Archiv für April 2008

Agenda 2010

Gestern war LV-interner Anmeldeschluss für das Bundesmeutenführertreffen im September in Immenhausen. Mein Minimalziel war es, 10 Teilnehmer aus unserem LV zu motivieren, mit mir dort hin zu fahren. Als dies geschafft war kam mir der Gedanke der “Agenda 2010″: 20 Teilnehmer fahren für einen Beitrag von 10 € nach Immelbach. Mit 23 Anmeldungen, die mir heute vorliegen, ist Teil eins also deutlich erreicht.

Eine erste Aktion zum drücken des Preises ist ja schon gelaufen. An der LV haben wir mit ein paar der Teilnehmer die “Bagheera Bar” betrieben und leckeren Cappucino und Milk Shakes verkauft:

An Pfingsten könnte man noch mal eine Aktion an den Start bringen um ein bisschen zu sammeln. Ich hätte jedenfalls Lust drauf.

Jetzt habe ich immer noch das Problem die 23 Leute nach Immelbach zu schaffen. Aber da gären schon verschiedene Pläne…

Harte Drohung

Vor unserem Haus spielt gerade eine ganze Horde Kinder, etwa zwischen acht und zehn Jahren, in den ersten wirklich warmen Sonnenstrahlen des Jahres. Alle sind auf die eine oder andere Weise mit Rädern ausgestattet. Fahrräder, Skateboards, Inlineskates und sogar ein paar guter alter Rollschuhe sind dabei. Ein etwas älteres Mädel scheint der Anführer der Gruppe zu sein, und sie hat genaue Vorstellungen davon, wie das Spiel von statten zu gehen hat.

Mädel: “Wenn ich Stopp rufe ist Stopp! Sonst KÜSSE ich euch!!!

Zumindest bei den Jungs hat es gezogen. :-)

Update: Das obige Ereignis hatte ich auch an belauscht.de geschickt.

Das Experiment

Im Seminar Sozialpsychologie der Schule haben wir heute ein Interessantes Experiment gemacht. Das Thema der Sitzung war “Wahrnehmung”, genauer gesagt wie wir Menschen einander, noch genauer wie Lehrer Schüler wahrnehmen.

Dazu bekamen wir als Hausaufgabe einen Blanko Lebenslauf, mit dem Foto eines uns unbekannten Mannes. Hier ist der gute:

$kerl

Unsere Aufgabe war es nun, Vermutungen über diesen Menschen anzustellen. Wer es auch mal versuchen will, der findet hier die Fragen:

Wie heißt er?
Wie alt ist er?
In welcher Stadt und in welchem Land ist er geboren?
Was ist sein höchster Schulabschluss?
Welche Ausbildung hat er absolviert?
Was ist sein derzeitiger Beruf?
Wie viel verdient er im Jahr?
Ist er verheiratet?
Hat er Kinder? Wenn ja, wie viele?
Was ist seine Lieblingsbeschäftigung?
Was ist sein Lebensmotto?
Was sind seine Hobbies?
Welche zehn Adjektive beschreiben ihn am besten?

Besonders beim Beruf gingen bei uns im Seminar die Meinungen weit auseinander. Von KFZ-Mechaniker bis Hals-Nasen-Ohrenarzt war alles dabei.

Eure Vermutungen könnt ihr gern in den Kommentaren mitteilen. Kontrollieren könnt ihr euch selbst, die Lösung gibt es hier.

Denn ich bin frei…

von den Schatten dieser Welt, endlich frei, von der Kette die mich hält, und ich spür die große Kraft, wenn der neue Tag erwacht.

