Eine der schönsten Sachen an dem Job des Meutenführers, und insbesondere des LB Wölflinge, ist, dass man sich sehr viele Kindheitsträume erfüllen kann. Ich zum Beispiel war unter anderem schon Piratenkapitän, Indianerhäuptling, Meisterdetektiv, Sultan, Fußballstar, König und sogar einmal Michel aus Lönneberga (Und das ist wirklich nur ein Ausschnitt). Ich glaube, höchstens Benjamin Blümchen ist schon in mehr Rollen geschlüpft als ich.
Ein weiterer meiner alten Träume wird sich dieses Jahr auf dem KfM erfüllen: Ich werde Raumschiff Captain! Dieses Wochenende war Vortreffen für den KfM und ich hab mit den Krämer Sisters die Spielidee “WIW” Wölfe im Weltall entwickelt. morgen meld ich den Kurs beim Bund an, die Teilnahmebestätigungen für die Teilis liegen schon ausgedruckt auf dem Schreibtisch. Ich freu mich auf einen tollen Kurs!
Zu einem solchen entwickelt sich das hier so langsam. Grade kam wieder etwas rein, was mich nurnoch den Kopf schütteln lässt. Der Spammer an sich muss seine Kundschaft schon für ganz schön dämlich halten. Nicht nur weil er davon Ausgeht, seine “Produkte” los zu werden. Seit neuestem bekommt man zum Spam auch gleich eine Anleitung mitgleiefert, wie man auf die entsprechende Seite kommt. Quasie “Internet for dummies”:

Wenn man sich den Beispielbrowser mal betrachtet ist die mail wohl auch nicht mehr die neueste. Und es gibt tatsächlich Menschen, die auf so etwas reagieren?!
In der StudiVZ Gruppe der “Karlsberg trinkenden Studenten” bin ich neulich über das Gerücht gestolpert, die Karlsberg Brauerei plane die Plakatwerbung vorübergehend einzustellen. Als Gründe wurden dort zum einen Zweifel an der Wirksamkeit der klassischen Werbemedien, zum anderen eine Art Test für ein eventuelles Verbot von Bierwerbung angeführt.
Das machte mich erstmal stutzig und auch ein wenig betroffen, denn die Werbekampagne von Karlsberg halte ich für eine der besten und kreativsten (zumindest) in Deutschland. Hier kann man sich die, meines Erachtens nach künstlerisch wertvollen, Plakate nochmal ansehen.
Nach einigem Recherchieren hab ich für diese Behauptung aber keine zuverlässige Quelle gefunden. Dashalb nahm ich dann per Online-Formular direkt mit Karlsberg Kontakt auf und erhielt heute diese Antwort:
Sehr geehrter Herr Schnubel, (KÄPT’N! Käpt’n Thomas Schnubel! Anmerkung der Redaktion)
wir haben uns sehr über Ihre E-Mail gefreut und danken Ihnen für das Lob zu unserer Karlsberg Urpils Plakatkampagne.
Um direkt auf Ihre Frage zu kommen: Es ist richtig, dass wir 2007 keine Produktkampagne in den klassischen Medien wie Plakat, Funk, Fernsehen etc. schalten. Der Grund beinhaltet auch, die Wirkung des Auslassens der Kampagne bei einem evtl. Werbeverbot zu testen.
Allerdings möchten wir nicht die Wirksamkeit dieser Medien testen, denn von deren Wirkung sind wir überzeugt, sondern wir möchten in diesem Jahr neue Wege gehen und alternative Medien einsetzen, die von einem Werbeverbot nicht direkt bedroht sind.
Aber versprochen, der Test beschränkt sich nur auf das Jahr 2007 und wir freuen uns schon jetzt, im kommenden Jahr unsere Fans und Kunden wieder mit neuen, kreativen Motiven zu erfreuen.
Haben Sie also bitte etwas Geduld und behalten Sie unsere Motive solange in guter Erinnerung.
