Archiv für Februar 2007

Die Schlafkrankheit

Gegen Ende des Semesters ging mein Kaffeekonsum stark gegen Unendlich. Das ist weder gut für den Geldbeutel noch für den Magen und deshalb hab ich zu Beginn der Woche beschlossen den Konsum mal probeweise drastisch zu reduzieren. Mein Versuch: eine Tasse bevor ich aus dem Haus gehe und das wars. Früher war 1l/Tag zwar nicht die Regel aber auch keine Seltenheit.
Vom Ergebnis bin ich bisher wenig begeistert. Meine nächtlichen Schlafstörungen bestehen nach wie vor (die habe ich aber eh nicht dem schwarzen Gold angelastet), dafür falle ich Mittags in ein riesen Loch. Momentan ist das nicht das große Problem, denn in meinem Praktikum muss ich nur 20 Stunden pro Woche leisten und bin fast immer um 1 Uhr zu Hause. Auf die Dauer nervt die ständige Müdigkeit trotzdem. Man will ja nicht die ganzen Ferien verpennen. Ob das wirklich mit dem mangel an Kaffee zu tun hat oder ob ich was ausbrüte, da bin ich noch unsicher. Doof ist es so oder so. Deshalb gibt es auch nur einen Wochenbericht zum Praktikum. Geduld…

Freizeitstress

Dieses Wochenende stand unter der Überschrift “Ich mache endlich den ganzen Pfadfinderpapierkram, der übers Semester liegen geblieben ist”. Die Anmeldungen zu den Aktionen in diesem Jahr sind gemacht, die Homepage teilweise upgedatet und die Anmeldebestätigungen für die KfM-Teilis liegen auf meinem Schreibtisch und sind fertig für die Post. Besonders letzteres hat Nerven gekostet, da es einige Zeit gedauert hat bis ich meinen Drucker überreden konnte den Kram auch zu drucken.
Ich habe mich mitlerweile fast dazu durchgerungen nächstes Wochenende nicht nach Immelbach zu fahren, im Moment wird einfach alles zu viel.

Morgen fängt mein Praktikum an, mal sehen was da auf mich zukommt.

Altes Eisen?

Folgende Geschichte spielte sich gerade in meiner Nachhilfestunde ab. Die Schülerin ist Jahrgang 1995 und in der fünften Klasse. Es ging darum einfache Sätze vom Simple Present ins Present Continous (ing-form) umzuwandeln.

t: “Ben listens to his walkman.”
S: “Ben is listening to his wal…walk…?”
t: “Walkman!”
S: “What is a walkman?”
t: “It plays yor music.”
S: “Mp3 Player?”
t: “No… older. It plays the music from tapes, you know? Like Your Benjamin Blümchen-tapes!”
S: “Casette Recorder?”
t: “Yes, but portable…”

Ich weiß nicht wer mehr nach WTF aussah. Das Mädel, weil sie nicht gerafft hat was ich meine, oder ich als ich gerafft hab, dass sie echt nicht wusste was ein Walkman ist. Da merkt man doch wie alt man ist. Ich hab jetzt versprochen ihr zur nächsten Stunde einen mitzubringen. Wenigstens Benjamin Blümchen ist noch bekannt…

Neu im Newsreader: News of Future

Future News for the Year 2020 and Beyond

So der Untertitel von “News of Future”. Und das beschreibt den Inhalt auch schon ganz gut. Es werden fiktive Nachrichten für die Jahre 2020, 25, 30, 35, 40 und 50 veröffentlicht. So jüngst zum Beispiel die Vorstellung des ersten 4 THz Rechners.

Andere Nachrichten sind zum Beispiel:

  • Millionste Homo-Ehe in den USA geschlossen
  • Marathon in unter 2 Stunden gelaufen
  • und natürlich…

  • Schwarzenegger ist Präsident der Vereinigten Staaten
  • Ich seh schon… das wird wieder Zeitverschwendung pur…

    via Romansvillage.

    Zeitmanagement und Jobangebot

    Der Schneyra hat sich heute mit dem Thema “Selbstorganisation” und wie diese zu erreichen ist beschäftigt. Ein Thema das auch mich betrifft, denn meine Termine und Aufgaben unter einen Hut zu bringen ist oft garnicht einfach.
    Tja… ich hab in der Hinsicht schon ziemlich viel probiert. To-Do Liste, Terminkalender (”analog” und digital), auch schon ein paar Zeitmanagement
    Programme. Wirklich gefruchtet hat alles nicht. To-do listen gehen zum Beispiel nur für einzelne Tage, über ‘ne Woche wirds schon schwierig.
    Im Endeffekt scheitert das alles an meiner unglaublichen Disziplinlosigkeit, sowohl in Sachen Ordnung halten, als auch in Sachen Fristen einhalten. Ich kann mir noch so ‘ne tolle Liste schreiben, nach drei Tagen hab ich vergessen dass ich die hab und wenn nicht häng ich eh schon ewig weit hinterher und mach im Endeffekt alles auf den letzten Drücker. Vielleicht brauch ich den Druck ja echt?

    Fazit: Alles wo man sich seine Termine und Tasks aufschreiben muss ist nix für den T. Ich muss einfach, zumindest grob, alles im Kopf haben wenn ich sichergehen will. Das beinhaltet natürlich ständig die Möglichkeit was zu verpeilen. Bisher ist mir noch nichts gravierendes durch die Lappen gegangen, aber das kann ja noch kommen.

