Archiv für Dezember 2007

Zwischen den Jahren

…weiß ich meisstens nix mit mir anzufangen. So auch in diesem Jahr. Was zu unternehmen fehlt nach den extensiven Weihnachtsfestivitäten und im Angesicht der Silvestervorbereitungen das Geld, was zu arbeiten die Motivation. Was also tun?
Bei mir hat das gute alte Hörbuch das Rennen gemacht. Ensel und Krete, der zweite Zamonienroman von Walter Moers kommt seit gestern immer mal wieder durch die schnuubPod Kopfhörer, und wenn der zu Ende ist liegt hier noch Rumo und die Wunder im Dunkeln von selbigem Autor.

Die “Zamonienromane” spielen auf dem fiktiven Kontinent Zamonien, wo sich so ziemlich jede erdenkliche Daseinsform tummelt, die man sich denken kann. Diese geraten in die wildesten und verschiedensten Abenteuer. Der Ideenreichtum von Walter Moers braucht sich in dieser und anderer Hinsicht nicht vor Tolkien zu verstecken.
Viele, vor allem erwachsene Leser, lassen sich gerne vom Titel des ersten Romanes abschrecken, weil der Name “Käpt’n Blaubär” vorkommt, und man damit zwangsläufig die eher platten Lügengeschichten am Ende der Sendung mit der Maus verbindet. Mit diesem Käpt’n Blaubär hat der Roman allerdings herzlich wenig gemein. Stattdessen erlebt der Leser einen Protagonisten, der von einer Misere in die andere schlittert und nur gelegentlich zum übertreiben neigt, andererseits aber auch die Fähigkeit zur Selbstkritik besitzt, anders als beim Maus-Blaubär.
Das Prädikat “Kinderbuch” kostet weitere Leser. Ich kann jedoch versichern, dass es, vor allem in den späteren Romanen, ganz schön zur Sache geht und sich Walter Moers durchaus an ein erwachsenes Publikum richtet.

Wie es schon Die Stadt der träumenden Bücjer und Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär sorgen Ensel und Krete für Lacher am laufenden Band. Lesen und Hören (die Hörversionen werden allesamt von Dirk Bach genial interpretiert) der Zamonien Romane kann ich nur immer wieder wärmstens empfehlen. Den Schrecksenmeister, den letzten Zamonien Roman, habe ich leider noch nicht. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Stille Nacht

Hiermit reihe ich mich mal bei meinen bloggenden Freunden ein. Allen TAT Lesern wünsche ich einen schönen Heiligen Abend und zwei entspannte Feiertage.

Ansonsten kann ich nur feststellen, dass ich heute Abend zum ersten mal die gute alte Insel so richtig vermisse. Ohne diese wird die Nacht nämlich wirklich eine stille bleiben. Schade.

Sieben… oder doch Acht?

Mein letztes Konzert für dieses Jahr fand gestern Abend in der Eisenbahnhalle in Losheim statt. Subway to Sally waren mit ihrer Bastard Tour (wir berichteten) im Saarland angekommen und haben eine gewohnt geniale Show geboten, mit allem was STS ausmacht.
Wenn ich richtig mitgezählt hab schmetterten die Brandenburger dem Publikum der schon im voraus ausverkauften Halle insgesamt 9 der 13 Lieder vom aktuellen Album um die Ohren, darunter alle meine Favoriten (”Auf Kiel”, “Unentdecktes Land”, “Tanz auf dem Vulkan”…). Aber auch die Klassiker kamen nicht zu kurz und so durfte ich mit “Veitstanz” vom Herzblut Album einen Song miterleben, den ich schon immer mal Live hören wollte. Sehr geil.
Bei “Sieben” zeigte sich dann, dass der Kerl zwei Reihen vor mir wohl an Dyskalkulie litt. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären warum er die Sieben nicht wie jeder andere so sondern so darstellte.
Zwischendurch machte Eric Fish ein paar mal Werbung für den Bundesvision Song Contest, an dem Subway 2008 für Brandenburg teilnehmen wird. Ob ich es allerdings fertig bringen werde dabei gegen das Saarland zu stimmen weiß ich noch nicht. Das mache ich mal von der Performance des saarländischen Teilnehmers abhängig. Zu wünschen wäre Subway der Erfolg auf jeden Fall, denn es handelt sich um eine der vielen medial unterrepräsentierten Bands in diesem Lande.
Jedenfalls war es mal wieder ein schöner Abend, mit dem einzigen Nachteil, dass ich wieder Werbeflyer für zwei weitere Veranstaltungen mitgebracht habe. Beide würde ich gerne besuchen, beide liegen in meiner Zwischenprüfungszeit. Hält mich das auf? Wir werden sehen…

Zieh mich um, baby!

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Vor etwa zwei Jahren hatte ich meine erste Erfahrung mit dem Prozess des „Umziehens“, als ich mit Sack und Pack nach Trier übergesiedelt bin. Damals habe ich den Umzug komplett mit der Pearl, Vaters Pickup und einem geliehenen Anhänger bewältigt und war anschließend mehrere Tage lang scheintot, trotz einiger helfender Hände.

