Suchergebnisse für 'How to write a Hausarbeit'

How to write a Hausarbeit (7) Die Endfertigungsphase

Es ist etwa 20 Uhr am Vorabend des Abgabetermins und tatsächlich: Die Arbeit ist fertig! Ausdrucken, abheften und morgen beim Prof in den Briefkasten. Aber Moment… irgendwas war da doch noch. Ach ja! Meine miserable Rechtschreibung und desolaten Kenntnisse in Zeichensetzung (beides ist übrigens im Deutschen schlechter als im Englischen).
Zum Glück bin ich selbst ein grundsätzlich hilfsbereiter Kerl und so gibt es eigentlich immer jemanden der glaubt mir einen Gefallen zu schulden, den ich dann breitschlagen kann noch schnell drüber zu lesen.

So endet die Geschichte meiner Hausarbeiten. Die meisten werden auf die Art und weise sogar ganz gut. Zum dem Zeitpunkt, an dem ich dies schreibe befinde ich mich übrigens am Ende der Phase des schlechten Gewissens. Bis dieser Beitrag veröffentlicht wird dürfte die Hausarbeit also eigentlich fertig sein.

Update: Ja, ist sie. ;-)

How to write a Hausarbeit (6) – Die Arbeitsphase

Wir befinden uns nun etwa 4 Tage vorm Abgabetermin. 20 Seiten sollen es mal werden, die bisher getippte Einleitung ist gerade mal eine Seite lang. Also ab auf den Hosenboden. In dieser Phase klingelt bei mir auch in den Ferien der Wecker, bei humanen 8:30. Wenn ich später aufstehe ist eine meiner produktivsten Zeiten am Tag schon vorbei. In den folgenden dreieinhalb Tagen stehe ich von Morgens bis Abends wirklich nur zum Essen und zum… naja… ihr wisst schon vom Arbeitsplatz auf. Ansonsten tippe ich durch. Da bedarf es natürlich einiger probater Hilfsmittel. Hier mein Ranking:

3. Platz: Schokolade, Gummibärchen usw.
Darauf greife ich eher selten zurück, eigentlich nur in Notsituationen. Selbst dann bevorzuge ich Schokolade beim schreiben in der flüssigen Form Kakao. Alles andere gibt hässliche Flecken auf dem weißen MacBook.

2. Platz: Salzstangen
Weniger aus Hunger als aus Gründen der Nervenberuhigung stopf ich mir davon durchaus mal eine ganze Packung rein, während ich am Schreibtisch sitze. Keine Ahnung warum ausgerechnet die, vielleicht eine art Tick oder Aberglaube.

1. Platz (man ahnt es wohl schon): Kaffee
Ich trinke ja immer ziemlich viel davon, aber in diesen dreieinhalb Tagen unterstütze ich die Wirtschaft der KPS (=Kaffee produzierende Staaten) ganz enorm.

In diesen drei Tagen bleiben ausserdem einige Computerprogramme aus als da wären: Adium, Mail, und der Feedreader. Im Browser meiner Wahl meide ich Seiten wie StasiVZ, wer-hasst.wen.de, duTube und ähnliches. So geht es einigermaßen flott voran, die letzte Phase steht bevor.

Det er ikke plasser tilgjengelig i kategorien du ønsket

Wir unterbrechen die “How to write a Hausarbeit” Serie für einen Frust-Post.

Nein, ich bin nicht auf der Tastatur eingeschlafen. Die Überschrift ist vielmehr Norwegisch und bedeutet: Keine Tickets in der gewählten  Kategorie mehr verfügbar.

Nachdem alle Deutschlandkonzerte der AC/DC Welttournee innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren haben Genge, Schneyra und ich heute morgen ab 9 Uhr vor unseren Apfelkisten gesessen und versucht uns Karten für die Show in Oslo zu sichern. Leider ohne Erfolg. Erst rauchte der Server ein ums andere mal ab und als der erste Ansturm vorüber war stand dort auch schon der Satz aus der Überschrift.

Im Moment sind wir alle ein bisschen gefrustet und ich wünsche jedem, der aus Kalkül 2 Tickets gekauft hat und diese jetzt für das vielfache des Originalpreises bei Ebay verkloppt, dass er Volksmusik Fan ist und auf den Karten sitzen bleibt.

