Temple Bar at its best

Ab hier sind die Blogbeiträge erstmal wieder nicht in Echtzeit, da ich nur sporadisch zum schreiben und ans Netz komme. Fotos werde ich in alle beiträge einfügen, wenn ich zu Hause bin. Jetzt notiere ich nur ab und zu im Text, wo sie mal hinkommen sollen. Ihr könnts euch ja vorstellen. ;-)

Dieser Beitrag entsteht am 17.08.2008 um 21:56 irischer Zeit in Ballylickey auf dem Campingplatz Eagle Point.

John habe ich an dem Abend in Dublin wirklich nicht mehr getroffen. Der Ausflug in die Temple Bar aber hat sich allemal gelohnt. In die eigentliche Kneipe namens Temple Bar habe ich s dabei nur ganz kurz geschafft. Die Live Musik dort war nämlich schon vorbei und so habe ich mich lieber ins Getümmel des gleichnamigen Stadtviertels gestürzt.
Samstagabend war da ganz schön was los. Himmel und Menschen und vor allem unangemeldete Livekonzerte an jeder Ecke. Die Varietäten reichen dabei vom einzelnen Studenten, der mit seiner Gitarre an der Ecke steht und die Megahits der 90er rauf und runter singt, über kleine Kombos mit verschiedenen traditionellen Instrumenten bis hin zu ziemlich professionell anmutenden Bands, die mit richtiger Beschallungstechnik aufwarten und zum Teil neben dem Tip Jar einen kleinen Stand mit ihren CDs stehen haben.

Mir hatten es an diesem Abend zwei Gruppen besonders angetan. Die erste war einfach nur gut, die zweite einfach nur lustig.

Die guten waren zu viert – Geige, Gitarre, Drumbox und Kontrabass – und haben einen Mix aus traditionellem Irish Folk und selbst komponierten Melodien zum Besten gegeben.

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Die waren in der Tat so gut, dass sich schnell um die 200 Leute um sie versammelt hatten und nach jedem Song mächtig applaudierten. Am coolsten war der Geiger, der durchaus auch mal hinter dem Rücken spielte oder den Bogen zwischen die Beine klemmte und dann die Violine drauf rieb. (Ja, das sah so unanständig aus, wie ihr es euch jetzt vorstellt.)

Die lustigen waren eine Gruppe von Opas, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Hier kann ich mich nicht für einen Favoriten entscheiden. Der Sänger mit Jamaica Mütze, der ca. 100 jähriege “Tänzer”, der immer wieder das Publikum zum mitmachen animierte oder doch der Typ, der ab und an während dem Lied seine Tin Whistle in die eine Jackentasche steckt um sich schnell am in der anderen Tasche steckenden Dosenbier zu erfrischen?

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Alles in allem habe ich an diesem Abend zwei Stunden Live Musik gehört, in einer Qulität, für die ich sonst gut und gerne 20 € aufwärts bezahle. Hier reichen dafür 50 in einen Gitarrenkoffer geworfene Cent.
Auf dem Rückweg ins Hostel habe ich noch ein paar schöne Nachtschnapschüsse von der Ha’Penny Bridge und den Four Courts gemacht. Das war Dublin für 2008. Mein Gefühl sagt mir, es war nicht das letzte Mal.

1 Kommentar zu “Temple Bar at its best”


  1. 1 Randnotitz at TAT
    Pingback am 28. Aug 2008 um 12:19

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Zeo