Nein, hier soll es nicht um ein gewissses Landheim gehen und auch das Bundeszentrum wird nicht behandelt.
Viel mehr ist dies mein -von vielen sicher schon heiß erwarteter- Post zu Fluch der Karibik 3. Eines vorneweg: Wer sich den Film noch mit voller Spannung anaschauen möchte kann den Anfang ruhig lesen, sollte nur die markierte Stellen auslassen.
Alles in allem hatten Nickel und ich am Montag sicher einen lustigen Kino Abend im Kino 1 des Cinestar in Saarbrücken. Der Unterhaltungsfaktor war gewohnt hoch, die Bilder gewaltig und die eine oder andere witzige Szene war auch dabei, wenn auch nicht so stark wie in den beiden Vorgängern.
Für mich wirkte der Streifen allerdings doch etwas überladen. Sehr viele Handlungsstränge mussten zu einem Ende geführt werden und manchmal wusste ich nicht mehr so recht wer gerade auf welcher Seite stand und wünschte mir einen Notizzettel. Bis ich alles verstanden hab muss ich den Film sicher noch ein bis zweimal sehen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich nach dem stressigen Pfingstlager doch etwas geplättet in den Kinosessel fiel.
Vorsicht: Ab hier geht es um den Inhalt!
Mal ein Zitat aus meinem Post zu teil 2:
Der Zweite Teil setzt noch stärker als der erste auf die, teilweise zum brüllen komischen, Humorszenen. Hierbei fand ich es besonders erfreulich, dass es einige der so genannten “Running Gags” in den zweiten Teil geschafft haben. Darauf hatte ich schon im Vorfeld gehofft. Allerdings hatte ich zeitweise schon ein bisschen die Befürchtung, dass das ganze zu sehr ins Lächerliche abrutscht. Dazu kam es glücklicherweise nicht.
Davon war im dritten Teil leider nicht mehr so viel zu spüren… Vergeblich wartete ich auf ein “Ihr werdet diesen Tag nie vergessen…” oder “Ich bin Captain Jack Sparrow…”. Naja, zumindest die Sache mit dem Hut und der gute alte Rum sorgten für einige Lacher.
Das abrutschen ins Lächerliche ist dann diesmal für meinen Geschmack schon ein wenig zu stark geschehen. So lange Jack seine Doppelgänger im Reich von Davy Jones sah fand ichs ja noch witzig, aber als das dann in der wirklichen Welt weiter ging wurde es mir doch zu viel.
Auch die Geschichte mit Tia Dalma alias Callypso gefiel mir nicht so doll, obwohl ich von dem Character der Vodoo Lady anfangs ziemlich begeistert war.
Dass Will den Job von Davy Jones übernimmt… naja… irgendwas musste da wohl passieren, ich fands nicht die optimale Lösung.
Der Film bietet ein Ende dieses Handlungsstranges, bleibt aber offen für einen Teil 4. Finde ich das gut? Im Prinzip schon. Ich mag das Flair dieser Filme einfach zu sehr um mir ein Ende zu wünschen, wenn es für den Mythos vielleicht auch besser wäre. Leider bin ich nicht bis zum Ende sitzen geblieben und hab die Nach-Abspann Szene verpasst. Da gibts diesbezüglich wohl noch eindeutigere Hinweise.
Was mich am allermeissten gestört hat war, dass die “Flasche voll Dreck” nicht mehr erwähnt wurde. Die war anscheinend zu garnichts nütze?
So, nun hab ich viel gemeckert. Der Film hatte aber sehr wohl auch seine Lichtblicke. Der Lichtblick des Filmes war wohl der Auftritt von Keith Richards alias Captain Jack Sparrows Vater. Das Piratenkostüm hätte er wirklich nicht gebraucht.
Ich sag nur “Wie geht’s Mum?” ![]()
Aber auch die Seeschlacht zwischen der Pearl und der Dutchman im Strudel war der Hammer, oder die Szene in der die Pearl Kopf steht.
Von der Geschichte her gefiel mir besonders die Sache mit dem Hohen Rat der Piraten, der Schiffbruch Bay und den “8 Realis Stücken”. Das hatte schon was.
Alles in allem kann ich einen Besuch schon empfehlen. Man will ja eh wissen wie es ausgeht und ich finde es lohnt sich.

Erst habe ich etwas gezögert diese Rezension anzunehmen. 
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