Prokrastination

Gerade habe ich beim Philipp das Wort “prokrastinatinieren” gelesen. Schonmal irgendwo gehört… gucken wir mal was Tante Wikipedia hergibt. Ach ja, “aufschieben”, ich erinnere mich. Beim Lesen des gleichnamigen Artikels hatte ich das Gefühl, da hätte jemand eine unautorisierte Biographie von mir eingestellt. Zitat:

Manche Menschen sind wesensbedingt erhöht motivationsabhängig, sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder zukünftig entsteht), in Angriff zu nehmen. Dabei sind sich die Betroffenen der ihnen durch das Verschieben entstehenden persönlichen Nachteile durchaus bewusst, was Unlust oder sogar Angst auslöst, die aber als Negativgefühle ihrerseits das In-Aktion-Treten erschweren oder gar unmöglich machen. Ein Teufelskreis kann entstehen, indem man immer wieder den Vorsatz fasst, die unangenehmen Aufgaben zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erledigen – diesen jedoch wieder und wieder verstreichen lässt.
Quelle: Wikipedia

Passt. Aber die Sache hat auch ihr gutes:

Aufschieben ist jedoch auch eine wichtige Kulturleistung, eine traditionsreiche Strategie.
Quelle: Wikipedia

Indem ich hier also sinnfrei vor mich herblogge, statt endlich mal meinen Essay zu Ende zu schreiben, leiste ich einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Entwicklung des Landes. Wo kann ich dafür eigentlich Fördergelder beantragen?

2 Kommentare zu “Prokrastination”


  1. 1 Martin Schneyra

    Wenn ich es nicht ständig vor mir her schieben würde, hätte ich schon lange mal dieses Buch gelesen. Aber ob mir das helfen würde?

  2. 2 Thomas

    Claudi hat mir dieser Tage daraus vorgelesen, was zu spontanen Lackkrämpfen am Telefon geführt hat. Besonders der Abschnitt “was sie über Zeitmanagement wissen müssen” ist zu empfehlen.

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Zeo