Archiv für Februar 2009

HOSSA!! die 12te – Auf nach Peniscola

Juchuh! Ich kann meine Finger wieder unabhängig voneinander bewegen. Das war die letzten beiden Tage nicht drin, nachdem ich auf der jährlichen HOSSA!! Party beim Stamm Falke bedient, gemixt, auf und abgebaut und nicht zuletzt ca. 1000 leere, aus 2 Metern Höhe herab geworfene Colakästen aufgefangen habe.

Die Party war wie üblich spitze und je betrunkener die Gäste wurden, desto mehr Spaß hatte ich an den dummen Gesprächen und den damit verbundenen Versuchen Getränke zu verbilligten Preisen zu bekommen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Kerl im Polizistenkostüm, mit dem ich mich eine viertel Stunde unterhalten habe und ihm dabei nur in Zitaten aus den saarländischen He-Man Hösrspielen antwortete, ohne dass er es merkte. Den Vogel hat aber ein Besucher im Macho-Man Kostüm abgeschossen, der seine Verkleidung wohl sehr ernst nahm. Jedenfalls berichtete er mit großer Ausdauer von seinen vorwiegend sextouristisch motivierten Besuchen in Spanien, empfahl Mo und mir ungeachtet unseres Studienganges ein Auslandssemester dort zu machen, da vier von fünf Frauen unglaublich hübsch sind und sowieso und überhaupt. Die Welthauptstadt der hübschen Frauen ist laut ihm übrigens der Ort Peniscola, der irgendwo auf einer Achse zwischen dem Ebro-Delta, Moskau und Johanisburg liegt und in den jeder heterosexuelle Mann einmal in seinem Leben gereist sein sollte. Der Studiengangwechsel und das Auslandssemester sind natürlich bereits beantragt.

Ansonsten freue ich mich schon auf HOSSA Nr. 13. Ich bin bestimmt wieder dabei.

Nachgefragt

Ab und zu kontaktieren mich auf dem einen oder anderen Wege Meutenführer, die bei irgend etwas Hilfe brauchen.
Obwohl ich oft betone, dass ich für telefonischen Support immer zur Verfügung stehe und, so weit es mein Terminkalender zulässt, auch gerne mal vor Ort anpacken komme, passiert das meistens nur, wenn es wirklich größere Probleme gibt.
Umso erfreulicher war es, als heute mal das Telefon bimmelte und man einfach nur wissen wollte, wie lange man bemalte Tassen im Ofen brennen muss. DAFÜR bin ich LB Wölflinge geworden! :-)

Unter dem Pflaster

Ein sehr emotionales Stafü/Stufü treffen war das, vergangenes Wochenende, mit vielen Tiefen, aber ebenso schönen Höhen. Über die Inhalte möchte ich gar nicht viel erzählen. Die meisten Personen, die es interessieren könnte, waren ja live dabei, den anderen erzähle ich es bei Gelegenheit persönlich. Trotzdem möchte ich einige Schlüsse festhalten, die ich daraus gezogen habe.

1. Der Stufenarbeitskreis der Wölflingsstufe wird von einigen Personen nicht ernst genommen. Daran habe ich mich über die Jahre gewöhnt und es ist mir so lange gleichgültig, wie die Stufe darunter nicht zu leiden hat. An diesem Wochenende war dies leider der Fall.

2. Andere Personen, die Mehrheit wie ich glaube, nimmt den Stufenarbeitskreis Wölflinge nicht nur ernst sondern erkennt auch dessen großartige Leistungen an. Das freut mich.

3. In Krisensituationen zeigt sich erst, wie gut ein Team wirklich ist. Besser, als dies am Wochenende der Fall war, kann man es sich als Teamleiter eigentlich nicht wünschen.

Ich glaube, die Wölflingsstufe ist aus diesem Wochenende noch stärker heraus gegangen, als sie herein kam. Ich jedenfalls bin im Moment so stolz wie selten, eigentlich nie zuvor, auf meinen Arbeitskreis.

Zitat des Tages

“Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.”

Friedrich Schiller

Inspiriert wurde das Zitat durch meinen heutigen, kläglich gescheiterten, Versuch, mich auf die anstehende Prüfung in deutscher Fachdidaktik vorzubereiten. Dort spielt Schillers Satz eine Rolle, wenn es um Idealistische Funktionskonzepte von Literatur geht, eine von mehreren Literaturdidaktischen Positionen die es zu verinnerlichen gilt, bevor nächste Woche Donnerstag die Klausur ist.

Ich glaube mit diesem Satz werde ich dieses Jahr auf dem KfM meine Einheit über Spieletheorie einleiten.

Und was mach ich jetzt? Weiterlernen oder lieber was spielen gehen? Zwickmühle…






Zeo