Ich bedanke mich jetzt einfach mal an dieser Stelle bei den vielen Gratulanten, die mir gestern über Handy, Post, diverse Social Comunity Portale, persönlich, per Brieftaube oder sonstwie ihre Geburtstagsgrüße überbracht haben.
Bei den SMS Gratulanten waren übrigens zwei dabei, die nicht in meinem Adressbuch gespeichert waren und die ihre Nachricht auch nicht signiert hatten. Denen danke ich unbekannter weise.
Besonderen Dank auch noch mal an alle, die am Freitagabend persönlich zur Party erschienen waren. Ich hatte einen sehr schönen Abend mit vielen netten Leuten. Dieses Jahr habe ich auch ausschließlich sehr tolle Geschenke bekommen. Einige davon werden nächste Woche in Wacken gleich zum Einsatz kommen.
Der Text:
Hey Thomas,
viele Grüße aus der Heimat des Metal! Das Wetter hier in Finnland wechselt zwischen 30° strahlendem Sonnenschein und -50° strömenden Regen. Und es wird nie dunkel. Alles in allem rockt Finnland aber richtig. Feier deinen Geburtstag noch schön (hoff die Kart kommt zeitig an). Bis bald
Liz, Arno, Tim, Phil, Elena, Tobias
Danke Jungs und Mädels! Macht euch ne tolle Zeit und tut nichts, was ich nicht auch tun würde!
…habe ich in Frankfurt, bei Claudi verbracht. Morgen geht es, aus Gebrutstagstechnischen Gründen, nach Hause. In den zwei Wochen musste Claudi leider jeden Werktag zum arbeiten nach Butzbach. Das war zwar einerseits schade, bot mir aber andererseits die Gelegenheit in Ruhe an meinen Hausarbeiten zu schaffen, so dass ich nun vermelden kann:
- 15 Seiten zum Thema “Die Rolle des Zufalls bei der Variation des klassichen epischen Kriminalromans bei Friedrich Dürenmatt am Beispiel von Der Richter und sein Henker-done
- 15 Seiten zum Thema “Tabu und Tabubruch in Konrads von Würzburg Partonopier und Meliur-done
- Mindestens 15 Seiten “Leitfaden zum Motivationserhalt für junge Lehrkräft-in progress
- 15 Seiten zum Thema “Das Attentatsmotiv in William Shakespeares Macbeth-coming soon
Als Claudi mal nicht in Butzbach und ich nicht am Tippen war sind wir nach Mainz gefahren und haben mit einem Teil der dort ansässigen BdPler das Hafeneck, eine echt urige Spelunke direkt am Rhein unsicher gemacht. Der Laden hat was und wird mich bestimmt noch öfter sehen.
Am selben Tag waren wir auch auf der internationalen Bierbörse. Im Nachhinein betrachtet: Gut, dass ich mit dem Auto da war. Ich hätte so ziemlich jedes Bier trinken können, dass mir bisher auf meinen Reisen in aller Herren Länder begegnet ist. Vom Slovenischen Lasko bis zum Trummer Märzen aus Österreich war alles da. Nächstes Jahr will ich da glaube ich zu Fuß und mit viel Geld hin.
Für die Tour zu meinem Sommerurlaub im beschaulichen Schleswig Holstein (Wacken Open Air 2008) habe ich noch Platz im Auto.
Leistungen
- Fahrt erster Klasse in einem (beinahe) neuwertigen Kompaktklasseautomobil aus dem Hause Volkswagen
- On-Board Entertainmentprogramm (Metal aus der Dose und hasige Gespräche)
- Gepäckmitnahme (beinahe) unbegrenzt möglich (keine Haustiere!)
- Strecke: Saarland-Wacken Open Air Festivalgelände-Saarland
- Reisedauer: Mittwoch, 30. Juli 2008 (Abreise in den frühen Morgenstunden) bis Sonntag, 3. August 2008 (Ankunft am späten Abend)
- Übernachtung nicht mit inbegriffen
Wir erwarten:
- Beteiligung an den Spritkosten
- Gude Laune
Verfügbarkeit:
- 2-3 Plätze (bei 2 ist es bequem, bei 3 muss man sich mögen)
Es handelt sich um ein ERNSTGEMEINTES Angebot. Wer also noch nicht weiß wie er vom Saarland oder sonst irgendeinem Ort, der annähernd auf dem Weg liegt, zum Wacken Open Air 2008 kommt, kann sich gerne mit einer validen eMail Adresse in den Kommentaren melden. Ich schreib dann zurück.
