Hatte ausser mir schon mal jemand Schnupfen, aber nur in einem Nasenloch?!
Das nervt fast mehr als in beiden.
examensarbeit edition
Hatte ausser mir schon mal jemand Schnupfen, aber nur in einem Nasenloch?!
Das nervt fast mehr als in beiden.
Man mag über die aktuelle Bundesregierung und deren Kriesenmanagement ja denken, was man will. Ich glaube, dass es wirkt, denn mir hat es, wo ich doch nicht mal Steuern zahle, schon wesentlich mehr eingebracht als eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes. (Wer, bei meiner Sohle, isst eigentlich Currywurst mit Mayo?!)
Als bei der Pearl vergangene Woche jedenfalls auf einmal die Warnleuchte für erhöhte Motortemperatur zu blinken anfing befürchtee ich schon das schlimmste. Es folgte ein kurzer Monolog “Mann zu Schiff”:
Ich sage dir jetzt ein Wort, und dann überlegst du dir, ob das dein Ernst ist: ‘Abwrackprämie’
Einmal Kühlwasser nachgefüllt, seither keine Probleme mehr.

Wenn das neue Jahr gerade begonnen hat, das Esszimmer bei Schnubels aussieht wie der die Kommandozentrale für eine Raumfahrtmission und sich die gelbe Elite des Landesverbandes versammelt um leere Kursraster mit Leben zu füllen, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass KfM Vortreffen ist. Und wenn da nicht alle Teamer kommen können ist dass noch lange kein Grund, dass nicht doch alle da sind.
Mit den real anwesenden Teamern habe ich in den letzten beiden Tagen nicht nur einen tollen Kurs geplant, der schon jetzt verspricht einer der Materialintensivsten aller Zeiten zu werden, sondern auch jede Menge Spaß gehabt. Der KfM kann kommen, ich glaube danach wird es wieder ein paar noch zu verwirklichende Kindheitsträume weniger geben. Wer sich auskennt kann übrigens anhand der Überschrift das Kursmotte erraten.
Also, hört mir mal zu. Ich bin mit Euren Produkten groß geworden: Dank dem Calcium aus der extra Portion Milch in eurer Milchschnitte (vermutlich) wurden meine Zähne so gesund wie die von Meister Biber aus der Sensodyne Werbung.
Auf dem Schulhof meiner Grundschule war ich täglich darauf aus, ja einen guten Deal zu machen, wenn es darum ging Fußballerbilder aus Duplo und Hanuta zu tauschen. Dadurch wurden sowohl meine sozialen Fähigkeiten geschult als auch Vorbereitungen für den Kampf auf dem Arbeitsmarkt getroffen.
Nicht nur Spannung, Spiel und Schokolade, auch Begeisterung für Technik brachte mir meine Vorliebe für die gute alte Kinderüberraschung. Natürlich war auch ich immer darauf aus den Surfer Happy-Hippo oder den Trompetenschlumpf zu erwischen. Aber das passierte eben nur selten. Stattdessen bekam man kleine Autos, mit Zahnrädern und teilweise sogar Rückzugmotoren. Manchmal musste man sogar die gelbe Verpackung mit verbasteln und in die Glaskuppel einer Raumstation verwandeln. Und wenn nicht konnte man immer noch den Deckel weg schießen. Ein Heidenspaß war das.
Sehen wir der Sache ins Auge: Meine Zähne sind immer noch gesund und Fußballbilder sammle ich auch weiterhin bei jeder W/EM. Nur an den Ü-Eiern habe ich den Spaß verloren. Gerade liegt die Füllung eines Exemplares neben mir: Ein Kreisel war darin, in der Form eines kleinen Gnoms. Zusammensteckbar aus zwei Teilen. Kein Spaß. Dass die Verpackung nun aus einem Teil besteht habe ich schon vor einiger Zeit festgestellt. Also nichts mit wegschnippen. Insgesamt eine ziemliche Enttäuschung.
Fazit: Keiner der Gründe, aus denen ich die Kinderüberraschung mochte, trifft noch zu. Ich werde also in Zukunft keine mehr kaufen. Tut mir leid, liebe Freunde bei Ferrero. Dazu fällt mir ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme ein:
Die Welt ist nicht kleiner geworden. Sie hat nur weniger zu bieten.
Einmal mehr.
Die so genannte Divine Source Theorie ist ein, zugegebener massen nicht sehr wissenschaftliches Erklärungsmodell zum Ursprung der menschlichen Sprache. Die Theorie schreibt die dem Menschen eigene Fähigkeit zum sprechen der Gunst einer göttlichen Macht zu. Der Turmbau zu Babel und das alles. Diese und andere Theorien werden zum Beispiel hier etwas weiter ausgeführt.
Dazu passend habe ich gerade in einem wer-kennt-wen Profil eine kleine Geschichte gelesen, die ich der Welt nicht vorenthalten möchte.
