, die ich langfristig umsetzen werde. Eine betrifft einen großteil der Meutenführer im LV, die andere nur ein oder zwei davon. Eine ist geheim, die andere werd ich demnächst publizieren.

Fortschritt Examensarbeit (Update 10)

Fortschritt

Letztes Update: 8.3.

So, Ende. Das Konzept “intrinsische Motivation” hat versagt. Belohnungslernen ebenso. Es bleibt nur eine Möglichkeit: Schaffung negativer Kontingenzen.

Aber der Reihe nach. Wie einigen meiner Leser bekannt sein dürfte schreibe ich gerade an meiner Staatsexamensarbeit. Wie ebenfalls bekannt sein dürfte neige ich zur Prokrastination. Aber damit ist jetzt Schluss! In diesem Post könnt ihr ab sofort live meinen Fortschritt mitverfolgen. Die oben angezeigten Balken zeigen an wie viel geschaffte ist (gelb) und wie viel insgesamt zu schaffen ist (blau). Die Zahlen sind Prozente, bezogen auf die mindestens geforderte Seitenzahl. Das wird ab sofort in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Sollten Fortschritte ausbleiben bitte ich um verbale Arschtritte in den Kommentaren.

Finales Update: Fertig. Heute hab ich och letzte Kleinigkeiten erledigt, morgen gehts zum korrigieren. Somit kann ich locker vor der Kurswoche abgeben.

Dinosaurier

Zwar ist „13 Semester“ nicht unbedingt ein Film, den man im Kino gesehen haben muss, aber dennoch mal wieder ein Zeichen dafür das auch in Deutschland gute Filme produziert werden. (Hervorhebung von mir.)

So schreibt heute der Schneyra und dem schließe ich mich an. Schon im Dezember habe ich mir eine andere Deutsche Produktion angesehen und war ziemlich begeistert. Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus heißt der aktuelle Film von Leander Haußmann, in dem neben Daniel Brühl als Skrupellosem Jungbänker auch die halbe Familie Haußmann mitspielt. Sehr überzeugend auch Tom Gerhard als Direktor des Altersheim, in dem sich ein Großteil der Handlung abspielt.

Der Plot in aller Kürze: Bank nimmt alter Dame Haus weg, die muss ins Altersheim, findet dort einen Haufen nicht mehr ganz so rüstiger Rentner vor, die sich zusammentun um das Haus der guten Frau zurück zu erobern. Dazu tragen alle etwas bei, jeder auf seine eigene skurrile Weise. Trailer gefällig?

Edit Das Video startete bei Aufruf dieser Seite leider automatisch. Das nervt, deshalb ist es raus geflogen.

Die Idee, ins Kino zu gehen, war damals sehr spontan und eigentlich nur eine Notlösung weil unser eigentliches Ausflugsziel, das Schillerhaus in Jena, unangekündigt Urlaub gemacht hat. Umso angenehmer war ich von dem Film überrascht, der mich mehrfach zu lautem Gelächter gebracht hat. Sehenswert!

Du sollst nicht stehlen (Update)

In aller Kürze: Heute, zwischen acht und halb neun, wurde an der Pearl das Seitenfenster, Fahrerseite, eingeschlagen und das Navi geklaut.

Wenn ich als guter Christenmensch nicht dem Gebot der Nächstenliebe und der Vergebung verpflichtet wäre, würde ich jetzt vermutlich so was schreiben:

Möge der elende Dieb ersäuft, geköpft, gevierteilt, gehenkt und verbrannt werden. Möge er ferner zur Hölle fahren, wo er an einem glühenden Speer über ein Feuer gehängt und langsam gegrillt werde, während er sich die komplette Heino-Diskografie in Endlosschleife anhören muss.

Wie gesagt. Wenn ich kein guter Christenmensch wäre.

So bleibt mir nur übrig, den weisen Deus X. Machina aus “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” zu zitieren, der daeinst so trefflich formulierte: Städte sind das letzte.

