Archiv für November 2007

Adventskalender 2007

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch 2007 einen TAT-Adventskalender mit den schönsten und/oder lustigsten Bildern des Jahres. Leider stammen sie von sehr wenigen Gelegenheiten, ich muss einfach öfter dran denken die Ixus einzupacken. Der Kalender, im Gegensatz zum letzten Jahr optisch etwas aufgemotzt, findet sich oben im Header. Ich werde versuchen das jeweilige Türchen immer im Laufe des entsprechenden Tages zugänglich zu machen.

Nachgereicht: Zwei CD Kritiken

Seit geraumer Zeit bin ich nun schon besitzer zweier “neuer” Alben. Bastard von Subway to Sally ist schon am 9. Oktober 2007, Dark Passion Plays von Nightwish sogar schon am 28. September 2007 erschienen. Beide Alben sind es meiner Ansicht nach wert, hier einmal lobend erwähnt zu werden.

Bastard:
cover_160x160.jpgNach dem ersten hören fand ich das Album schlecht. Nach dem zweiten immernoch. Nach dem dritten dann OK, nach dem vierten gut und mitlerweile gefällt es mir besser als der Vorgänger Nord Nord Ost.
Ich glaube meine erste Abneigung kam vor allem daher, dass die Boxen schlecht waren und man dem Text nur mit einer gewissen Anstrengung folgen konnte. Besonders lieder zum mitsingen haben mir auf den ersten Blick gefehlt, was mir gerade bei dieser Art von Musik ziemlich wichtig ist.
Da scheine ich allerdings Tomaten auf den Ohren gehabt zu haben, denn bei einigen der Songs muss ich mitlerweile richtig aufpasse nicht mitzusingen, wenn der schnuubPod sie mir in unpassenden Situationen ausspuckt. Meine Lieblingssongs von dem Album sind “Auf Kiel” und “Unentdecktes Land”, beides eher ruhige Titel, aber auch “Die Trommel” und “Tanz auf dem Vulkan” haben es mir angetan. Zumindest die beiden ersten haben einen Platz in meinen STS-All-Time Favourits.
Alles in allem also ein gelungenes Album, das mir Vorfreude auf das Konzert am 21.12. in Losheim macht.

Dark Passion Play:
cover_160x1601.jpg Auf dieses Album war ich äusserst gespannt, da die Finnen erstmals mit neuer Sängerin im Studio waren. Demnach fällt auch direkt auf, dass etwas “anders” ist als gewohnt. Ob besser oder schlechter kann ich nicht sagen, jedenfalls gefällt die Scheibe von Anfang an und irgendwann habe ich mich sogar an den Mammuttitel “The Poet and the Pendulum” (13:54 min!) gewöhnt. Tolle Melodien und gute Texte über das ganze Album hinweg. Wenn ich mir hier zwei Titel aussuchen müsste wären es “Amaranth” und “Meadows of Heaven”. Fazit: Das Album ist ein Grund mehr, warum ich Nightwish gerne einmal live sehen würde.

Die Lösung

Vorsicht, wer sich weiter am Rätsel versuchen will sollte hier nicht weiterlesen!

Die Lösungen:

Diese Band inspirierte zum Blogtitel.
Es handelt sich um die, mitlerweile leider aufgelöste, deutsche Punkband WIZO. Diese brachte den Song “Kein Gerede” heraus, der unter anderem die Textzeile “Kein Gerede, nur die Tat!” enthält.

In der Woche bis zum 30. September 2007 waren die Jungs aus dem Wald auf dem mittleren sechsten Platz.
In meinen Last.fm Charts aus dieser Woche belegten gleich drei Bands Platz 6. Die mittlere davon ist Korpiklaani, eine Folk- beziehungsweise Thrashmetalkombo aus Finnland, deren Name übersetzt etwa “Clan aus dem Wald” bedeutet.

Der 666. Weg zum Gerstensaft.
In dem Beitrag “Flaschenöffner mal anders” geht es um das 1000 Wege ein Bier zu öffnen Blog. Methode 666 ist der Grampen.

Der erste Beitrag wurde gepostet an einem…
Montag! Genauer gesagt am 28.11.2005. Er trug den Titel “Mein Snowmobil“. Das war noch vor dem Namen “Red Pearl”.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat es 2006 gebrannt.
Ein denkwürdiger Tag. Die Küchenmaschine lag noch Wochen später bei uns im Garten.

