Die letzte Woche war hier wenig los. Das liegt daran, dass ich in Peniscola Frankfurt war. In der Woche hab ich mit Claudi so einiges unternommen und, da sie tagsüber arbeiten musste, auch einige kleine Projekte zu Ende gebracht und neue angefangen. In aller Kürze.
An Rosenmontag waren wir in Mainz und haben uns den Umzug angeguckt. 140+ Wagen waren schon etwas anderes als die hierzulande gängigen Veranstaltungen. Geworfen wurde größtenteils der selbe Mist wie bei uns. Die coolsten Sachen, die ich gefangen habe: Ein gelber Gummiball, einen Einkaufswagenchip und eine Vorrichtung, die, wenn man sie in einen Wasserhahn einbaut, bis zu 50% Wasser sparen soll. Was würde McGyver damit machen? Vermutlich wegwerfen. Fazit: War nett es mal erlebt zu haben, jedes Jahr bräuchte ich das aber nicht. Mag aber auch dran liegen dass ich gefahren bin und deshalb gute 3 Promille Rückstand auf den Durchschnittskarnevalisten hatte.
Vorher hatten wir uns übrigens mit Andi und Ralf beim Genge getroffen, den wir grad in einem für einen Monat nach Kanada geschickt haben. Länger hat er keinen Urlaub gekriegt, denn danach muss er auf dem KfM kochen.
An Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei und so gönnten wir uns ein bisschen Kontrastprogramm zum närrischen Treiben, indem wir dem politischen Aschermittwoch der Grünen in Frankfurt beiwohnten. Neben Hering und Schmalzbrot gab es dort auch drei Reden, unter anderem von Omid Nouripour, dem Grünen Bundestagsmitglied für diesen Wahlkreis. Unterhaltsam war das allemal, zumindest der Teil, den ich verstanden habe. Meine Wahlentscheidung hat es kaum beeinflusst, im groben weiß ich, worauf es mir ankommt.
Am Donnerstag hatten wir einjähriges, was wir in einem sehr coolen Lokal, dem “Alde Germane” feierten. So urig und gemütlich es auf den Bildern auf der Homepage aussieht ist es auch. Das Lokal ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die mittelalterliche Musik und das Kerzenlicht tun ihr übriges. Auch die Speisekarte lässt keine Wünsche offen. Alle möglichen Eintöpfe, Braten (gerne auch für mehrere Personen) aber auch Fisch und Vegetarisches, das meiste davon in Bio-Qualität. Ich entschied mich für “Wildragout im Brotlaib” mit hausgemachten Spätzle und dazu ein Dinkelbier. Geschmacklich ein Traum und mengenmässig so viel, dass ich es gerade so geschafft habe. Alleine die Tatsache, dass das Ragout in einem ganzen ausgehöhlten Brot serviert wurde, war den Besuch wert.
Am Wochenende sollte eigentlich BST sein. Diese fiel aber leider mangels Teilnehmer aus, weshalb ich schon gestern Abend wieder nach Hause gekommen bin und nun noch einen Tag frei habe, bevor mein Praktikum beginnt.
Ausserdem habe ich in der Woche die vorletzte Geschichte für das Dschungelbuch Light beendet und einen neue Zumpelgeschichte angefangen (ohne die alte beendet zu haben…). Dafür steht die neue bereits kurz vor der Vollendung. Es handelt sich übrigens um eine klangliche untermalte Geschichte. Wir werden berichte.
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