Und am 8. Tag erfand Gott die Dialekte… Alle Völkchen waren glücklich. Der Berliner sagte: “Icke hab nen wahnsinns Dialekt, wa!?” Der Hanseate sagte: “Moin Dialekt ist dufte, ne!” Der Kölner sagte: “Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!” Der Bayer sagte: “Jo mei, is des a schener Dialekt!” Der Sachse sagte: “Ja nu freilisch is as Sächsisch klosse!” Nur für den Saarländer war kein Dialekt übrig. Da wurde der Saarländer traurig. Irgendwann sagte dann Gott: “Reesch Disch doch net uff, dann schwätzschde halt wie isch!”
Das nur mal so als filler-contetn. Morgen ist meine Prüfung vorbei, dann blogge ich auch wieder mal öfter.
Heute erster Semestertag.
5:30 Weckerklingeln.
6:00 Frühstück. Kaffee mit Luft.
6:30 Pearl von Schneemassen befreit.
6:49 Mit viel Ach und Krach den Zug erwischt.
7:58 Ankunft Trier Hauptbahnhof. Unterwegs Essay geschrieben.
8:01 Bus hoch zur Uni verpasst.
8:10 Zweiter Bus zur Uni gewohnt gut gefüllt.
8:23 Verspätete Ankunft am Seminarraum Schild: “Das Seminar von $Dozentin fällt heute aus.”
8:30 Ende des Wutanfalles.
8:35 Bus zurück zum Hauptbahnhof.
8:49 “Der Regionalexpress nach Saarbrücken trifft voraussichtlich 40 Minuten später ein.”
9:01 Einstieg in die Regionalbahn.
9:24 “Meine Damen und Herren, bitte beachten sie, wegen der Überholung durch den verspäteten Regionalexpress wird sich unsere Weiterfahrt um einige Minuten verzögern.”
9:45 Ende des zweiten Wutanfalles.
9:54 Pearl zum zweiten mal für heute von Schneemassen befreit.
10:05 Zu Hause. Frustbloggen.
Außer Spesen…
Tja, dann ist jetzt wohl wieder die Zeit gekommen das vergangene Jahr zu resümieren. Gut, dass ich vor ziemlich genau 12 Monaten in einem Post meine Vorsätze für dieses Jahr kund getan habe. Das erleichtert den Soll-Ist Vergleich.
Auf universitärem Sektor nehme ich mir mal vor meine beiden Zwischenprüfungen zu bestehen, und dabei nicht derart die Nerven zu verlieren, wie ich es bei mehreren meiner Mitstudenten erlebt habe.
Das ist leicht zu evaluieren: Mission accomplished. Und sogar besser als geplant.
Pfadfinderisch nehme ich mir vor mir nicht mehr so viel Stress zu machen und machen zu lassen. Ich leiste dort viel Arbeit, eigentlich mehr als mir gut tut. Deshalb habe ich auch hohe Erwartungen an die Menschen, die mit mir zusammenarbeiten. Diese werden meist auch erfüllt. Wenn dies mal nicht der Fall ist will ich in Zukunft ein bisschen lockerer reagieren.
Da wird es schon schwerer. Habe ich das geschafft? Teilweise würde ich sagen. KfM, dritte Aktion und LaWöLa waren sehr viel entspannter als sonst, haben aber auch alle sehr gut geklappt. Bei gewissen anderen Aktionen habe ich mich dafür sogar mehr aufgeregt als sonst. Manchmal berechtigt, oft mehr als notwendig. Ich arbeite weiter dran.
Persönlich nehme ich mir vor meine Laune nicht mehr so stark vom Verhalten anderer Menschen abhängig zu machen. Die letzten paar Jahre waren für mich persönlich nicht die besten. Ich denke zu einem Großteil lag dies daran, dass mir die Fähigkeit zu einer gewissen “Scheißegalhaltung” fehlt. Das will ich trainieren.
Selbes Spiel wie oben. Zu einigen Gelegenheiten hat das besser, zu anderen überhaupt nicht geklappt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr gutes Jahr für Captain Thomas Schnubel war. Pfadfinderisch, universitär und persönlich. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.
So viel zu den Ergebnissen von 2008, was nehmen wir uns also für 2009 vor?
Speziell für den letzten Punkt habe ich schon einen guten Anfang gemacht, denn direkt neben mir liegen drei Eintrittskarten. Es geht zu Metallica, ACDC und auch wieder ins Metal-Mecka nach Wacken. Damit wären wir auch schon bei den Dingen, auf die ich mich 2009 freue. Ausser den drei genannten Veranstaltungen wäre da noch das Bundeslager des BdP in Buhlenberg zu nennen und einige Sachen, die mir jetzt nicht einfallen. Mal sehen was ich in 365 Tagen so über 2009 zu sagen haben werde.
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