How to write a Hausarbeit (5) – Die Präparatorische Phase

Die Phase des schlechten Gewissens wird bei mir immer durch ein sehr konkretes Ereignis beendet, nämlich durch eine eMail von der universitären Bibliothek, die mich daran erinnert, dass in einer Woche die Leihfrist für die Bücher endet, die ich auf dem Höhepunkt der Phase des guten Willens ausgeliehen habe. Bis zum Abgabetermin sind es jetzt für gewöhnlich noch etwa sieben Tage, von denen die Präparatorische Phase zwei bis drei einnimmt. Was geschieht in dieser Phase?

  • Zunächst wird alles benötigte Arbeitsmaterial an einen Platz geschafft. Das Handout vom Referat aus der Prä-Präparatorischen Phase wird entweder aus dem Haufen mit den Unterlagen vom vergangenen Semester heraus gekramt oder, wenn unauffindbar, neu ausgedruckt. Da mich in meinem Zimmer zu viel ablenkt ist der perfekte Ort meistens unser Esszimmer, der langweiligste und am wenigsten benutzte Raum im Haus.
  • Es folgt das Erstellen einer Gliederung. Hierbei geschieht für meine Begriffe immer ein Wunder: Es zeigt sich, dass die Phasen des guten Willens und des schlechten Gewissens gar nicht so unnütz waren. Unterbewusst hat man nämlich sehr wohl immer mal wieder an die Arbeit gedacht. Nicht viel, nur hier und da mal ein Gedanke. Gerade genug, dass man es selbst nicht merkt. Das hat jedoch den Effekt, dass man zu Beginn der Präparatorischen Phase schon ziemlich genau weiß, was man eigentlich schreiben will.
  • Nach dem Erstellen der Gliederung wird die Literatur überflogen. Dabei fallen mir meistens schon Zitate auf, die meine Ideen stützen. Die hacke ich dann auch direkt mit der passenden Quellenangabe in die Datei aus der Phase des guten Willens.
  • Auf dem Höhepunkt dieser Phase, der anders als bei der Phase des guten Willens immer am Ende liegt, schreibe ich dann das Literaturverzeichnis und die Einleitung. An dieser Stelle ein Geständnis: Ja, ich schreibe meine Hausarbeiten gegen die eindeutige Empfehlung der meisten Professoren von Vorne nach hinten durch und nicht zuerst den Hauptteil und dann Einleitung und Schluss. Damit bin ich auch fast immer ganz gut gefahren.

Nach dieser, schon ziemlich arbeitsreichen Phase kann es endlich losgehen.

How to write a Hausarbeit (4) – Die Phase des Schlechten Gewissens

Die Phase des schlechten Gewissens ist wohl die unspektakulärste Phase, aber sie bietet die Möglichkeit zu einigen Selbsterkenntnissen:

  • Ich bin ein fauler Knochen. Nein, das ist zu unpräzise. Ich bin ein selektiv-fauler Knochen. Einige Arbeiten gehen leicht von der Hand, in andere kann ich mich auch gerne mal verbeißen wie sonst was. Hausarbeiten gehören leider nicht dazu.
  • Faulheit und Pefektionismus sind eine überaus gefährliche und vor allem anstrengede Kombination.
  • Ich brauche unglaublich viel Druck um in die Gänge zu kommen. Nur ein einziges mal habe ich es bisher geschafft eine Hausarbeit vor dem Abgabetermin fertig zu haben, das aber auch nur weil ich wusste, dass später keine Zeit mehr sein würde.
  • Logik zieht in dem Falle bei mir nicht. Ich weiß, dass ich arbeiten müsste, tue es aber trotzdem nicht.

Der Unterschied zur Phase des guten Willens ist eigentlich nur die, dass die Phase des schlechten Gewissens ehrlicher ist, weil man nicht mehr versucht seine Faulheit zu verdecken, sondern sich höchstens ein bisschen schlecht wegen ihr fühlt. So langsam wird es nämlich brenzlig, den Termin einzuhalten…

How to write a Hausarbeit (3) – Die Phase des Guten Willens

Die Phase des Guten Willens sind eigentlich mehrere kleine, kurz aufeinander folgende Phasen. Nach der langen Verdrängungsphase hat sich die Hausarbeit schmerzlich ins Gedächtnis zurück gebracht. Wie jedes mal hat man sich vorgenommen, diesmal wirklich ordentlich zu arbeiten und die letzten 4 Wochen dafür auszunutzen. Der gute Wille ist da. Soweit zur Theorie.