Der Titel “Frei” vom Aktuellen Schandmaulalbum “Anderswelt” beschreibt ziemlich gut, wie ich mich nach meiner bestandenen Prüfung fühle: So befreit wie seit meinem Abitur nicht mehr. Derer Besuch des Schandmaul Konzertes, gestern Abend in der Garage, markiert nun auch symbolisch meine Rückkehr in die Welt der Lebenden.
Eine ausführliche Rezension des Albums erspare ich mir, das hat der Mo schon erledigt und ich kann mich seiner Meinung in den allermeisten Teilen anschließen.
Das Konzert hat mal wieder nicht enttäuscht. Was mir diesmal besonders gut gefallen hat, war die Liedauswahl. Natürlich war es eine Release-Tour und so kam einiges vom aktuellen Album. Der Titelsong, Wolfsmensch, Frei, Krieger, und Zweite Seele machen dem Albumtitel alle Ehre und entführen, besonders Live, wirklich in eine andere Welt, wie eigentlich alle Songs von Schandmaul. Viele alte, zum Teil sogar richtig alte Songs peppten das Programm auf. Letzter Tanz, Walpurgisnacht, Das Tuch und Dein Anblick sind einige meiner Lieblings Evergreens und können einfach immer wieder begeistern. Besonders gefreut hat mich, dass in der Zugabe “Denk an Mich” gespielt wurde. Den Song hatte ich Live bisher, glaube ich zumindest, noch nicht gehört.
Ebenfalls Positiv ins Auge fallen die neuen Bühnenoutfits und die Bühnengestaltung selbst. Sehr edel, aber nicht aufgesetzt.
Am Schluss baten die Schandmäuler um ein Autogramm des Publikums. Ein Bettlaken war ausgelegt worden, auf dem alle unterschreiben sollten, und das in irgendeiner Form eine Rolle beim 10 Jahre Jubiläumskonzert spielen wird. Natürlich ziert das gute Stück jetzt auch der Schriftzug “Captain Thomas Schnubel”.
Bis zum 14.11. ist es ja schon gar nicht mehr so lange hin. Ich freu mich drauf, aber jetzt bitte erstmal Sommer.

Aufgeräumt

Besucher meiner Heimstätte kennen ja die beiden riesigen Haufen an allem möglichen Zeug, die im Flur vor meinem Zimmer und eine Tür weiter auf dem Speicher herum liegen. Oder besser gesagt lagen! Denn die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht das “Landeswölflingsarchiv” ein wenig umzustrukturieren und einiges auszumisten. Leider habe ich es verpasst ein Vorher-Bild zu machen, bereits erwähnten, chaotischen Haufen muss man sich deshalb denken.

Archiv

Beim Aufräumen sind mir auch einige coole Sachen in die Hände gefallen, darunter eine Kollektion von Kopfbedeckungen, die ich zu verschiedenen Aktionen getragen habe.

Hüte

Von oben links nach unten rechts: LaWöLa Asterix und Obelix 2007, LaWöLa Michel aus Lönneberga 2002, KfM Ritter 2008, KfM 1001 Nacht 2006, Landespfingstlager Momo 2003, Landeswölflingslager Löwenzahn Universität 2003 und Hör’Ma 2004, LaWöLa Pipi Langstrumpf 2008 (coming soon…), KfM Käpt’n Blaubär 2003

Und weil ich durch das wühlen in den ganzen alten Sachen heute in nostalgischer Stimmung bin, gibt es auch noch ein Foto von der KfM-Tassen 2003-2008 Kollektion.

Tassen

Ich hoffe nur, dass jetzt auch alles so schön aufgeräumt bleibt. Vermute aber, dass spätestens nach dem LaWöLa alles wieder im Chaos versinkt…

Verbrecher aus verlorener Ehre

Die kurze Erzählung von Friedrich Schiller ist der erste zu behandelnde Text in meinem Seminar “Kriminalliteratur”. Dass ich die Geschichte um den “Sonnenwirt” Christian Wolf in der Schule schon mal gelesen hatte ist mir erst bewusst geworden als ich schon halb durch war. Zu viel Zeit habe ich allerdings nicht verschwendet, denn die 33 Seiten haben gerade für eine Zugfahrt gereicht.
Interessant ist an dem kurzen Werk vor allem, dass es eines der ersten Beispiele ist, in dem auf die Psyche des Verbrechers, dessen Hintergründe und die Motivation zu seinen Taten eingegangen wird und nicht mehr nur die Tat (Wortspiel?!) selbst im Vordergrund steht.

