Unter anderem für die Überprüfung von Silvesterfeuerwerkskörpern gibt es eine eigene Einrichtung des Bundes: Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, kurz BAM. Wer hätte gedacht, dass Deutsches Behördentum so onomatopoetisch sein kann?
Ich persönlich nehme ja, wie in jedem Jahr, an der Aktion “Wurst statt Böller” teil. Herr Lee hätte bestimmt trotzdem seine Freude.
Gerade habe ich beim Philipp das Wort “prokrastinatinieren” gelesen. Schonmal irgendwo gehört… gucken wir mal was Tante Wikipedia hergibt. Ach ja, “aufschieben”, ich erinnere mich. Beim Lesen des gleichnamigen Artikels hatte ich das Gefühl, da hätte jemand eine unautorisierte Biographie von mir eingestellt. Zitat:
Manche Menschen sind wesensbedingt erhöht motivationsabhängig, sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder zukünftig entsteht), in Angriff zu nehmen. Dabei sind sich die Betroffenen der ihnen durch das Verschieben entstehenden persönlichen Nachteile durchaus bewusst, was Unlust oder sogar Angst auslöst, die aber als Negativgefühle ihrerseits das In-Aktion-Treten erschweren oder gar unmöglich machen. Ein Teufelskreis kann entstehen, indem man immer wieder den Vorsatz fasst, die unangenehmen Aufgaben zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erledigen – diesen jedoch wieder und wieder verstreichen lässt.
Quelle: Wikipedia
Passt. Aber die Sache hat auch ihr gutes:
Aufschieben ist jedoch auch eine wichtige Kulturleistung, eine traditionsreiche Strategie.
Quelle: Wikipedia
Indem ich hier also sinnfrei vor mich herblogge, statt endlich mal meinen Essay zu Ende zu schreiben, leiste ich einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Entwicklung des Landes. Wo kann ich dafür eigentlich Fördergelder beantragen?
Was in der Schule an Literatur gelesen werden soll wird immer heiss diskutiert. Ob man einen Kanon braucht, ob man den Lehrern überhaupt Vorschläge unterbreiten soll und und und. Hat man sich schließlich zu einem Kanon durchgerungen stellt sich die nächste Frage, anhand welcher Kriterien er gefüllt werden soll. Nach Epochen oder nach Themen, entscheiden Schüler, Lehrer, Literarurprofessoren, Studenten?
Gestern hat uns der Dozent im Fachdidaktik Seminar Deutsch ein Experiment von 1981 vorgestellt, in dem Studenten aus Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland die zehn bedeutendsten Autoren dieser Länder wählen sollten. Jede Ländergruppe durfte dabei nur Autoren aus den anderen Staaten wählen, die Briten also zum Beispiel nicht Beckett und die Italiener nicht Boccaccio. Daraus wurde dann ein Gesamtranking der meistgenannten Autoren erstellt. Kleines Quiz gefällig? Manche sind recht eindeutig, mit anderen hätte ich nicht in den Top 10 gerechnet. Ich warte auf Vorschläge in den Kommentaren.
1. William Shakespeare
2. Johann Wolfgang von Goethe
3. Miguel de Cervantes
4. Dante Alighieri
5. Franz Kafka
6./7. Thomas Mann und Marcel Proust
8. Molière
9. James Joyce
10. Charles Dickens
Damit wir länger Spaß dran haben würde ich sagen immer einer nach dem anderen. Also erst einen neuen vorschlagen, wenn der letzte Vorschlag bestätigt oder abgelehnt ist. Google und Co. sind natürlich tabu.
Meine gebildeten Leser haben es nun geschafft die Liste zu vervollständigen, damit ist dieses kleine Experiment leider beendet.
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Selbstgestrickte Wollsocken, dick machende Pralinen, unpassende Krawatten – wollen Sie an Weihnachten lange Gesichter vermeiden? Dann sind die neuen, pfiffigen Fotogeschenke des Online-Fotoversandhandels ExtraFilm eine echte Alternative zu unspektakulären und unpersönlichen Weihnachtsgeschenken.
ExtraFilm bietet pünktlich zu den Festtagen ganz neue Präsente mit persönlichen Fotos und Texten an. Egal, ob kuschelige Kissen, Lätzchen für die Kinder oder Klassiker wie Tassen, Mausmatten und T-Shirts, auf der Webseite www.extrafilm.de findet jeder Ideen für das passende Geschenke. Dank einfacher und klarer Navigation ist das perfekte Präsent im Nu gestaltet und bestellt. Wer es eher schlicht mag, der verziert die Zaubertasse oder das Handtuch mit einem schönen, selbst aufgenommenen Foto. Aber auch Designfreunde kommen nicht zu kurz: Per Mausklick kann aus zahlreichen Mustervorlagen ausgewählt werden. In Kombination mit dem eigenen Foto entsteht ein attraktives und individuelles Geschenk. Den letzten Schliff geben dann ein Name, ein origineller Spruch oder ein netter Gruss an die Lieben direkt auf dem Fotoprodukt. “ExtraFilm war es wichtig den Kunden grafische Vorlagen anzubieten, ohne die individuellen Gestaltungswünsche einzuschränken. Das ist in diesem Produktsegment einzigartig auf dem Markt”, berichtet René Baumann, Marketmanager für ExtraFilm.
