Archiv für März 2009

Nicht kleckern, klotzen.

Wäre eigentlich auch ein schöner Werbeslogan für den Gilwellkurs. Viel mehr entwickelte sich dieser Ausspruch aber am Wochenende zum inoffiziellen Motto der Gelben Jurte auf dem Bundeslager 2009.

Am Wochenende, in Dortmund, haben wir das die Sache auf einen guten Weg gebracht, glaube ich. So viel sei verraten: Es wird gebacken! Ich kann einen Besuch schonmal jedem Gelben wärmstens empfehlen. Zur Quantität: Ich habe heute 5 Seiten Protokoll getippt, die morgen noch Korrektur gelesen werden. Genaueres zur Qualität gibt es demnächst an anderer Stelle.

Vierwöchiges Schulpraktikum – Woche 3-4

Eigentlich wollte ich ja wöchentlich über meine Schulerfahrungen bloggen. Für einen Praktikanten ergibt sich allerdings gar nicht so oft so viel Berichtenswertes, was auch andere Leute interessieren könnte.
Deshalb nur kurz: Ich habe in den vier Wochen acht Stunden gehalten. Mit keiner war ich richtig zufrieden. Darum ging es aber auch nicht. Im Gegenteil, ich habe ziemlich viel über die Bereiche erfahren, in denen ich noch Schwächen habe. Zum Glück alles Sachen, an denen man arbeiten kann. Insgesamt war das Praktikum eine lohnende Erfahrung. Es gibt noch viel zu tun.

Heimspiel

Am Wochenende war ich seit längerem mal wieder auf Fahrt. Diesmal war nicht der wilde Balkan, die britischen Inseln oder die Steine Nordlands das Ziel. Stattdessen machte ich mich mit einigen Rovern vom Stamm Falke auf den Weg an einen nicht minder abgelegenen Ort: Den Saargau.

Nach dem Wochenende bin ich um einige lustige Anekdoten (vor allem Schuhe, Abspannseil, die passende Fahrtenunterbekleidung und Drahtwürste betreffend) reicher, um einige Stunden schlaf ärmer und habe die Erkenntnis gewonnen, dass ich mal wieder viel öfter auf Fahrt gehen sollte. So lange das noch geht. Der Rücken und so.

Das ganze war jedenfalls ein schönes Kontrastprogramm zur LV am letzten Wochenende , über die ja schon einige Nachbarblogs berichtet haben.

Creating New Worlds of Light

[Trigami-Review]

Die letzten paar Tage hatte ich sehr viel Spaß beim Testen einer Taschenlampe. Die LED Lenser P7 von Zweibrüder Optoelectronics hat mich dabei vollends überzeugt. Die Lampe ist klein, kompakt und mit ihrem LED Chip wirklich extrem Lichtstark. Das kommt im Video noch garnicht richtig zur Geltung, aber ich kann von meinem Fenster aus bis auf unseren Kirchturm leuchten.

In meinem Pfadfinderleben hatte ich schon einige Taschenlampen, vom Discounterprodukt bis zur Markenleuchte. Die Lampe aus dem Hause Zweibrüder ist dabei mit abstand die beste. Fazit: Absolut empfehlenswert!

Heute in der Schule

Über die mediale Ausschlachtung der Tragödie von Winnenden hat der Schneyra ja schon fundiert berichtet. Dem kann ich mich voll und ganz anschließen und hab überlegt, ob ich überhaupt etwas dazu schreiben soll.
Ich habe mich dafür entschieden, weil Schulen nunmal mein zukünftiger, und vor allem mein momentaner Arbeitsplatz sind und jede Schule heute morgen vor der Aufgabe stand, so oder so auf die Geschehnisse zu reagieren.
Ich finde, die Schulleitung meiner Praktikumsschule hat ihre Sache dabei sehr gut gemacht. Es wurde nämlich kein großes Fass aufgemacht. Eine kurze Durchsage mit Beileidsbekundung gab es und die Lehrer wurden dazu angehalten, die Ereignisse dann zu thematisieren, wenn die Klasse offensichtlich Bedarf danach hat.
Die Schüler haben die Nachricht natürlich sehr unterschiedlich aufgenommen, stecken das ganze aber, nach meiner Auffassung, im Schnitt ziemlich gut weg. In den Klassen, in denen ich heute hospitiert habe, war jedenfalls keine besonders negative Stimmung zu erkennen. Bewusst war den allermeisten der Ernst der Lage aber schon, dumme Bemerkungen habe ich auf dem Gang zumindest keine gehört.