Wenn heute wieder ein Umzug anstehen würde, wäre womöglich ein Blick auf umzug-easy.de lohnenswert. Dort kann man eine einfache Eingabemaske, durch zwei verschiedenfarbige Häuser schön dargestellt, mit Daten zu Aus- und Einzugsort füttern. Zu Testzwecken habe ich mal so getan als wollte ich den Umzug Wallerfangen-Trier zu beginn des nächsten Semesters wiederholen. In eine Liste habe ich noch grob eingegeben was ich alles mitnehmen möchte und ab geht’s. Von der Bedienbarkeit bin ich schonmal begeistert.

Umzug-Eassy vergleicht nun für mich die Angebote verschiedener Umzugsunternehmen aus meiner Umgebung und schickt mir dieser per Mail zu.

Da es zweiundsiebzig Stunden dauert, bis die passenden Angebote für mich eingeholt sind nehmen wir in der Zeit das Unternehmen an sich unter die Lupe. Umzug Eays entstand quasi als Nebenprodukt eines Services, der hier bereits Vorgestellt wurde.

Über etliche Suchmaschinen kamen nun immer mehr Kunden, die platzda.de (nur eine andere URL von moveeasy.de) zum Thema “Umzug” gefunden hatten, aber eigentlich einen kompletten Umzug haben wollten, was dort aber gar nicht Teil des Angebots ist.

So wurde Umzug-Easy geboren. Die Firmenphilosophie ist es, den Kunden möglichst an Umzugsunternehmen aus dessen Nähe zu vermitteln, um somit die Kosten für An- und Abfahrt möglichst klein zu halten und auch persönliche Besichtigungstermine im Vorfeld zu vereinbaren.

Das klappt offensichtlich, denn keine 24 Stunden nach meinem Besuch habe ich ein erstes Angebot im digitalen Briefkasten. Für insgesamt etwa 350 € würde ein größerer Unternehmer mit Zweigstelle in Saarlouis meinen Umzug übernehmen.
Noch einen Tag warten und ich habe einen zweiten Kostenvoranschlag von einer etwas weiter entfernten Firma vorliegen, der mir mit knapp 1000 € für meine sieben Sachen allerdings etwas überzogen erscheint.

Im Ernstfall hätte das erste Unternehmen wohl den Zuschlag bekommen, denn wenn ich mich recht erinnere hat mich die ganze Umzieherei mit privat PKW damals nicht wesentlich weniger ans Sprit gekostet als die veranschlagten 350 €.

Fazit: Der Dienst ist sicher wert in Anspruch genommen zu werden, wenn ich persönlich auch, wie eigentlich immer wenn es um größere Summen geht, nochmal selbst Angebote einholen würde.

Das einzige was mich genervt hat war, dass man offensichtlich vergessen hat den Unternehmen mitzuteilen, dass es sich bei meiner Anfrage um einen Test handelt, was ich durch das Stichwort “trigami” in meinem Namen eigentlich klar gemacht hatte. Jedenfalls, als ich vorgestern Morgen bei meinem obligatorischen Prä-Seminar Kaffee in der AB-Cafete sass klingelte plötzlich mein Schwert. Ich hatte einen Kundeberater in der Leitung, der wissen wollte ob mit dem Umzug denn nun alles klar geht und ob ich mich schon für ein Angebot entschieden hätte. Den musste ich dann leider abwimmeln. Bei zukünftigen Rezensionen mal drauf achten!

Irgendwas fehlt

Die ganze Woche schon kam es mir so vor, als sei irgendwas anders als in den üblichen Vorweihnachtszeiten. Irgendwas fehlt… Richtig! Der Korb! Der Präsentkorb!
Normalerweise bekommen wir immer kurz vor Weihnachten einen Präsentkorb von der benachbarten Fleisch und Wurstwarenfabrik. Diese steckt aber momentan (mal wieder) im Insolvenzverfahren und hat für solche späße offensichtlich kein Geld. Schade, denn deren Produkte sind echt nicht schlecht.

Update: Liesst hier jemand von nebenan mit? Der Korb wurde gerade vorbei gebracht. Mahlzeit!

I’m Mr T

…and this is my Night-Elf-Mowhak! Der eindeutig beste Werbespot, der im Moment im Fernsehen läuft.

Gern geschehen!

Betreff: Schaden vom 27.08.2007

Sehr geehrte Frau Schnubel,

wir erhielten von unserem Vertragspartner eine Einsatzrechnung für die von Ihnen in Anspruch genommene Hilfeleistung am 27.08.2007. Die Kosten in Höhe von 199,87 EUR für diesen Einsatz haben wir an das Unternehmen bezahlt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen helfen konnten und hoffen, dass Sie mit der Leistung zufrieden waren. Vielleicht möchten sie unseren Service auch in Ihrem Bekanntenkreis weiterempfehlen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine Gute Fahrt.