Wir sind es!
Schlossallee stimmt zwar auch, das gesuchte Wort war aber Bundeslager!

Sucht den am häufigsten kommentierten Beitrag. Das letzte Lösungswort ist der Name des Autors des ersten Kommentars vom 23. April.
Es spricht zwar nicht gerade für Qualität, aber natürlich ist der am häufigsten kommentierte Beitrag “Die Band deren Name nicht genannt werden darf“. Der fragliche Kommentar stammt von einer jungen (?) Dame (?) namesn Paula.

Wenn man die Buchstaben nun noch in die richtige Reihenfolge bringt ergibt sich das Lösungswort KIPLING. Gar nicht so schwer, oder? ;-)

Vielleicht noch schnell die Gewinner:

Platz 1 belegt der Chris, dem ich schon einen Zugang für seinen Gastbeitrag freigeschaltet habe. Was dabei raus kommt interessiert mich brennend. Vielleicht kommt er ja auf den Geschmack und in der Blogroll findet sich hier demnächst www.mechanikerblog.de

Platz 2 geht an David, der als einziger auf Korpiklaani kam.

Platz 3 ergattert sich der Schneyra, der sich mit Thomas Schn. ein Kopf an Kopf Rennen geliefert hat.

Die Sachpreise werden bei nächster Gelegenheit übergeben, ob der Gewinner dies möchte oder nicht!

Die schimmelnden Weber von Schottland

Drei “größere” Lektüren standen für mein Proseminar in NDL 2 auf der required reading list. (Und mal wieder sind wir an einem Punkt angelangt wo mir für etwas keine adäquate deutsche Übersetzung einfällt.) Dies waren Friedrich Schillers historisches Drama Maria Stuart, Der Schimmelreiter, eine Erzählung von Theodor Storm und Gerhard Hauptmanns historisches Drama Die Weber.

Angefangen habe ich mit Maria Stuart, was mich auch ziemlich begeistert hat. Nicht zuletzt weil es für mich gleich dopplet relevant ist. Zum einen weil es ein schöner Vertreter der Weimarer Klassik ist, zum anderen aber weil es darin um die Geschichte Englands geht. Der Plot um die letzten Tage der Königin von Schottland kann aber durchaus auch einfach als Unterhaltung rezipiert werden, da sich Intrigen, Verrat und auch “action” die Klinke in die Hand geben. Fazit: Sehr zu empfehlen!

Als nächstes war der Schimmelreiter an der Reihe. Was ich hieran am besten finde ist der Aufbau in drei Erzählebenen. Besonders die Unterbrechung der eigentlichen Geschichte und die damit verbundene Rückkehr in die Rahmenhandlung an markanten Stellen hat dazu beigetragen, dass ich es bis zum Schluss der Erzählung geschafft habe. Den Inhalt um den Deichgrafen Hauke Haien fand ich allerdings nur zu Anfang interessant, am Ende baut die Geschichte ein wenig ab und wird zu vorhersehbar. But hey, just one man’s opinion. Auf jeden Fall finden sich ein paar schöne Bilder, die es wert sind das Werk einmal in die Hand zu nehmen.

Die Weber wollte ich mir für den Schluss aufheben, weil ich mir hiervon am meissten versprochen habe. Nun muss man sagen, dass ich hauptsächlich im Zug zur Uni und zurück lese, was im allgemeinen recht gut klappt. Die Werber sind aber in schlesischem Dialekt geschrieben (wenn die neueren Auflagen auch dem schriftdeutsch einigermassen angepasst sind). Und das war mir schlichtweg zu anstrengend. Nun liegt das Buch unbenutzt auf meinem “Stapel der unausgelesenen Bücher”, wo auch die englische Version von Mobby Dick gelandet ist, nachdem es mir zu viel wurde auf jeder Seite 5 nautische Begriffe nachzuschlagen. Schade eigentlich, denn das Thema hat mich schon interessiert. Vielleicht irgendwann einmal wieder…

Geschützt: Geburtstagsgewinnspiel

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Password-Protected Post

Schon vor längerem hab ich festgestellt, dass mein herzallerliebstes Blog die Möglichkeit bereitstellt Einträge mit einem Passwort zu versehen. Einzig an einer vernünftigen Idee zu Verwendung dieser Option mangelte es bisher. Jetzt kam die Erleuchtung: Das schreit doch quasi nach dem Mega Nur-die-TAT.de Geburtstagsgewinnspiel, denn heute wird dieses schöne Online-Angebot zwei Jahre alt.