Natürlich bietet das Unternehmen seinen Kunden noch viel mehr: Wie wär’s mit einem Fotobuch für die Bilder der Weihnachtsfeier oder einem individuellen Kalender mit den eigenen Fotos für das Jahr 2009? Wer jetzt noch bestellt profitiert vom 25% Rabattangebot zu Weihnachten. Alle bis 14. Dezember eingehenden Bestellungen werden bis Weihnachten direkt nach Hause geliefert. Die Lieferanschrift ist frei wählbar, so kann man seine Kreationen direkt an seine Freunde versenden.

Über Extra Film:
Die Firma ExtraFilm ist ein Tochterunternehmen der international tätigen Spector Photo Group. ExtraFilm bietet auf ihrer Webseite www.extrafilm.de einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Digitale Fotoaufträge können auch offline, durch Einsenden von Datenträgern in einer Fototasche, erteilt werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.
An der Universität Trier herrscht Raumnot. Da sind sich alle, ausser den Verantwortlichen, relativ einig. Bei den Methoden der Situation zu begegnen hingegen scheiden sich die Geister. Einige Professoren gehen den wohl pragmatischsten Weg: Keine Anwesenheit kontrollieren und schon sind die Hörsäle nur noch halb so voll. Was aber tun mit dem verpassten Stoff? Viele setzen zur Zeit auf Formen des eLearning. Das sieht in der Praxis so aus, dass die Vorlesungen mitgeschnitten und nach der Sitzung als Ton- oder Videodatei zum Download bereit gestellt werden. Ist sicher nicht das selbe wie im Real Life Hörsaal zu sitzen, abgesehen davon, dass ich an der Akzeptanz dieser Angebote Zweifel hege, aber immerhin etwas.
Ein ziemlich triftiges Argument gegen diese Form der Lehre bracht in dieser Woche einer meiner Lieblingsdozenten, dessen Namen ich bewusst verschweige.
Einige meiner Kollegen stellen ihre Vorlesungen ja jetzt ins Internet. Das würde ich nie tun. Aus dem ganz einfachen Grund, dass ich dann nicht mehr zum Beispiel das hier sagen könnte: FUCK SHIT FUCK FUCK SHIT FUCK SHIT FUCK THE AMERICANS FUCK SHIT FUCK SHIT FUCK.
Die Gefährdung von, nennen wir es mal “freier Lehre” ist aber für mich nur ein Grund, warum Online Vorlesungen nicht das Allheilmittel sind. Entlastet wird dadurch nur ein kleiner Teil der Universität. In den Schlangen vor Klo oder Kaffeemaschine komme ich dadurch ebenso wenig schneller voran wie auf den Wartelisten einiger Profs, die mit dem Korrigieren von Staatsexamensarbeiten einfach nicht mehr nach kommen.
Folgende eMail erreichte mich vor einigen Tagen:
Sehr geehrter Herr Schnubel,
ich würde gerne die Erlaubnis haben die Juleica/Chuck Norris-Werbung für die Ausschreibung unserer Mitarbeiterschulung nutzen.
Die möglichen Flyer habe ich mal in den Anhang gepackt.
Ich bitte um eine kurze Rückmeldung ob das so in Ordnung ist.
Viele Grüße,
Max Mustermann
$Evangelischer Jugendverband
Ich hatte nichts dagegen, dass man meine Juleica Werbung benutzt und erbat mir nur ein Ansichtsexemplar. Dieses hatte ich heute auch wirklich im Briefkasten. Danke dafür, sieht gut aus!
Wir sagen euch an den lieben Advent
seht der Terminkalender brennt;
So viel zu tun ist;
das führt zu Stress:
Weinachtsstimmung vergessts!
Ja, im Moment brennt es mal wieder an allen Fronten. Die Universitären Verpflichtungen häufen sich gegen Ende des Jahres wie üblich. So musste ich am Wochenende sogar zeitweise das Abschlusslager des Stammes Idar-Oberstein, welches ich mit den Herren Schneyra und Mechaniker geplant hatte, verlassen um mir in Trier Unterricht an einer Realschule anzusehen. Dort war Tag der offenen Tür und unser Dozent, der gleichzeitig Lehrer an dieser Schule und Fachseminarleiter am Trierer Studienseminar ist, hatte uns eingeladen in drei Stunden zu hospitieren.
Gesehen haben wir eine Geschichts-, eine Deutsch- und eine Sozialkundestunde, die thematisch zusammen hingen. Sehr lohnend, wie auch das Abschlusslager.
Leider bleibt mir momentan wenig Zeit für besinnliche Adventsstimmung, allein in dieser Woche habe ich drei Referate, zwei davon morgen.
Zumindest hat ab heute wieder der TAT Weihnachtskalender seine Pforten geöffnet!
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