Archiv für November 2008

Wetten Dass..?

Thomas Schnubel, 24, Student und Pendler zwischen Wallerfangen und Trier wettet, dass er jeden jugendlichen Hip-Hop Gangsta in der Regionalbahn auf seiner Hausstrecke nur daran erkennen und seinem Ein- und Aussteigebahnhof zuordnen kann, welche Art von Krach aus seinem Handy-Lautsprecher dröhnt.

Top, die Wette gilt.

10 Jahre Schandmaul – Im Partybus Nr. 5 nach München

Trier-Mainz
Am Donnerstag bin ich nach der Uni nicht wie üblich in den Regionalexpress gen Heimat gestiegen. Stattdessen setzte wurde an der Pearl die Segel gesetzt und Kurs auf Mainz genommen, wo ich mit einem guten Teil des Landesrudels einen netten Raclettabend verbracht hatte. Das aber nur am Rande, denn nach einer guten aber kurzen Nacht beim Genge ging es zum Mainzer Hauptbahnhof, wo die eigentliche Tour des Wochenendes beginnen sollte.

Mainz-München
Im Vorfeld hatte ich mir ein paar Sorgen gemacht, dass ich den Treffpunkt nicht finden könnte. Völlig grundlos: Viel schwarze Kleidung und Karoröcke der bereits Wartenden lotsten mich problemlos hin. Der Bus kam pünktlich, wir stiegen ein, es gab das obligatorische Festivalbändchen und es konnte los gehen. Nach München ist es ein gutes Stück. Umso wichtiger, dass der Bus bestens ausgestattet war: Ein Kühlschrank mit Bier, ein Bordklo. Was braucht es mehr für einen perfekten Wasserkreislauf?
Ich kannte niemanden im Bus. Die betonung liegt auf “kannte. Zunächst hörte ich auf einem Sitz hinter mir die Signalwörter “Lager”+”Wölfling”+”Halstuch” in Kombination und schon hatte ich zwei BdPler aus Wiesbaden aufgetrieben. Aber auch der Rest der Besatzung stellte sich als sehr cooler Haufen heraus. So wurden wir ziemlich flott zu einer guten Gemeinschaft inklusive “Partybus Nummer 5″ Schlachtruf.
Die Zeit im Bus verging recht flott, dank Musik, Poker und pro Nase einer Schandmaul-Tüte mit allerlei Süßkram.

Das Konzert
In München warfen wir schnell unsere Sachen in die für uns vom Veranstalter reservierte Jugendherberge und eilten dann zum Bus zurück, der uns bis zum Zenith brachte. Wir “Busfahrer” waren mit die ersten, die dort eintrafen und standen in der Schlange relativ weit vorne. Hat noch ein bisschen gedauert bis zum Einlass. Erkenntnis: Man kann 7000 Erwachsene Menschen prima dadurch bei Laune halten, dass man ihnen einen Luftballon zuwirft.
In der Halle bekamen wir einen recht guten platz und erlebten eine fantastische Show mit allem was das Herz des Schandmaulfans begehrt. Ein Querschnitt an Songs von allen Alben, viele die ich noch nie live gehört hatte, und eine geniale Stimmung in der Halle liessen die fast 3 3/4 Stunden, inklusive 3 Zugaben, wie im Flug vergehen. Den Schandmäulern merkte man ebenso wie dem Publikum an, dass dies ein besonderes Konzert war. Gastauftritte u.a. von Frau Schmitt von Subway to Sally und diversen Mitgliedern der Letzten Instanz taten ihr übriges. Ich freue mich schon sehr auf die DVD.
Nach dem Konzert brachte uns der Bus wieder zur Herberge, wo ich nichts anderes mehr tun konnte als ins Bett fallen.

München
Den Wecker hätte ich dank der üblichen Schlaflosigkeit nicht gebraucht. Um halb acht wurde ich wach und konnte vor dem allgemeinen Andrang unter die Dusche springen. Über die Jugendherberge in München Neuhausen kann ich nur gutes sagen. Es ist sauber, man wird freundlich empfangen und das Frühstück ist Jugendherbergsverhältnisse ausgezeichnet. Über den Preis kann ich nichts sagen, der war wie Busfahrt und alle Eintirtte in meinem Kombiticket enthalten.
Den Tag verbrachte ich mit Claudi in München, wo wir einige ihrer Freundinnen aus Studienzeiten besuchten, Kaffee tranken und ausgiebig sightseeing betrieben haben. Mit dem Tagesticket für die Münchner U-Bahn zu 5 Euro alles kein Problem.