In Wirklichkeit hat man natürlich überhaupt keine Lust auch nur einen Finger krumm zu machen. Um vor sich selbst nicht das Gesicht zu verlieren beginnt man tatsächlich mit Kleinigkeiten, die jeweils nur ein paar Minuten in Anspruch nehmen, jedoch das Gefühl verschaffen “Ich habe angefangen.”

  • Anlegen einer Textdatei mit dem Dateinamen “Hausarbeit XY” (bleibt dann erstmal ein paar Tage ein leeres Dokument).
  • Füllen dieser Textdatei mit dem eigenen Namen, Namen des Seminars, des Dozenten und so weiter.
  • Füllen der Datei mit dem Titel der Hausarbeit.
  • Ersetzen des vorherigen Titels durch einen neuen, der besser passt.
  • Verschieben der Textdatei mit dem Namen “Hausarbeit XY” vom Desktop in einen Ordner mit dem Namen “Hausarbeit XY”.
  • Erneutes Ändern des Hausarbeitstitels, da der erste doch treffender war.
  • usw.

Zwischen diesen Handlungen können durchaus mehrere Tage liegen. Der Gipfel der Phase des guten Willens ist der Gang zur Universitätsbibliothek. Dort werden dann alle relevanten Bücher ausgeliehen, die man für die Hausarbeit benötigt. Beziehungsweise die beiden von 15 relevanten Büchern, die nicht entweder von anderer Seite ausgeliehen, vermisst oder erst gar nicht vorhanden sind. Sollte der Gipfel nicht gleichzeitig auch das Ende der Phase des guten Willens sein kann zu den o.g. Punkten noch das hin und hertragen der Bücher von A nach B hinzugezählt werden. Diese Phase Endet dann, wenn auch die Kreativität zum Erfinden von Scheinaufgaben ein Ende findet. Und wie es weiter geht, seht ihr nach der nächsten Maus.

How to write a Hausarbeit (2) – Die Verdrängungsphase

Die Verdrängungsphase dauert bei mir in der Regel vom letzten Veranstaltungstermin bis etwa vier Wochen vor dem Abgabetermin.

Wie der Name schon sagt wird in dieser Phase mehr oder minder erfolgreich verdrängt, dass eine Hausarbeit geschrieben werden muss. Diese Zeit kann auf verschiedenste Arten gefüllt werden:

  • Andere universitäre Angelegenheiten. Prüfungen, Klausuren, Praktika, Exkursionen, Auslandsaufenthalte und was man als Student alles so über sich ergehen lassen muss. Der perverseste aller Fälle ist übrigens, wenn die Verdrängungsphase von Hausarbeit A mit anderen Phasen von Hausarbeit B kollidiert.
  • Gepflegtes Nichtstun. Erklärt sich von selbst, oder? Rumgammeln, Fernsehen…
  • Aktiv gestaltete Freizeit. Damit meine ich das Ausüben von wirklichen “Hobbies”. In meinem Fall wären das die Teilnahme an Pfadfinderaktionen aller Art, ein wenig Sport, Gitarre üben, das bewusste Anschauen eines Films, Bloggen, mal ein Buch Lesen, dass nicht für die Uni ist, Spiele, Zeit mit Familie und Freunden, mal wieder ein bisschen Schreiben, der Gang in die eine oder andere Kneipe, der Besuch von Musikveranstaltungen und was weiß ich nicht alles. Vieles davon kommt in letzter zeit leider zu kurz.
  • Außeruniversitäre Arbeit. Nebenjobs, in meinem Fall Nachhilfe, Hausarbeit (wenn man das Instandhalten von 20qm so bezeichnen darf), erledigen des Tagesgeschäfts, überfällige Behördengänge. Dazu gehört auch alles, was sich unter “Freizeitstress” zusammen fassen lässt. In meinem Fall also Hauptsächlich Pfadfinderpapierkram.

