Einer der Titel auf meiner Lektüreliste für die Zwischenprüfung in Englisch ist Robinson Crusoe.
Bereits vor einiger Zeit habe ich die Lektüre beendet, komme aber erst jetzt zum bloggen.
Auch hier dürfte der Plot den meisten Lesern bekannt sein. Deshalb eher etwas zur Bedeutung des Werkes.
Robinson Crusoe gilt für viele Literaturwissenschaftler als erster moderner Roman in Englischer Sprache, was besonders an der detailierten und “straight forward” gerichteten, schnörkellosen Beschreibung der Ereignisse durch den Protagonisten festgemacht wird. Dies war vorher nicht üblich und wird in Robinson Crusoe auch gleich benutzt um etwas über den Charkter des Helden auszusagen.
Robinson’s Detailversessenheit in der Aufzählung von augenscheinlich unwichtigsten Kleinigkeiten kann dem Leser stellenweise ebenso auf den Wecker fallen wie seine nicht vorhandene Beschreibung einiger der Personen in seinem Leben ihn verwundern mag. Gerade hierüber gewinnt man jedoch einiges an Einblick in die Psyche der Figur.
Der Autor, Daniel Defoe, schneidet in seinem Meisterwerk einige wirklich sehr interessante Themen an. Allem voran den Beginn des Englischen Kolonialismus, der in der Beziehung von Robinson und Freitag in einem ganz besonderen Licht erscheint.
Dies sind nur einige der Punkte, wegen derer es sich lohnt das Buch einmal in die Hand zu nehmen. Wenn man will kann man es nämlich auch ganz einfach als die spannende Abenteuergeschichte lesen, als die es bekannt geworden ist.

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