Spielbann

auf zu Spielbann...

Im Moment herrscht mangel an Blogable Events. Deswegen haue ich heute mal ohne besonderen Anlass eine kleine Musik-Empfehlung raus: Spielbann!

SPIELBANN – das sind sechs Musiker, brachiale Gitarrenriffs und mittelalterliche Melodien. In der Mischung ergibt das einen explosiven Cocktail, der sich am Besten als Mittelalter-/Düsterrock beschreiben lässt und der das finstere Zeitalter in die Gegenwart zurück bringt.

Quelle: Spielbann.de

Aufmerksam wurde ich auf die Gruppe, deren Mitglieder fast alle aus dem Großraum Saarbrücken stammen, bereits Ende letzten Jahres. Bei einer der letzten “Tanzritual” Partys im mitlerweile geschlossenen Saarlouiser Szeneclub auf der Vaubaun Insel gab es einen kleinen Live auftritt, der mir ziemlich gut gefiel. Bei dieser Gelegenheit kaufte Caro sich das aktuelle Album Seelenfänger, welches sie mir dankenswerterweise ausgeliehen hat.

Der Stil lässt sich mit dem bekannterer Bands wie Schandmaul oder älteren Stücken von In Extremo vergleichen, ohne zu wirken als hätte man abgekupfert. Seelenfänger bietet eine gesunde Mischung an schnellen und langsamen Songs, die allesamt solide gemacht sind und auch bei mehrmaligem höhren nicht langweilig werden. In einige davon kann man auf der Bandseite auch reinhören. Ich empfehle für den Anfang “Die Reiter” um sich ein Bild über die Rockbarkeit zu machen, “Yasmin” für Freunde von Balladen und “Herrscher der Nacht” als Mittelding zwischen beiden.

Beim Hexentanz Festival habe ich Spielbann dummerweise verpasst und leider sind im Moment auch keine bestätigten Konzerte angekündigt, aber ich hab mal den Newsletter abboniert und werde mir bei Gelegenheit sicher ein ganzes Konzert anschauen gehen.

Fazit: Gute Musik aus der Region und mal wieder ein schönes Beispiel, dass es im Saarland noch mehr exportwürdige Güter gibt als Lyoner, Kohle und Oskar Lafontaine.

3 Kommentare zu “Spielbann”


  1. 1 David

    hast ja recht, die sin echt cool!!

    die gitarren find ich sau gudd! auch die produktion und die songs an sich.

    nur der gesang gefällt mir nit so sehr…

  2. 2 Thomas Schn.

    Lafontaine ist _nicht_ exportwürdig. Genauso wenig wie es Honecker war.

  1. 1 Auf der Teufelsburg mit Spielbann, Met und Fledermäusen at TAT
    Pingback am 18. Aug 2007 um 12:04

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Zeo