Mit “dauert in der Regel bis vier Wochen vor Abgabetermin” ist übrigens wirklich nur der Durchschnitt gemeint. Es kann durchaus auch mal länger sein. Diese Phase endet zumeist abrupt durch einen Blick auf den Kalender, der an den Abgabetermin erinnert. Wer glaubt, als nächstes käme jetzt so was wie “Arbeitsphase” sollte morgen wieder hier rein schauen.

How to write a Hausarbeit (1) – Die Prä-Präparatorische Phase

Vor längerer Zeit habe ich ja schonmal geschrieben, wie meine Klausurvorbereitung läuft.

Aus gegebenem Anlass werde ich jetzt mal in einer kleinen Serie meine Art analysieren, eine Hausarbeit zu schreiben. Dabei kristallisieren sich verschiedene Phasen heraus.

1. Die Prä-Präparatorische Phase
Diese Phase erstreckt sich im Normalfall von dem Moment der Anmeldung bis zum letzten Termin des Seminars, in dem die Hausarbeit zu schreiben ist. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Kreis an möglichen Themen der Hausarbeit zunehmend deutlicher Wird. Eine erste Entscheidung ist ja durch die Wahl des Seminars schon getroffen. Als nächstes folgt die Wahl eines Referatsthemas, bei der man sich sowieso meist nicht anhand des Themas sondern des passenden Termins entscheidet. Der ist dann im Normalfall schon belegt und um nicht ganz mit leeren Händen dazustehen nimmt man eben was übrig bleibt. Zumeist sind dies Gruppenreferate. Bei Referatsgruppen gibt es grob drei Typen:

  • Typ 1: Die Bekannten. Dies ist der seltene Optimalfall. Kennt man die Kommilitonen bereits wird die Arbeit zumeist gerecht aufgeteilt und man kann sich untereinander verständigen.
  • Typ 2: Die Übermotivierten. Jungs und Mädels, das Referat soll 15 Minuten dauern. Haltet ihr es wirklich für angebracht 20 Monographien zum Thema komplett zu lesen? Dann macht das, ich nicht. Bei diesem Typ kann man sich mit viel Glück aus der Affäre ziehen, in dem man das Thema nochmals unterteilt und seinen Teil dann selbstständig leistet.
  • Typ 3: Die “du machst das schon” Fraktion. Leider der häufigste Typ, in der ein Gruppenmitglied den Löwenanteil der Arbeit leistet. “Ich mach dann ne Textzusammenfassung” ist eine der beliebtesten Phrasen in dieser Gruppe. Ehrlich gesagt werde auch ich manchmal zum Typ 3ler, finde das auch gar nicht verwerflich, so lange man einen guten Grund hat (z.B. 10 andere Referate am selben Tag). Zum Ausgleich bin ich in anderen Referatsgruppen vom Typ 3 auch gerne mal das “Opfer”.

Ein Phänomen bei allen “Gruppen”-Referaten ist, dass nie sonderlich viel in der Gruppe gearbeitet wird. Auch das finde ich nicht weiter verwerflich sondern halte es für eine Anpassung an die Rahmenbedingungen. Die Stundenpläne sind voll und jeder hat einen anderen. Viele Kommilitonen wohnen, wie ich, nicht in der Universitätsstadt. Somit ist es meistens schon eine Leistung sich nur ein mal ausserhalb des Seminars zu treffen, von regelmässigen Vorbereitungsrunden ganz zu schweigen. Dank moderner Kommunikationswege (Instant Messaging, Social Networking und die gute “alte” eMail, vielleicht sogar mal das Telefon) ist das auch kein großes Problem.

Nun hat man also ein Teilthema eines Gruppenreferats. Nach der Referatsvorbereitung ist ja schonmal ein grundsätzlicher Überblick über das Thema gegeben. Nur in Ausnahmefällen wird für die Hausarbeit ein anderes Thema als fürs Referat gewählt. Wenn das bisher Erarbeitete dann noch in Form eines Handouts festgehalten wird ist das um so besser, ansonsten steht man nach Semesterende erstmal wieder vor dem Nichts. Hier endet die Prä-Präparatorische Phase. Fortsetzung folgt.






Zeo