Jetzt geht natürlich das übliche Geplärre los. Das mit den Ballerspielen kennen wir ja schon. Was mich an der Diskussion im Moment am meisten erschreckt ist aber die Forderung nach Metalldetektoren und Ausweiskontrollen am Schuleingang, nach amerikanischem Vorbild. Ich dachte immer, wir Europäer halten uns für klüger als die Amis. Offensichtlich nicht klug genug, um zu erkennen, dass man besser nach den Ursachen forschen, als die Symptome bekämpfen sollte. Schade, sehr schade.

Topcase, die dritte

Gerade komme ich aus Rehlingen, von der Firma Dataline, dem Apple Serviceprovider meines Vertrauens zurück.

Dort wurde in Windeseile das Topcase von meinem MacBook ausgetauscht. Mal wieder. Nummer eins hatte sich übel verfärbt, im zweiten hatten sich an allen Ecken und Enden unschöne Risse gebildet. Mal sehen wie lange es dieses hier macht. Ausgetauscht wurde anstandslos, in 10 Minuten, vor Ort und kostenfrei, trotz abgelaufener Garantie.

So weit zu den Schönheitsoperationen. Allem Anschein nach hat leider auch mein Superdrive den Geist aufgegeben. Lesen geht noch, schreiben nicht mehr, weder CDs noch DVDs. Das läuft leider nicht unter Kulanz und allein das Ersatzteil würde 250 Euronen kosten. Dafür bekommt man heutzutage schon einen neuen Computer, was mich zu der Frage bringt, was jetzt zu tun ist.
Mobiles brennen brauche ich nicht wirklich und sehe es auch irgendwo nicht ein dafür mehr auszugeben, als, zum Beispiel, mein Auto noch wert ist. (Vollgetankt, mit zwei Kanistern im Kofferraum und meinem Geldbeutel im Handschuhfach.) Das MacBook ist allerdings momentan mein einziger Computer. Ich denke grade ernsthaft darüber nach mir für so rein technische Vorgänge wie brennen etc. ne billige Windows-Desktopkiste bei eBay o.ä. zu schießen. Vielleicht grad in einem mit ner ordentlichen Soundkarte, meine Anlage gibt nämlich auch grade Stück für Stück den Geist auf. Wir werden berichten.

Jaja, ich komm ja schon.

Woran erkennt man, dass der Thomas momentan viel Freizeit hat? Richtig, er bastelt Desktop-Hintergründe.

Bat-Wolf

Diesen hier nenne ich “Jaja, ich komm ja schon.” Das Ding leuchtet aber auch ständig. Wer ihn haben will kann die Datei per Mail bei mir bekommen.

Vierwöchiges Schulpraktikum – Woche 1

Ein vierwöchiges Schulpraktikum ist für Lehramtsstudenten der Übergangsordnung obligatorisch und deshalb gehe ich seit Montag wieder zur Schule. Die insgesamt sechs Wochen, in denen ich bereits in Irland an einer Schule war, und dabei wesentlich mehr als die geforderten 4 Unterrichtsversuche plus Hospitation abgeleistet habe, wurden vom Landesprüfungsamt leider nicht anerkannt. Weil die Schule nicht unter deutscher Leitung stand. So viel zum Thema kultureller Austausch. Aber naja, wirklich damit gerechnet hatte ich nicht und so betrat ich am Montag höchst motiviert eines der drei Saarlouiser Gymnasien. Welches verschweige ich hier erstmal, damit man nicht von meinen Berichten auf Personen schließen kann.

Eigentlich war mir gesagt worden, dass die Schule grade mit Praktikanten aus den BAMA Studiengängen überschwemmt wird und ich deshalb nicht mit viel Unterstützung rechnen könne. Schließlich hat man mir aber doch zwei Betreuer an die Seite gestellt, mit denen ich nun regelmäßig in den Unterricht gehe. Diese Woche habe ich erstmal nur hospitiert und mir einen Überblick in verschiedenen Klassen von 5 bis 12 verschafft.
Eine meiner Betreuerinnen ist, soweit ich das beurteilen kann, eine wirklich tolle Lehrerin, von der ich mir in dieser Woche bereits einige Tricks abgeschaut habe. Was mich an ihr besonders begeistert ist, dass sie einen sehr guten Draht zu den Schülern zu haben scheint. Die Atmosphäre in ihren Klassen ist sehr locker und trotzdem professionell. So will ich das später auch mal haben.

