Heute ist anscheinden “Tag des missverstandenen Printmediums.” Gerade gehe ich an einem Seminarraum vorbei. An der Tür hängt ein Werbeplakat für $Veranstaltung in diesem Raum. Darunter ein graues DIN A4 Blatt. Laut meiner ersten Betrachtung steht darauf
“Wegen Krankheit verstorben!”
Ein zweiter Blick offenbart dann zum glück, dass die Veranstaltung lediglich “verschoben” wurde.
Gerade im Vorübergehen am Zeitschriftenstand in der AB Cafete die Schlagzeilen gelesen und bei der Cosmopolitan hängen geblieben.
Diese titelt:
“Sex! Die neue Orgasmus-Sensation.”
Klingt für mich wie
“Atmen! Der neue Crazy-Trend zum Luft holen.”
Jedenfalls würde ich gerne mal wissen, was laut Cosmopolitan-Redaktion die althergebrachte Variante ist.
Nein, nicht ich habe “abgeholt”. Sonder ich habe endlich mal mein Zwischenprüfungszeugnis abgeholt. Da:

Und dafür hab ich 2 Monate meines Lebens geopfert? Irgendwie hatte ich mir das Ding pornöser vorgestellt. Zumindest DIN A4 und mit Uni-Logo oder so… Und die Million Euro, auf die ich als Belohnungsgeld gehofft habe, ist bisher auch noch nicht eingetroffen. Scheiße alles… Naja… die nächste ZP kommt bestimmt, vielleicht da.
Momentan sitze ich an einer linguistischen Hausarbeit zum Seminar “Sprache des Nationalsozialismus” aus dem letzten Semester.
Mein Thema ist die Parodie “Rotkäppchen im Nationalsozialismus” aus dem Jahr 1937. Für damalige Verhältnisse ganz schön harter Stoff, heute durchaus zum schmunzeln geeignet. Den Text kann man auch online lesen, hier. Gerade als ich nach dem Text gegoogelt habe war ich doch etwas überrascht, wie weit verbreitet er doch ist. Sogar bei youtube kann man ihn sich vorlesen lassen, wenn auch mit einigen Fehlern. Ich hatte vor dem Seminar nichts davon gewusst und musste in die hinterste Ecke des universitären Bibliothekskellers klettern um ihn zu bekommen.
Über Sprachwissenschaft etwas anderer Art bin ich eben bei den Freunden von Wikipedia gestolpert. Dort kann man sich eine Liste der nicht-pornographischen Filme mit den größten Vorkommen des Wortes “Fuck” ansehen. Werde ich sicher in meinem Studium auch nochmal brauchen.
Es ist zwar nicht so dramatisch wie an den Polkappen, aber auch in unserer Küche ist heute das Eis geschmolzen. Unser Külschrank, laut Mama ein Hochzeitsgeschenk und somit gute 27 Jahre alt, hat über Nacht seine Arbeit eingestellt und wollte sich auch durch bestes Zureden nicht mehr zum laufen überreden lassen. Da half alles nix, ein neuer muss her (ist vermutlich aus ökologischer Sicht eh nicht das unsinnvollste) und dazu musste der alte erstmal raus. Was sich dahinter so alles verborgen hat möchte ich garnicht näher beschreiben. Man beachte die stilvollen blau-weißen Kacheln.

Dann hab ich noch etwas gefunden, mit dem ich beim besten willen nicht mehr gerechnet hätte. Der Tischtennisball ist nuroch schwerlich als solcher zu erkennen.