Mit freundlichen Grüßen
Karlsberg Brauerei GmbH
Siegrid UrPils (Name von der Redaktion geändert)
Marketing
Was ist nun davon zu halten? Ich bin kein Marketing Experte, aber ich denke schon dass die bisherige Karlsberg Werbung Erfolg hat. Wie die “alternativen Medien” aussehen, darauf bin ich schon sehr gespannt.
Heute hielt Professor Heinz Klippert von der Uni Landau einen Gastvortrag im Trierer Audi Max. Klippert ist so etwas wie der “Lehrmethoden Guru” Deutschlands und hat bereits einige Bücher zu dem Thema geschrieben. Auch ich befand mich unter den (grob geschätzt) 600 Zuhöhrern. Der hoffnungsvoller Titel der Veranstaltung: Lernen fördern – Lehrer entlasten.
Vorgestellt wurden Methoden, die darauf basieren den Schülern mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übertragen und gleichzeitig den Vorbereitungsaufwand für die Lehrperson zu minimieren. Ich will garnicht so sehr ins Detail gehen. Grob gesagt ging es darum, vom Lehrer- und Stoffzentrierten Unterricht weg zu kommen und den Schülern zu mehr Eigenverantwortung zu bringen, was richtig angewand zu bessereren Kommunikations-, Präsentations- und sozialen Fähigkeiten fürhren soll.
Die vorgestellten Methoden kamen mir auf Anhieb logisch und sinnvoll vor. Auch die Umsetzung im Unterricht halte ich (als noch weitgehender Laie) für durchaus möglich. Probleme sehe ich eher bei etwas, was gegen Ende des Vortrags zur Sprache kam: Das ganze funktioniert nur, wenn an einer Schule alle, oder zumindest eine gewisse Gruppe, an einem Strang ziehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die nötigen Veränderungen bei eingen alt eingesessenen Lehrern auf wenig fruchtbaren Boden fallen. Nicht ganz unverständlicherweise, wie ich einräumen muss. Deshalb vermute ich, dass es bis die Reform das “real life” Bildungssystem erreicht hat, wohl noch eine Generation dauern wird.
Normal ist auf den Spamfilter von Mail ziemlich Verlass. Was ins Postfach gehört landet dort, unerwünschte Werbung findet fast immer direkt den Weg in den Spamordner. Wenn ich das richtig sehe werden Mails gefiltert die entweder bestimmte Signalwörter (Viagra, Porn usw.), viele Grafiken oder dubiose Links zu noch dubioseren Seiten enthalten, und solche, die von nicht vertrauenswürdigen Absendern verschickt wurden. Gelegentlich landet dort auch die ein oder andere Mail vom BdP, was aber kein Beinbruch ist, da ich den Spamordner sowieso gelegentlich nach Kuriositäten durchsuche.
Das war heute nicht nötig, denn eben landete ausnahmsweise eine Spam Nachricht im richtigen Postfach meiner @bdp-rps.de Adresse. Anlasten kann ich es Mail nicht, denn die Signale die auf Spam deuteten waren geschickt versteckt:
Die Wörter “Viagra” und die anderen angebotenen Präparate sind codiert, indem einfach ein “_” eingebaut wurde. (”Via_gra”)
Die Website, auf der ich den Shit bestellen soll, ist wie folgt dargestellt: www.schnuub-kauf-den-schrott*com (Adresse vom Autor verfremdet).
Es wird sogar gleich eine Anleitung mitgeliefer, wie man dennoch zum Webangebot der Firma gelangt:
( Important ! Replace “*” with “.” )
Ah ja. Das erscheint doch sehr seriös. Aber das alles währe für mich noch kein Grund darüber zu bloggen. Am wenigsten raff ich den Text, der unter dem ganzen Werbekram steht. Ohne jeh eine Zeile davon gelesen zu haben würde ich mal auf eine Stelle aus Harry Potter tippen, kann mich aber auch irren. Vielleicht weiss jemand mehr?
revealed a number of missing teeth. Then he said, Now, Dumbledores
told me you three fancy yourselves as investigators, but theres nothing
you can do for Crouch. The Ministryll be looking for him now,
Egal woraus es ist. Was bitte hat das mit ordentlichem Spam zu schaffen?!