    Die beste Methode wäre natürlich eine Privatsekretärin, die mich auf Schritt und Tritt verfolgt und mir im Vorhinein immer erzählt was ich zu tun habe. Die könnte auch grad in meinen Vorlesungen für mich mitschreiben. Ich kann zwar nichts bezahlen, aber nach gewisser Zeit würd ich der Dame ein schönes Zeugnis ausstellen. Macht sich super im Lebenslauf! Also: Bewerbungen (mit Foto) an thomasschnubel(at)aol.com! Unter gleicher Adresse kann man auch eine detailiertere Jobdescription erfragen ;) .

    Kommentar in Gefahr

    Spam Karma

    Ja, dieses Blog wird von Dr Dave’s Spam Karma 2 geschützt und damit bin ich auch ganz zufrieden. In den letzten Tagen rollte nämlich eine kleine Spamlawine. 50 Spams innerhalb einer Stunde waren keine große Sache und Spam Karma hat sie auch alle erwischt. Besonders gut gefällt mir der Spam-Counter, ich fiebere den ersten Rekordmarken entgegen.

    Allerdings kommt es auch vor, dass Spam Karma etwas schluckt, was eigentlich hätte durchkommen sollen. So habe ich gerade einen Kommentar vom Mo aus der Tonne gefischt. Wenn euch also mal irgendwann auffällt dass einer eurer Kommentare nicht erscheint, hat ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit Spam Karma geschluckt. In diesem Fall kontaktiert mich über die bekannten Kanäle.

    Chad Vader 6

    Chad versucht sein leben wieder auf die Reihe zu bringen und probiert es in anderen Jobs. Aber dann holt ihn seine wahre Bestimmung ein…

    “It is the man himself!”

    Nein, ich meine nicht mich! Auch von Chuck Norris soll dieser Post nicht handeln. Vielmehr ist der Posttitel ein Zitat aus Bram Stoker’s Roman “Dracula” (1897), den ich gestern Abend, nach langer Zeit, endlich mal zu Ende gebracht hab. Die Zeit, die ich zum Lesen gebraucht hab steht allerdings nicht mit der Qualität des Buches in Verbindung. Wären nicht Klausuren und solche Späße dazwischen gekommen wäre “Dracula” ein klassischer “One Night Read” geworden, denn Zeitweise fiel es schon schwer das Buch aus der Hand zu legen.
    Nun könnte ich von den verschiedenen Interpretationsansätzen erzählen, die wir im “Gothic Novel” Seminar erarbeitet haben. Das würde alle Nicht-Literaturwissenschafts Studenten hier vermutlich zu Tode langweilen. Aber zum glück kann man “Dracula” auch anders lesen denn als eine Ansammlung von Phallussymbolen und Anspielung auf den Kampf zwischen Ost und West, zwischen Alt und Neu. Nämlich als verdammt spannende Unterhaltung. Ich war begeistert und kann den Titel jedem nur empfehlen. In der Tat eines der fesselndsten Bücher, die ich bisher gelesen hab. Da gibt es alles was das Herz begehrt: Monster, Helden, Okultismus, überraschende Wendungen, interessante Ortswechsel und immer wieder andere Blickwinkel auf das Geschehen durch die verschiedenen Protagonisten, die ihre Erlebnisse in Tagebucheinträgen präsentieren.
    Das Englisch ist schon ein gutes Stück näher am heutigen dran als z.B. in “Frankenstein”, wobei es von “Dracula” (der seit seinem Erscheinen niemals ausser Druck ging, wie Dr. Jung bei jeder Gelegenheit betonte) natürlich auch deutsche Übersetzungen gibt. Aber da geht vermutlich wieder einiges von der Athmosphäre verloren.

    Als nächstes auf meiner Reading-List: Herman Melville’s “Moby Dick” (1851). Den hab ich in der Tat schon zwei mal gelesen, vor einigen Jahren, als kleiner Pans. Damals natürlich auf deutsch. Jetzt liegt eine 469 Seiten umfassende Englischsprachige Ausgabe vor mir auf dem Tisch. Der Backcover Text verspricht:

    Moby-Dick is the greatest novel ever written by an American.

    Wir werden berichten.

    Wirtschaftsflucht

    …betreibe ich regelmäßig und nicht nur wenn ich aus der Kneipe fliehe um die Rechnung zu prellen. Denn der Thomas tankt in Luxemburg – wie es sich für einen ordentlichen Saarländer gehört :-) . Gerade habe ich entdeckt, dass man sich hier im Vorfeld darüber informieren kann was der Sprit dort aktuell kostet. Ein sinnvoller Service, auch wenn sich die Fahrt ins benachbarte Ausland finanziell fast immer lohnt.

    Highway to Hair

    Mein Faasend Kostüm dieses Jahr ist “Angus Young“. Und wo ich ja nun schonmal langhaarig bin dachte ich mir natürlich: Wozu ‘ne Perücke? Selbst gemacht! Nach zwei Stunden Lockenwicklerdrehen sah das dann so aus:

    Angus Schnuub

    Heiß oder? Vielleicht hat bei Hossa noch jemand Bilder vom ganzen Kostüm gemacht… kommen dann in Kürze.






    Zeo