Den hab ich vor geschätzten 12-15 Jahren mal aus versehen hinter den Schrank geworfen. Eine Reliquie meiner Jugend! Und die Oma wollte ihn schon weg werfen…
Einen neuen Kühlschrank haben wir übrigens noch nicht. Mir solls recht sein. Ich leb auch gut aus der Kühlbox. Man ist ja Festivalerfahren.
Tiere bereichern unser leben ungemein. Wirklich, es gibt nichts schöneres als zum Beispiel Hunde. Besonders im Zug! Vor allem nach einer schlaflosen Nacht ist es einfach erbauend, wenn man sich im Zug nicht langweilen muss, was im schlimmsten Falle sogar zum Einschlafen führen könnte. Da ist es doch viel schöner, wenn ein possierlicher Vierbeiner allen Mitreisenden durch sein herrliches *wuffwuff* zu verstehen gibt, dass ihm bislang, völlig zu Unrecht, nicht die adäquate Aufmerksamkeit zu teil wurde.
Genug Ironie! Die Töle hat echt von Trier bis Dillingen den ganzen Zug auf Trab gehalten. Der Besitzer, ein Mitvierziger mit langen, grauen Haaren im Pferdeschwanz, Jeansjacke und Nasenpiercing machte sich lieber eine Pulle Sekt auf als zu versuchen dem Treiben Einhalt zu gebieten. Als ob das nicht alles schon “toll” genug gewesen wäre, saßen mir gegenüber auch noch Heinz und Hilde Becker (Namen von mir erraten), die über Hundehaltung sinnerten. Ihr Nachbar Kurt hat ja auch nen Hund… der ist aber natürlich viel besser erzogen und weiß garnicht wie bellen geht.
Ist es krank, wenn man sich in so einer Situation einen vierzehnjährigen Hip-Hop Gangsta herbei wünscht, der alles mit seinem Handy-Speaker übertönt?
Auf der Spitze seiner Macht umfasste das Britische Weltreich eine Fläche, in der man etwa 14.404,2 mal das Saarland hätte unterbringen können.
Am Mittwoch musste die Pearl echt alles geben. Von hier aus bin ich mit Claudi nach Freiburg, um ihr Home Office einzuladen. Dann ging es nach Frankfurt in die neue Wohnung, wo ich erstmal den Innenhof des schönen Altbaus mit ein paar dekorativen Ölflecken verziert habe. Mittlerweile ist das Leck im Öltank doch etwas größer und ich habe beschlossen erstmal nicht mehr in See zu stechen. Nächste Woche habe ich einen Termin bei der Werft meines Vertrauens. Dann wird entweder repariert oder abgetakelt… wir werden berichten.
Auf dem Rückweg von Frankfurt kommt man bekanntlich an Mainz vorbei und so hab ich beschlossen bei der Gelegenheit mal noch schnell des Genges neue Wohnung abzuchecken. Nette Hütte mit üwwertriebenem Hochbett, dass unglaublich viel Platz spart! Schnell hatten wir den Entschluss gefasst uns noch bei Andi zum Frühstück einzuladen. Gute Idee! Denn dort war auch noch ein Kumpel von Ralf zu Gast. Ein ziemlich lustiger Vogel, der von seinen Besitztümern auf Costa Rica erzählte, zu denen unter anderem auch ein “Whore House”, zu deutsch etwa “Puff”, gehört. Mit dem Satz “Genge und ich haben heute morgen bei Andi mit einem Costa Ricanischen Puffbesitzer gefrühstückt!” habe ich an diesem Tag noch einige WTFs geerntet.
Das Frühstück haben wir dann derart in die Länge gezogen, dass man nahtlos zum ersten Stubbi des Tages übergehen konnte. Bei dem einen blieb es leider auch, da Andi noch zur Arbeit, Genge auf die Bank und ich ja noch ins Saarland fahren musste. Aber was nicht war kann man ja nachholen…
Endlich hat jemand über das Pfingstlager gebloggt, so dass ich das nicht mehr machen muss. Ich hatte eine coole Zeit auf der Grimmburg. Dort hab ich viel Gitarre gespielt, seit langem mal wieder einen Posten auf einem Wolfslauf und eine AG selber gemacht, statt diese nur zu planen und einzuteilen und mit ein wenig Unterstützung gleich zwei mal die Sickergrube der Burg zum überlaufen gebracht. Was will man mehr? Eine schöne Auswahl an Bildern gibt es übrigens beim Stamm Idar-Oberstein.

Jetzt muss ich irgendwie den Titel rechtfertigen: Grimmigkeit herrscht vor, weil ich bei dem schönen Wetter nach dem Lager noch nicht einmal dazu gekommen bin im Garten zu chillen. Das liegt größtenteils an den Gebrüdern Grimm, über die ich gerade eine Hausarbeit schreibe.
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