Geschafft. Die Red Pearl ist heute auf dem Rückweg von Altforweiler, wo ich den “Mächtig Wichtig Kursleiter-Stempel” abgeholt habe, über die 200.000 Seemeilen gefahren. Dieser Historische Moment musste natürlich festgehalten werden:

Mich würde mal echt interessieren auf wie viele von den 200.000 km man “BdP” schreiben könnte. Hätt ich mir den Teil der Fahrtkostenerstattung der für die “Wertminderung” ist immer auf die Seite gelegt könnt ich mir jetz vermutlich dieses schöne Stück kaufen. Aber erstmal steuer ich nun mit der Pearl die viertel Million an. Und er läuf und er läuft und er läuft und er läuft und er läuft…
Dass ich persönlich davon nix halte dürfte vielen bekannt sein. Neulich kam ich dann aber in eine verzwickte Situation. Ich bin nach einem Seminar mit einer Freundin noch ‘nen Kaffee trinken gegangen, kommt vor. (Namen nenne ich nicht, denn ich weiß, dass die Dame hier mitliest, Gruß btw
) Ich hab mich dann bereit erklärt für uns beide den Kaffe holen zu gehen. Auch normal. Als ich schon losschlappen wollte klärte mich meine Begleitung dann über ihre Kaffee-Vorliebe auf, die unter anderem MILCH beinhaltet. Alle Überzeugungsversuche schlugen fehl.
Da in der A/B-Cafete Selbstbedienung angesagt ist sah ich mich wenig später in einem moralischen Dilemma. Ich musste MILCH in den schönen, heißen, schwarzen Kaffee kippen. Das tat mir schon ein wenig in der Seele weh… Bitte sag mir jemand dass ich dafür nicht in der Hölle schmoren werde!
Eben war ich nochmal vor der Tür. Wer hat eigentlich den fuckin Wind gesäht, dass wir jetzt den Sturm ernten müssen? Ich hätte ja ne Vermutung…
Aber ernsthaft: Der Baum auf der anderen Straßenseite macht mir grad ein bisschen Gedanken… ob ich die Pearl besser noch ausser Reichweite fahr?
Die beiden oben genannten “Herren” haben mich in den letzten Tagen ein bisschen vom bloggen abgehalten. Nebst einem Spanischtest am Mittwoch standen diese Woche nämlich noch mein Referat über “Transgressive Science in Frankenstein” und die Klausur in “Introdution to linguistics” auf dem Plan. Alles zusammengenommen hat mich das seit letzten Freitag an den Schreibtisch gefesselt. Aber nun ist es vorbei und mein Gefühl sagt, dass es erfolgreich war. “Vorbei” ist natürlich ein dehnbarer Begriff, den die nächsten Wochen halten noch einiges an Spaß bereit.
Ich find es ja nett von meinen Profs, dass sie versucht haben die Klausuren ein bisschen zu entzerren. Leider haben sich anscheinend alle gedacht: “Letzte Semesterwoche = Viele Klausuren –> Meine Klausur früh im Jahr schreiben”. Leider haben sich das ALLE gedacht und somit ist das Problem nur verschoben aber nich behoben.
Nächste Woche steht allerdings nichts an, weshalb ich heute abend mal einen auf “Primitiv aber glücklich” (frei nach Mario Barth) machen werde. Sprich: ich klemm mich gleich mit ein paar Pils vor die Glotze. Ob ich morgen dann zur Vorlesung aufstehen werde weiß ich noch nicht genau…
Nun ist es amtlich: Ich werde wieder die Schulbank drücken. Allerdings werd ich diesmal die “andere Seite des Pults” kennen lernen, denn seit heute steht der Termin für mein Hospitationspraktikum am TWG. Vom 26. Februar bis zum 11. März werd ich dort die ersten praktischen Schritte ins Lehrerleben machen. Ist es komisch wenn ich mich irgendwie darauf freue in den Semesterferien zur Schule gehen zu dürfen?
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