Der aktuellen Ausgabe der NEON liegt wieder das jährliche Heft mit 200 unnützen Fakten, die man gleich wieder vergessen kann, bei. Darauf freue ich mich jedes Jahr aufs neue. Hier ein paar meiner Lieblinge:
- 37) Brad Pit ist ein Cousin neunten Grades von Barack Obama. Angelina Jolieist eine Verwandte neunten grades von Hillary Clinton.
- 129) Die älteste Hinterlassenschaft der Menschen auf dem amerikanischen Kontinent ist ein 14300 Jahre alter Haufen Kot.
Und mein Favorit:
- 147) Hexakosioihexakontahexaphobiker werden Menschen genannt, die Angst vor der Zahl 666 haben.
Aber eigentlich sind alle gut. Kaufen!
…will ich ein in den Ruhestand gehender Professor werden.
In den letzten beiden Uniwoche war ich nicht nur auf Scheinsafari (ich würde hier gerne den passenden Beitrag vom Mo verlinken, aber irgendwie wird in keinem meiner drei Browser die URL angezeigt?!). Nein, ich war auch in zwei Vorlesungen, für die es keinen Schein gab, nämlich den Abschiedsvorlesungen von Prof. Dr. Horst Breuer und Prof. Dr. Jürgen Strauß.
Herrn Breuer hatte ich leider nur einmal in einer Lehrveranstlatung, einer Vorlesung in diesem Semester. Ausserdem war er mir ein sehr freundlicher und überaus fairer Zwischenprüfer.
Herrn Strauß hatte ich öfter in Vorlesungen und er ist außerdem für meine grandiosen Kenntnisse über das Mittelenglische verantwortlich. Nicht zuletzt hat mich seine Multimedia CD, genauer gesagt die darin enthaltene, von ihm selbst vorgetragene mp3 Version von Chaucers Canterbury Tales in der Prüfungsphase in der Aussprache des Mittelenglischen fit gemacht.
Beide Abschiedsvorlesungen waren sehr interessant und, besonders die von Herrn Breuer, sehr emotional. Standing-Ovations, minutenlanger Applaus und schöne Laudatios. So was will ich auch mal, wenn ich groß bin. Vielleicht sollte ich aber erstmal etwas leisten…
“Das ist so bemerkenswert geschmacklos… dass ich es ihnen nicht vorenthalten will!”
Professor H.B. über das – wirklich einigermassen geschmacklose – Gedicht “Caledonia” von Daniel Defoe.
BTW: Ich hab bei den Zitaten des Tages mal eine Nummerierung angefangen.
Bereits vor geraumer Zeit gab es ein Do & Don’t zum Thema “Toilettenbenutzung in Zügen der Deutschen Bahn.”
Zu meiner grundsätzlichen Abneigung gegen die Bahn’schen Bedürfnisanstalten kam heute noch ein handfestes Trauma hinzu. In der Regionalbahn war es mal wieder so weit: Ich hatte es daheim nicht mehr auf die Schüssel geschafft und machte mich auf den weg zur Plastiktür mit dem Blauen WC Schildchen. Der Knopf zum Öffnen der Tür leuchtete im gewohnt mysteriösen Urin-Gelb und signalisierte mir somit “Ich bin frei! Komm rein und stell dich dem Abenteuer!” Ich zog also meine Lederjacke und meinen Hut an, wickelte die Peitsche auf und wollte grade den Tempel des Todes betreten, als ich hinter der Tür nicht die erwartete leere Kloake vorfand, sondern mir ein relativ großer weiblicher Hintern entgegen gestreckt wurde (zum Glück gnädig von einer zu engen Jeans bedeckt). Langer Rede kurzer Sinn:
Don’t:
Sich in der Bordtoilette einer Regionalbahn übergeben und dann noch vergessen die Tür hinter sich abzusperren.
Nächstes mal mache ich einen Knoten rein.
Leider habe ich es an diesem Wochenende ja nun nicht zur Rheinkultur nach Bonn geschafft, wo ich für Umme meine Lieblingsband hätte sehen können.
Ausschließlich mit Arbeit wollte ich die freien Tage aber auch nicht verbringen und so machte ich heute Nachmittag mit Krämers das 4. Schmelzer Bobbycarrennen unsicher.
Dort kämpften 27 üwwertrieb gepimpte Plastikboliden um den Sieg und bei den 1:1 Rennen ging es ab und an ganz schön hart zur Sache. Einige Überholmanöver gab es zu sehen und der legendäre “Witwenhammer” sorgte für den ein oder anderen spektakulären Crash.
Fazit: Mindestens genau so spannend wie Formel 1 und um ein vielfaches Umweltfreundlicher!
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