Die Stundenanzahl hält sich sehr in Grenzen, weshalb mir im Moment ziemlich viel Zeit bleibt um andere Sachen zu erledigen. Das ist auch gut so, ar wirklich einiges liegen geblieben.

Nächste Woche halte ich erstmal eine Stunde. Wie es dann weiter geht werde ich noch sehen.

Wieder da

Die letzte Woche war hier wenig los. Das liegt daran, dass ich in Peniscola Frankfurt war. In der Woche hab ich mit Claudi so einiges unternommen und, da sie tagsüber arbeiten musste, auch einige kleine Projekte zu Ende gebracht und neue angefangen. In aller Kürze.

An Rosenmontag waren wir in Mainz und haben uns den Umzug angeguckt. 140+ Wagen waren schon etwas anderes als die hierzulande gängigen Veranstaltungen. Geworfen wurde größtenteils der selbe Mist wie bei uns. Die coolsten Sachen, die ich gefangen habe: Ein gelber Gummiball, einen Einkaufswagenchip und eine Vorrichtung, die, wenn man sie in einen Wasserhahn einbaut, bis zu 50% Wasser sparen soll. Was würde McGyver damit machen? Vermutlich wegwerfen. Fazit: War nett es mal erlebt zu haben, jedes Jahr bräuchte ich das aber nicht. Mag aber auch dran liegen dass ich gefahren bin und deshalb gute 3 Promille Rückstand auf den Durchschnittskarnevalisten hatte.
Vorher hatten wir uns übrigens mit Andi und Ralf beim Genge getroffen, den wir grad in einem für einen Monat nach Kanada geschickt haben. Länger hat er keinen Urlaub gekriegt, denn danach muss er auf dem KfM kochen.

An Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei und so gönnten wir uns ein bisschen Kontrastprogramm zum närrischen Treiben, indem wir dem politischen Aschermittwoch der Grünen in Frankfurt beiwohnten. Neben Hering und Schmalzbrot gab es dort auch drei Reden, unter anderem von Omid Nouripour, dem Grünen Bundestagsmitglied für diesen Wahlkreis. Unterhaltsam war das allemal, zumindest der Teil, den ich verstanden habe. Meine Wahlentscheidung hat es kaum beeinflusst, im groben weiß ich, worauf es mir ankommt.

Am Donnerstag hatten wir einjähriges, was wir in einem sehr coolen Lokal, dem “Alde Germane” feierten. So urig und gemütlich es auf den Bildern auf der Homepage aussieht ist es auch. Das Lokal ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die mittelalterliche Musik und das Kerzenlicht tun ihr übriges. Auch die Speisekarte lässt keine Wünsche offen. Alle möglichen Eintöpfe, Braten (gerne auch für mehrere Personen) aber auch Fisch und Vegetarisches, das meiste davon in Bio-Qualität. Ich entschied mich für “Wildragout im Brotlaib” mit hausgemachten Spätzle und dazu ein Dinkelbier. Geschmacklich ein Traum und mengenmässig so viel, dass ich es gerade so geschafft habe. Alleine die Tatsache, dass das Ragout in einem ganzen ausgehöhlten Brot serviert wurde, war den Besuch wert.

Am Wochenende sollte eigentlich BST sein. Diese fiel aber leider mangels Teilnehmer aus, weshalb ich schon gestern Abend wieder nach Hause gekommen bin und nun noch einen Tag frei habe, bevor mein Praktikum beginnt.

Ausserdem habe ich in der Woche die vorletzte Geschichte für das Dschungelbuch Light beendet und einen neue Zumpelgeschichte angefangen (ohne die alte beendet zu haben…). Dafür steht die neue bereits kurz vor der Vollendung. Es handelt sich übrigens um eine klangliche untermalte Geschichte. Wir werden berichte.






Zeo