Momentan sitze ich an einer linguistischen Hausarbeit zum Seminar “Sprache des Nationalsozialismus” aus dem letzten Semester.
Mein Thema ist die Parodie “Rotkäppchen im Nationalsozialismus” aus dem Jahr 1937. Für damalige Verhältnisse ganz schön harter Stoff, heute durchaus zum schmunzeln geeignet. Den Text kann man auch online lesen, hier. Gerade als ich nach dem Text gegoogelt habe war ich doch etwas überrascht, wie weit verbreitet er doch ist. Sogar bei youtube kann man ihn sich vorlesen lassen, wenn auch mit einigen Fehlern. Ich hatte vor dem Seminar nichts davon gewusst und musste in die hinterste Ecke des universitären Bibliothekskellers klettern um ihn zu bekommen.
Über Sprachwissenschaft etwas anderer Art bin ich eben bei den Freunden von Wikipedia gestolpert. Dort kann man sich eine Liste der nicht-pornographischen Filme mit den größten Vorkommen des Wortes “Fuck” ansehen. Werde ich sicher in meinem Studium auch nochmal brauchen.

Die Liste ist super, es führt wider Erwarten der Film “Fuck”
Was mir da noch fehlt ist ein Quotient für “Fuck” pro Minute. Ach, egal
Ja, damit dass “Fuck” führt hätte man echt rechnen können. Vor allem, da das ne Doku zu genau dem Thema ist. Merke: Muss ich unbedingt sehen!
Höchst interessant finde ich auch, dass in in der Alltagssprache 42 von 1.000.000 Wörtern “Fuck” oder eine Derivation davon sind. Angeblich! Ich für meinen teil begegne im Zug regelmässig Leuten, bei denen das eindeutig zu tief gestapelt ist…
Das Deutsche glänzt hier auch wieder durch Variantenreichtum. Die armen Amis können ja gar nicht anders, als ständig “fuck” zu sagen. Wir haben eine ganze Palette an Kraftausdrücken