Deshalb wird der nächste Post mit einem Passwort versehen sein, dass es im Rahmen des Gewinnspieles zu knacken gilt. Um das zu schaffen müsst ihr die folgenden sieben Fragen beantworten und aus den Lösungswörtern jeweils einen Buchstaben (der wievielte steht in Klammern dahinter) rausschreiben. Aus allen Buchstaben ergibt sich das Passwort. Damit es schwerer wird sind die Buchstaben nicht in der richtigen Reihenfolge, man kann aber darauf kommen.

Die Fragen drehen sich alle um diese Seite, um Sachen die hier einmal Inhalt waren oder auch um Dinge aus der Sidebar… Das Niveau ist höchst unterschiedlich. Manche erfordern ein wenig recherche, bei anderen ist um die Ecke denken angesagt!

Hier die Aufgaben:
Diese Band inspirierte zum Blogtitel (2)

In der Woche bis zum 30. September 2007 waren die Jungs aus dem Wald auf dem mittleren sechsten Platz. (1)

Der 666. Weg zum Gerstensaft. (7)

Der erste Beitrag wurde gepostet an einem… (3) (6)

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat es 2006 gebrannt. (12)

Wir sind es! (7)

So, und da mir für die letzte Frage nichts besseres eingefallen ist:

Sucht den am häufigsten kommentierten Beitrag. Das letzte Lösungswort ist der Name des Autors des ersten Kommentars vom 23. April. (1)

Was es zu gewinnen gibt steht erst im geschützten Beitrag, Üreise gibt es für die ersten drei Leute, die das Lösungswort in den Kommentaren hinterlassen. Frohes rätseln!

Update: Es hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Die richtige Zahl bei Frage 3 ist die 6! Nicht die 3!

Der althochdeutsche Reiter

Wo ich gerade bei Eselsbrücken bin fällt mir meine Merkgeschichte für die Beispielwörter der sieben althochdeutschen Ablautreihen wieder ein. Der ist definitiv auch mal eine Veröffentlichung wert:

Ich ritt (Reihe Ia: rītan rītu reit ritun giritan) mit meinem Pferd durch die Stadt, nachdem ich lange Zeit durch die Wüste gezogen (Reihe Ib: zīhan zīhu zēh zigun gizigan) war. Ich wollte gerade um eine Ecke, als sich ein Hufeisen verbog (Reihe IIa: biogan biugu boug bugun gibogan). Jemand würde mir Hilfe bieten (Reihe IIb: biotan biutu bōt butun gibotan) müssen. Ich band (Reihe IIIa: bintan bintu bant buntun gibuntan) den Gaul an einen Pfahl und warf (Reihe IIIb: werfan wirfu warf wurfun giworfan) ein Auge auf den nächsten Schmied. Der wollte aber mehr Geld nehmen (Reihe IV: neman nimu nam nāmun ginoman) als ich bereit war ihm zu geben (Reihe V: geban gibu gab gābun gigeban). So musste ich mit dem Bus fahren (Reihe VI: faran faru fuor fuorun gifaran), aber wann der abfuhr konnte ich nur raten (Reihe VII: rātan rātu riet rietun girātan).

Den Literaturnobelpreis werd ich mit der Story wohl nicht gewinnen. Aber angesichts solch kreativer Energie frage ich mich ernsthaft warum ich in der Klausur nicht über die drei raus gekommen bin…

Über Esel’s Brücken musst du gehen

Ich muss mir eine menge Merken, das bringt das studieren so mit sich. Ich bin nicht gut darin mir dinge zu merken, das bringt meine ständige unkonzentriertheit so mit sich.

Deshalb benutze ich gerne Eselsbrücken. Eine Umfangreiche Liste an Merksprüchen zu verschiedenen Themen findet sich in der Wikipedia.