Freundliche Grüße
i.A.
Rüdiger Kleinschmitt, $ADAC-Mitarbeiter

Der Brief an Frau Mutter ist mir grad zufällig wieder in die Hand gefallen. Ich empfehlen den Service hiermit meinem Bekanntenkreis weiter. ;-)

Wo parke ich meinen LKW?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Nein, ich habe leider nicht wie der Kack den LKW Führerschein gemacht. Aber diese Frage stellt sich sicher einigen Leuten, denen ein Umzug ins Haus steht. Ich erinnere mich noch gut an meinen Auszug aus Trier, wo es schon problematisch war einen Parkplatz für einen PKW mit Anhänger zu bekommen. Wie das in größeren Städten aussieht will ich mir gar nicht vorstellen.
Wenn man mit einem Unternehmen umzieht kommt es vor, dass dieses für seinen LKW extra eine Halteverbotszone einrichten lässt. Für Leute wie mich, die aus Kostengründen ihren Umzug mit ein paar Kumpels und ein bis zwei Kästen Bier vollziehen, war das bisher leider nicht drin.
Hier kommt moveeasy.de ins Spiel. Das Unternehmen übernimmt es die Genehmigung einzuholen, die Schilder aufzustellen und baut nach getaner Arbeit auch wieder alles ab. Da eine Halteverbotszone, laut moveeasy, alles in allem etwa 150 kg Material erfordert hat man dazu selbst vermutlich eher keine Lust, ganz zu schweigen von dem gesparten Gang zu den Behörden. Das ganze ist offensichtlich vollkommen Legal, so dass man Falschparker im Extremfall sogar abschleppen lassen kann.
Die Preise können sich sehen lassen. Eine durchschnittlich große Halteverbotszone in Berlin kostet zum Beispiel 79 € für bis zu zwei Tage. Wenn man sich dadurch die lästige Parkplatzsuche und eventuell auch noch das Schleppen der Möbel durch die halbe Stadt spart durchaus ein fairer Preis wie ich finde. In Saarbrücken sind es dann schon 129 €, aber hier im Saarland, dem Monaco Deutschlands, ist eben alles ein wenig teurer.
Nun frage ich mich: Geht das eigentlich nur für nen Umzug? Oder können die Jungs mir auch ne Halteverbotsstelle besorge, wenn ich das nächste mal in der Innenstadt eine Grillparty feiern will? ☺

Fazit: Ich werde bei meinem nächsten Umzug (sollte es jemals noch dazu kommen) sicher nicht mehr stundenlang nach einem Parkplatz suchen.

Mein Block(seminar)

Blockseminare sind im Prinzip etwas feines. An ein bis zwei Wochenenden kann man einen Schein machen, der normalerweise das ganze Semester in Anspruch nimmt. Und wenn man dann noch, wie ich im Moment, eine Veranstaltung zum Thema “Beratung in der Schule” belegt kann man einiges lustiges erleben. Wir hatten nämlich die Aufgabe bekommen zwei Beratungsgespräche zu führen und uns dabei aufzunehmen. Einer der Seminarteilnehmer hat zu diesem Zweck wohl eine der alten AC/DC Kassette von seinem Vadder benutzt. Das hörte sich dann etwa so an:

A: Ja, hallo Monika, wie kann ich dir denn helfen?
B: Ja, ich hab da ein Problem mit meinem Lehrer, der ist…
ON A HIGHWAY TO HELL! ON A HIGHWAY TO HELL!
A: Aha, und hast nur du dieses Problem mit dem Lehrer?
B: Nein…
MY FRIENDS ARE GONNA BE THERE TOO! ON A HIGHWAY TO HELL!

Naja, so ähnlich jedenfalls. Den gestrigen Abend habe ich dann mit dem Schneyra, dem Mechaniker, der Carmen, der Eva, dem See und $anderen Leuten auf dem Weihnachtsmarkt verbracht. Später sind wir noch auf $WG Party, wo wir etwa gleichzeitig mit den Jungs in Grün ankamen und auch nicht sonderlich lange blieben.

Dank Übernachtungsmöglichkeit bei Eva hab ich mir einmal Zugfahren gespart und erwarte nun freudig Teil zwei des Seminars. An einem Samstag. Spaß.

Ja, gut ähh…

Eine schöne Sammlung an Fussballer Zitaten findet man unter www.ja-gut-aeh-ich-sag-mal.com. Dort gibt es einiges an hochphilosophischen Ergüssen wie das hier:

Lothar Matthäus auf die Frage, ob er in Zukunft von sich in der dritten Person spräche:

Ja gut, äh, ein Lothar Matthäus braucht keine dritte Person. Er kommt sehr gut allein zurecht.

Aber auch die großen Klassiker wie dieser:

Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.
Paul Breitner

Und nicht zuletzt kleine Aphorismen für den alltäglichen gebrauch wie dieser hier:

Konzepte sind Kokolores.
Erich RibbekRibbeck

Den könnt ich in letzter Zeit besonders gut gebrauchen. Mein bisheriger Favourit ist aber diese Aussage von Berti Vogts:

Wenn ich über’s Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er.






Zeo