Update: Der Fall nimmt grad ganz neue Dimensionen an. Wenn es nicht irgendwo liegt, wo ich gar nicht mit rechne, haben die Arschlöcher auch noch mein – man halte sich fest – HALSTUCH GEKLAUT!!! Vom Innenspiegel! Samt Klötzchen! Argh!
Wenigstens weiß ich jetzt, wie die Dinger immer bei eBay landen.
Also, wo ist dieser Affe? Ich will auf irgendwas schießen!

Woran man merkt, dass man innerlich Kind geblieben ist.

Man macht einen Schrank auf und denkt, man habe aus versehen sein Weihnachtsgeschenk gefunden. Dann freut man sich, weil es was wirklich tolles ist. Und dann ist man enttäuscht, weil man erfährt, dass es das Geschenk für Mutterns Patenkind zur Taufe ist…

Ich will auch ein Käpt’n Blaubär-Kinderbesteck, verdammt!

Modul 2 ist tot. Lang lebe Modul 3.

Noch einen Monat, dann lege ich die Abschlussprüfung in den Bildungswissenschaften ab. Grade habe ich den letzten Text im so genannten Modul 2 zusammen gefasst. Modul zwei hat sich immerhin mit einer blumigen Metapher einem blumigen bildhaften Vergleich verabschiedet, den ich mit der Welt teilen möchte.

“Das Internet verhält sich zu Lernen wie ein Supermarkt zu einem guten Essen.”

Fantastisch! Darauf kann ich einen weiteren Vergleich aufbauen, der meine Momentane Lernmotivation beschreibt: Wenn Lust zu lernen wie ein gutes Essen ist, muss ich jetzt mal kurz brechen gehen. Wer mich sucht, ich bin auf dem Klo.

Thomas Allein auf dem Amt

Heute war ich im hässlichsten Gebäude der Stadt Saarlouis: Dem Finanzamt.

Alles was ich dort erlebt habe erklärt uns heute Reinhard Mey.

Vote Yes

Irland hat heute den Vertrag von Lissabon ratifiziert. Ich bin ja nun schon eine weile zurück und war echt gespannt auf des Ergebnis. Der Wahl- beziehungsweise Abstimmungskampf dort wurde ziemlich emotional und ausgiebig geführt. Da hing echt an jeder Ecke ein Plakat mit Vote Yes oder Vote No. Ein paar Beispiele:

vot yes

Mal sehen was jetzt Polen und Tschechien machen.

Catch it! – Bin it! – Kill it!

Weil es wirklich nicht viel neues vom diesjährigen Irlandaufenthalt zu erzählen gibt hier einfach mal ein paar Tips zur Schweinegrippevorbeuge.

Kill it!

Fassen wir zusammen: Beim Niesen die Hand vor den Mund, verrotzte Taschentücher in in den Müll und ab und an mal die Dreckspfoten unter Wasser halten. Mir hat sowas die Oma beigebracht, aber per Plakataktion geht es natürlich auch. In die selbe Richtung geht das hier:

Kill it!

Das letzte zeugt zumindest von ein bisschen Humor, meiner Ansicht nach eh das einzige, was gegen Schweinegrippe hilft.

Live aus dem Bus

Der Adler ist gelandet! Nachdem ich am Flughafen völlig überraschend meine Kommilitonin Andrea getroffen habe, deren Freund heute ebenfalss zum Auslandsaufenthalt aufgebrochen ist, ging es gewohnt flott nach Dublin. Am Flughafen hab ich mit Thomas (Ja, Andreas Freund heißt auch so und ja, allerweltsnamen sind blöd) noch den Begrüßungscocktail genommen und jetzt sitze ich im Bus nach Galway. WTF? Jetzt sitz er im Bus? Ja! Hier im Bus gibt es kostenloses W-LAN! Wilkommen im 21. Jahrhundert. Da könnte sich die SWT mal ei Stück abschneiden.






Zeo