Besonders gut gefällt mir dieser:

He/She/It – No “s” is shit

Ich kannte bisher nur die langweilige version “bei he/she/it das “s” muss mit”.

Arsch Rot



Arsch Rot, originally uploaded by dirty-t..

Im Moment ist die ganze Uni mal wieder mit Wahlwerbung für die anstehenden StuPa-Wahlen zugepflastert. Diese lässt mich für gewöhnlich ziemlich kalt, da ich mich selbst grundsätzlich für einen von Werbung nur schwer zu beeinflussenden Menschen halte.
Dieses Plakat, die werbende Hochschulgruppe wurde von mir unkenntlich gemacht, sticht allerdings aus der Menge hervor.
Leider befürchte ich, dass es nicht als direktes Wahlversprechen für weicheres Klopapier auf den universitären Toilettenanlagen zu verstehen ist. Damit wäre meine Stimme sicher gewesen, denn das einlagige Schmirgelpapier ist nichts für meinen anspruchsvollen Hintern.
Mit der metaphorischen Bedeutung kann ich wesentlich weniger anfangen, und so landet mein Kreuz auch in diesem Jahr… naja. Wo es halt immer landet.

Die Neue

Die Universität Trier hat seit geraumer Zeit eine neue Homepage. Das Design wurde modernisiert und mit dem der einzelnen Fächer und Fachbereiche (eine Auswahl findet man in der Sidebar) vereinheitlicht.

Ich bin, gelinde gesagt, mässig begeistert. Nett anzusehen ist das Design auf jeden Fall, was die Orientierung angeht ist es, nach meinem dafürhalten, aber ein Rückschritt. Im Header werden ein paar schwammige Kattegorienbegriffe angeboten, unten im “Schnelleinstieg” wird man mit Begriffen geradezu bombardiert. Dennoch findet man irgendwie nie das, was man gerade sucht.

Ein Beispiel: Ich habe vor kurzem einmal die Termine für das laufende Semester gesucht. Beginn und Ende der Lehrveranstaltungen, Semester- und Weihnachtsferien. So was eben.

Erster Versuch: Kategorie “Studierende”, denn die würde sowas ja hauptsächlich interessieren. Leider kein Treffer, dafür eine Vielzahl an weiteren Unterkategorien, eingebaut in einen Text, der mehr aus Links als allem anderen Besteht (dass es die Links auch nochmal geordnet in der Sidebar gibt fällt erst auf den zweiten Blick auf). Also zurück zur Startseite.

Zweiter Versuch: Kategorie “Verwaltung”, denn die sollte ja wissen wann was abgeht. Wieder keine Termine, stattdessen wieder ein Haufen Links zu den Seiten der verschiedenen Verwaltungsorgane.

Ich könnte noch weitermachen. Gefunden habe ich die Termine bis heute nicht. Zum Glück stehen sie auch “analog” am schwarzen Brett.

Ein weiteres Manko ist meiner Meinung nach die zu konsequent umgesetzte Vereinheitlichung. Früher wusste ich sofort wo ich gerade bin. Die Seite der Anglistik zum Beispiel war zwar alles andere als profesionell gestaltet, durch das knallgelb aber auf den ersten Blick zu identifizieren und übersichtlicher war sie auch. Jetzt sehen alle Seiten mehr oder weniger gleich aus. Irgendwie langweilig. Wenn man etwas vereinheitlichen wollte, hätte man sich besser einmal die Anmeldeprozedere für die verschiedenen Veranstaltungen vorgenommen, aber das ist eine andere Geschichte…

Das Grundlegende Problem ist wohl, dass man zu viel Inhalt auf einer einzigen Seite präsentieren will bzw. muss. Vielleicht würde es helfen zwei oder sogar drei Seiten daraus zu machen. Eine, die der Präsentation nach aussen hin dient, ein Servicebereich für die Studierenden und Studieninteressierte (Online Vorlesungsverzeichnis, Einschreibung, Termine, Prüfungsordnungen…) und vielleicht noch einen “Campus Leben”, wo für Veranstaltungen geworben wird und so weiter.
So wie es jetzt ist werde ich den Besuch auf der Seite wohl so oft es geht vermeiden.

Hinweis: Leider gibt es für diese Rezension kein Geld von Trigami ;-)






Zeo