Die Party
Für den Abend stand die Jubiläumsparty im Backstage an. Ich rechnete mit passender Mucke aus der Dose und vielleicht einer kleinen Autogrammstunde. Zuerst sah auch alles danach aus, doch einige Überraschungen sollten folgen. Die größte und tollste war, dass plötzlich die Letzte Instanz die Bühne enterte und noch mal ein komplettes Konzert spielte, allerdings nicht mit eigenen Titeln, sondern hauptsächlich Stücken von Schandmaul. Sehr genial. Es folgte eine durchtanzte Nacht und mein jubiläums T-Shirt zieren nun die Unterschriften aller sechs Schandmäuler.

Heimreise
Der Rest ist unspektakulär. Der Bus brachte uns am Sonntag zügig zurück nach Mainz. Unterwegs machten wir Gruppenfotos und sammelten für den Busfahrer. Hatte schon irgendwie was von Klassenfahrt das alles. Ich wollte an diesem Abend nicht mehr unbedingt fahren und blieb noch eine Nacht bei Andi, bevor ich heute morgen direkt weiter zur Uni fuhr.

Fazit
-Tolle Leute und einige neue Freunde bei diversen Social Network Portalen
-Wundervolles Konzert von und mit Schandmaul
-Schöner Tag in München mit Claudi
-Geile Jubiläumsparty, vor allem dank genialem Auftritt der Letzten Instanz
-Sehr, sehr gute Organisation der gesamten Tour durch Headline Concerts
Macht unterm Strich eines der gelungendsten Wochenenden seit langem.

Wir stellen ein

Wir, die Thomas Schnubel Bildungs- und Freizeitstiftung, suchen zur Verstärkung unseres (bisher leider nur aus einer Person bestehenden) Teams ab sofort leistungsfähige und -bereite Praktikantinnen und Praktikanten.

Ihre Qualifikationen
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Ihre Aufgabenbereiche
-Sie begleiten den Chef bei seinen Aussendienstlichen Verpflichtungen in Trier.
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Wir bieten Ihnen…
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Von einer finanziellen Entlohnung muss aus Gründen der Kosteneffizienz leider abgesehen werden. Bei guter Leistung wird Ihnen jedoch am Ende des Arbeitsverhältnisses ein Praktikumszeugnis ausgestellt.

Wenn diese spannende Herausforderung Sie reizt, sollten wir uns kennen lernen. Senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen (mit Foto) unter Angabe ihres frühest möglichen Eintrittstermins an die Geschäftsführung.

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Erste Kunden-Reaktionen
Für René Baumann, Marketingleiter von ExtraFilm ist es “erstaunlich, dass trotz tausendfachem Download der neuen Designer Software keine einzige negative Kundenreaktion verzeichnet wurde.” Bei der Lancierung der Vorgängerversion “Digitorder” war der Kundendienst darauf vorbereitet, dass bei einigen Kunden Probleme mit der Installation oder der Bedienung auftreten könnten. Der einzige Kritikpunkt sei momentan die fehlende Version für Mac. “Zu diesem Thema können wir jedoch in Kürze Konkretes berichten. Aber auch ohne Mac-Version haben wir in den ersten 3 Quartalen mehr als doppelt so viele Fotobücher verkauft wie letztes Jahr. Das sind 40% mehr als budgetiert”, verrät René Baumann.

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ExtraFilm Designer

Über Extra Film:

Die Firma ExtraFilm ist ein Tochterunternehmen der international tätigen Spector Photo Group. ExtraFilm bietet auf ihrer Webseite www.extrafilm.de einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Bücher, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel oder Foto-Leinwand bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Digitale Fotoaufträge können auch offline, durch Einsenden von Datenträgern in einer Fototasche, erteilt werden. Für die Gestaltung von Fotobüchern auf PC und Bestellung auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit.

Bestanden II

Ob des, im vergleich zur equivalenten Prüfung im Fach Englisch, sehr geringen Aufkommens an Posts mit Germanistik ZP-Contetn hat es der eine oder andere vielleicht garnicht mitgekriegt. Dann eben jetzt: Ich hatte gerade Germanistik Zwischenprüfung. Und habe bestanden. Und zwar mit Eins komma fuckin’ Null!

Damit heißt es jetzt endgültig und zu 100%: Wilkommen in der harten Welt des Hauptstudiums. Ich geh dann mal Kaffee trinken.

Wenn ein Klischee sich selbst erfüllt

Ich bin jetzt seit fast 13 Jahren Pfadfinder und heute kam es zu einer Situation, an die ich schon beinahe nicht mehr geglaubt hätte:

Ich habe einer Oma über die Straße geholfen!

Wer kommt heute Nachmittag mit von Haus zu Haus Kekse verkaufen?

Besoffen?!

Als ich die Hausarbeit zum Attentatsmotiv in Macbeth abgegeben habe muss ich wohl besoffen gewesen sein:

-Seite 14 und 15 vertauscht
-Literaturverzeichnis doppelt drin
-Auf dem Titelblatt steht “$. Fachsemester”

Trotzdem bestanden. :-)






Zeo