Fremd-Geblogt und Städte-Stöckchen gefangen

Schon vor einigen Wochen habe ich auf blog.citytrip.ch einen Post über Saarlouis verfasst. Den Auftrag hatte ich über Trigami bekommen und war darüber ziemlich Happy, denn für meine Verhältnisse wurde der Beitrag wirklich sehr gut bezahlt. Das einzige was bei dieser, etwas anderen Version von Trigami-Job genervt hat war, dass man seinen Beitrag in einen WYSIWYG-Editor, direkt bei Trigami tippen musste. Das Ding empfand ich nicht gerade als benutzerfreundlich und vor allem das Hochladen und Einbinden von Bildern war ziemlich umständlich.
Kurz nachdem mein Beitrag veröffentlicht war bekam ich ein Stöckchen von Sarah-Lia zugeworfen, dass seitdem hier in der Ecke steht. Jetzt, da die Prüfung vorbei ist hole ich es mal raus. Eine Aufgabe ist, alle Städte aufzuzählen, in denen man schon war und Da das ganz schön viele sind erhebt meine nachfolgende Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Frage 1:
In welchen Städten bist du schon gewesen?

Deutschland:
Bad Kreuznach, Berlin
Cottbus
Frankfurt (Main), Freiburg
Hamburg
Idar-Oberstein
Kaiserslautern, Kassel, Koblenz, Köln, Konz
Ludwigsburg, Ludwigshafen
Mainz, Mannheim
Nürnberg
Saarbrücken, Saarlouis, Stuttgart
Trier
Wiesbaden, Wolfsburg

Welt:
Basel, Belfast, Bitola, Bratislawa
Derry, Dublin
Galway
London, Luxembourg, Ljubiljana
Nessebar, Nottingham
Mostar
Palma de Mallorca, Paris
Rom
Salzburg
Thessaloniki, Tunis
Wien, Windsor

Und noch einige, die mir jetzt nicht einfallen…

Frage 2:
Welche Stadt (nicht die, in der du Wohnst!) gefällt dir am besten?

Galway, Rom, Ljubiljana

Frage 3:
Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?

Kassel, Bratislawa

Frage 4:
Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?

Kommt ganz drauf an. Im Normalfall die Pearl, seltener Bahn und Flugreisen, am liebsten zu Fuß auf Fahrt.

Frage 5:
Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?

Moskau, Madrid, alles mögliche in Skandinavien, Jerusalem, einiges in Fernost und Ozeanien

Frage 6:
Wer bekommt den Stock?

Die Üblichen verdächtigen:
Schneyra
Genge
David
Mo und Jan

Heute beim Shoppen

thomas: Servus! Haben sie hier Ahnung von den Schreibwaren?”

$Typ in Uniform von $Supermarkt: Nee, ich bin nur der Mechaniker!”

Er konnte garnicht verstehen, was ich an dieser Aussage so witzig fand. ;-)

Die Welt in Gefahr? Ein Fall für 00Wolf!

Am Wochenende fand die dritte “dritte Aktion(TM)” des BdP LV RPS statt. Dort galt es diesmal den gefährlichen Umweltterroristen Müllomatrix zur Strecke zu bringen. Also stieg ich in mein Agentenoutfit, Mo in eine üwwertriebene Müll-Rüstung und ab ging die Post. Die Kinder haben die Story mal wieder voll gefressen und waren begeistert davon, sich zu Umwelt-Agenten ausbilden zu lassen.
Nach einem harten Agententraining konnte der Schurke mal wieder gestellt werden. Making the World a better place. ;-)

Für mich war die Aktion eine der coolsten seit langem, trotzdem uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Das lag vor allem daran, dass es seit 2005 die erste Wölflingsveranstaltung in unserem LV war, die ich, prüfungsbedingt, nicht hauptverantwortlich geleitet habe. Ich empfand die Last diesmal sehr gut verteilt und hoffe, dass sich Danny, die mich einwandfrei vertreten hat, nicht zu sehr verausgaben musste. Wenn es ab jetzt öfter so läuft stehen die Chancen für eine dritte Amtszeit bei mir ziemlich gut. Zeiger wieder leicht auf grün!

Update: Der Micha hat eine schöne, kleine Slideshow mit Fotos von der Aktion gemacht. Zu sehen ist diese auf der Stammeshomepage des Stammes Tscherkessen unter Videos–>3.Aktion.

Bestanden!!!

Ja, hab ich! :-)






Zeo